Sonntag, 19. September 2010

Hat jemand die 12jährige Sabrina J. gesehen? Sie wurde am 15.09.2010 entführt!


Seit Mittwoch, den 15.09.2010, wird die Sabrina J. aus Ottleben vermisst.

Sie wurde vom Jugendamt Oschersleben aus der Obhut der Sekundarschule in Ausleben in die Obhut des Jugendamtes genommen, ohne vorherige Information an die Kindesmutter oder gegenüber dem Personensorgeberechtigten, dem Partner der Mutter. Erklärungen dazu wurden gegenüber der Kindesmutter auch im Nachherein nicht abgegeben.

Die Kindesmutter befand sich zu dieser Zeit in stationärer Behandlung im Kreiskrankenhaus Oschersleben in Neindorf.

Die Sabrina verließ früh morgens die elterliche Wohnung und begab sich mit ihrem Fahrrad zu ihrer Freundin, Tabea B. kam aber zum Schulschluss nicht mit nach Hause.

Auf Grund der Nachfrage des Partners von Frau M. wurde diesem durch die Schuldirektorin, Frau G. erklärt, dass sie diesem keine Auskunft über den dertzeitigen Aufenthalt der Sabrina geben könne, sie sei vom Jugendamt abgeholt worden.

Durch spätere Recherchen konnte festgestellt worden, dass die Mutter der Freundin von Tabea B. mit der Klassenleiterin der Sabrina, Frau M. gesprochen hat. Eine Auskunft darüber, was der Inhalt dieses Gespräches war, verweigerte sie, dafür allerdings verwies sie mit Hinweis auf die Klassenleiterin Frau M. die Kindesmutter von ihrem Grundstück.

In einer ersten Kontaktaufnahme verweigerte das Jugendamt, vertreten durch Frau B. jegliche Auskunft, weder gab sie Auskunft über den Grund ihres Handelns noch über den Verbleib des Kindes.

Das Schulaufsichtsamt wurde eingeschaltet und erklärte der Sache nachzugehen und das Problem zu klären.

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass sich das Jugendamt mit dem Kreiskrankenhaus Oschersleben in Verbindung gesetzt und sich erkundigt habe, ob die Kindesmutter tatsächlich dort läge und sagte gegenüber dem Stationsleiter, Herr M. , einen Besuch der Kindesmutter an. Allerdings wurde der Stationsarzt darum ersucht, der Kindesmutter darüber keine Kenntnis zu geben.

Im Ergebnis einer Anfrage bei der Polizei Oschersleben um 14:45 wurde der Kindesmutter ebenfalls erklärt, dass die Polizei vom Vorhaben des Jugendamtes Bescheid gewusst habe, allerdings sei das Jugendamt auch verpflichtet, der Kindesmutter die Gründe ihres Einschreitens mitzuteilen.

Verantwortlich sei für diese Sache ein Herr D. vom Jugendamt Oschersleben, mit ihm solle gesprochen werden und wenn sich bis morgen keine Lösung ergäbe, dann habe die Mutter die Möglichkeit Anzeige zu erstatten wegen Kindesentführung.

In der Zwischenzeit wurde vom Jugendamt mit der Mutter telefonisch im Krankenhaus gesprochen. In diesem Telefonat wurde gegenüber der Mutter mitgeteilt, dass sie sich wieder gesundschreiben lassen und nach Hause fahren müsse, dann könne sie dort das Kind wieder in Empfang nehmen.

Wie der Mutter empfohlen hat sie sich daraufhin auf eigenen Wunsch gesund schreiben lassen.

Gegen 15:20 Uhr erschien das Jugendamt persönlich im Krankenhaus bei der Kindesmutter, vertreten durch den Amtsleiter Herrn J. und einer Mitarbeiterin, Frau R. Beide wollen mit der Kindesmutter alleine sprechen. Den Wunsch der Kindesmutter, dieses Gespräch mit dem Partner gemeinsam zu führen, lehnte das Jugendamt mit dem Hinweis ab: “Dann werden wir Ihnen auch nicht sagen, wo sich Ihre Tochter befindet”. Der Partner verließ daraufhin den Raum, allerdings erhielt auch darauf hin die Mutter entgegen aller Zusagen durch das Jugendamt keine Auskunft über den Grund des Handelns und auch nicht den Aufenthaltsort ihres Kindes mitgeteilt, das Jugendamt wollte jetzt statt dessen eine Unterschrift, wodurch die Mutter das Sorgerecht auf das Jugendamt überschreibt. Das lehnte die Mutter ab uind erhielt daraufhin den Kommentar: “Dann sehen wir uns vor Gericht. Sie haben ja drei Monate Zeit, gegen diesen Verwaltungsakt Einspruch einzulegen.

Gegen 20:3o Uhr erscheint bei der Kindesmutter die Polizei. Sie übermittelt dem Partner von Frau M. von der Dienststelle Haldensleben die Order, bis zum nächsten Tag keine den Aufenthalt des Kindes ermittelnden Aktivitäten zu unternehmen.

Besonders beachtenswert bei dieser Vorgehensweise ist die Tatsache, dass nach §§ 42 SGB VIII (Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen) durch das Jugendamt gemeinsam mit der Mutter – wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben – keine Abschätzung des Gefährdungsrisiko vorgenommen wurde, in dem es der Kindesmutter die Gründe dieses Vorgehens mitgeteilt und ihr auch die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt hat.

Auch ist nicht geklärt, ob es seiner Verpflichtung, unmittelbar nach der Inobhutnahme dem Kind die Möglichkeit zu geben eine Person seines Vertrauens zu benachrichtigen, nachgekommen ist.

Weder wurde die Mutter durch die Tochter angerufen noch ein anderes Familienmitglied, zu der sie sonst immer ein sehr enges und intensives Verhältnis unterhalten hat.

Dem Jugendamt war sehr wohl der Aufenthalt der Mutter im Kreiskrankenhaus Oschersleben, in Neindorf, bekannt, es hätte somit ohne weiteres gemeinsam mit ihr eine Regelung gefunden werden können.

Offen bleiben deshalb die Fragen:

Welches Interesse verfolgt das Jugendamt tatsächlich?

Was verschweigt das Jugendamt der Kindesmutter?

Warum gibt es der Mutter keine Auskunft?

Warum wurde mit der Mutter nicht über die Gründe gesprochen?

Was veranlasste das Jugendamt zu diesem Schritt?

Wo ist aber Sabrina? Wer kann darüber Auskunft geben?

Hinweise bitte an die Mutter

Marion Matysek

Schmiedeberg 9, 39393 Ausleben, Sachsen-Anhalt, Deutschland

darüber hinaus:

Holger Müller

Telefon +49 176 51 50 11 43

E-Mail: HM385@gmx.de

http://www.presse-meldung.net/12-jaehriges-maedchen-am-15-09-2010-in-ottleben-aus-der-sekundarschule-entfuehrt

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