Dienstag, 29. Juni 2010

Postkarten Aktion für Til !


Til ist der kleine Sohn von Gundel, noch keine 7 Jahre alt.

Til und Gundel verbringen momentan viel Zeit im Krankenhaus, sehr viel Zeit, denn Til ist krank.

Daran können wir nichts ändern, das machen die Ärtze, bei denen er in guten Händen ist.

Auch die Sorgen, die diese Familie zur Zeit hat können wir nicht teilen, wir können immer wieder tröstende Worte sprechen, aber mehr auch nicht. Der tapfere kleine Til wurde nun schon mehrfach operiert und wird auch noch eine ganze Weile im Krankenhaus bleiben müssen.

Die Ärzte sprachen von 8 Wochen. ACHT WOCHEN - in der schönsten Zeit des Jahres!
Das brachte Gundel im ersten Moment an den Rande der Verzweiflung. Acht lange Wochen!

Aber, wir können etwas tun, um den Beiden "ein wenig" die Zeit zu vertreiben.
Wir können ihnen die Zeit ein wenig bunter gestalten.
Wir können ihnen von unserer schönsten Zeit des Jahres ein klein wenig abgeben.

Ich habe mir gedacht, wenn jeder ein Postkarte schickt, aus dem Urlaubsort oder auch aus der Stadt in der er wohnt, oder von einem Tagesausflug der jetzt in den überall anstehenden Sommerferien sicherlich mal unternommen wird, oder einfach so, wenn ihr mit euren Kinder 'was Tolles erlebt habt. Lasst Til und Gundel daran teilhaben.

Wenn wir es schaffen diese Idee weit zu verbreiten, dann werden die beiden es vielleicht bald gar nicht mehr schaffen all die Postkarten zu lesen, die da eintreffen.
Die beiden können auf der Karte gemeinsam auf eine spannende Reise durch die BRD gehen und vielleicht hier und da sogar die Grenzen überschreiten.
Und, vielleicht vergehen die 8 Wochen dann doch ein ganz klein bisschen schneller voran.

Was sich Gundel von ganzem Herzen wünscht, ist das ihr kleiner Til am Schulanfang so fit ist, dass er daran teilhaben kann. Vielleicht können wir mit unseren lieben Grüßen den Genesungsprozess ein wenig beschleunigen!

Es ist nicht viel was wir geben, eine Postkarte vielleicht für 0,50 €, dazu eine Briefmarke und ein paar nette Worte, dazu ein paar Minuten Zeitaufwand.
Also Ihr Lieben, das wird doch wohl zu schaffen sein!

Die Postkarten sendet ihr bitte an:

Ronald Mac Donald Haus Leipzig,

App.13a, Til und Gundel Augustin,

Rubensstraße 1,

04317 Leipzig.

Achja, und wenn ihr sagt: "Ach eigentlich würde ich gerne ein klein bisschen mehr machen/geben, dann schaut mal auch hier wurde bereits eine tolle Aktion gestartet.

Und selbstverständlich ist dieser Beitrag zum verlinken freigegeben, denn NUR SO erfahren ganz viele davon.

All denen, die sich nun einen Ruck gegeben haben und sagen: "JA, da mach' ich mit!", denen möchte ich nun schon von ganzem Herzen danken.

LG Uschi

Freitag, 25. Juni 2010

Im Stich gelassen durch die Politik und die Gesellschaft!

Name der Verfasserin ist mir bekannt!

"es ist vielerorts üblich,den willen der kinder und deren eltern mit irgendwelchen drohungen zu brechen,seitens der jugendämter.letztendlich muß man klein beigeben,da man von der gesellschaft und regierung allein gelassen wird.habe ähnliche erfahrungen gemacht,nur nicht ganz so massiv.der junge,ebenso die mutter tun mir unsagbar leid,und ich hoffe für beide,das sie ihren weg finden und zusammen gehen können.vorallem,daß es menschen gibt,die sich für die beiden einsetzen."

Mittwoch, 23. Juni 2010

Kommentar einer Betroffenen! Danke Horst!

Ich frage mich auch immer und immer und immer wieder, warum sich die Menschen in diesem Land dies gefallen lassen, was noch alles kommen muss und hab mittlerweile Angst, dass es irgendwann knallt, aber so richtig. Und dann Dinge passieren, die ... ;-( Denn der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.

Ich selber habe resigniert, privat und parteiaktiv. Der Kampf um unsre Existenz, die Verzweiflung, die Angst, das nicht wissen ob wir je wieder hochkommen, das Leben auf Hartz4 Niveau, akut wieder einmal die Monate wo am 20. nix mehr im Kühlschrank ist, meine Kids gehen vor, eindeutig,die Scham, Nudelsuppe und Nudeln mit Sosse, gottseidank essen Kinder sowas gerne. Aber nichts für aus Brot. Aber Brot mit Brot getostet schmeckt auch, etwas trocken aber es schmeckt. Sonstwo sind se froh einen KAnten Brot zu haben.

PArtei habe ich resigniert udn alle Ämter niedergelegt und die Partei verlassen. In Wahlkampfreden hat es sich gut angehört, was man so vorhat. Ich war sehr aktiv und habe Herzblut, ein Riesenfehler in die Partei gesteckt. Diese Wahlkampfreden sind gut weil sie dem Wähler gelten, dem potentiellen Mitglied, der aber in einer Distanz ist, weit weg, Fremdschicksale, die sich gut in Reden einpacken lassen. Vor Ort dann ist man nur mit sich beschäftigt, seinen Posten udn Mandaten. Viele sind nicht wirklich nah an den Menschen, für die sie da sein wollen, deren Stimmen sie brauchen - direkt vor der Nase das Mitglied in Not, das seinen Mund vor Scham hält ist unsichtbar. Ich habe es aufgegeben, meine Familie, das was noch existiert hat Priorität. Ich mag nicht mehr der Steigbügelhalter und das Stimmvieh sein, denn wirklich verändert hat sich nix, ausser das sich die Genossen gegenseitig fertig machen udn das tut weh. Ich bin unkäuflich udn nehme auch net gerne Hilfe an, ich verschweige oft, wie es wirklich aussieht.

Ich frage mich warum lassen sich das Millionenn Menschen gefallen, dass eine relativ geringe Anzahl Menschen mit einem Schach spielt, ein Bruchteil der Menschen in Amt und Würden über Schicksale Taussender Menschen entscheiden.

Im vorigen Jahr, ich schäme mich immer noch in GRund und Boden gab es in der Schule meiner Kleinen eine Projektwoche Hungernde Kinder in Afrika, nebst passender Videos und Aktionen der Kinder, die darin gipfelte das die Kinder jedes 10 Euro die nicht weh tun den armen Kindern in Afrika spenden sollen und die Lehrein das dann einsammelt.
Meine Kleine war sehr ergriffen udn wollte natürlich auch spenden. Das Problem dass ich selber nur noch knapp 2 Euro hatte, dafür musste ich Brot kaufen und mehr war nicht drin bis zum nächsten Geldeingang der noch 11 Tage weg war, diese 2 Euro mussten solange halten, da konnte ich der Kleinen nichts geben. Konnte ihr und ihrem Bruder schon seit 4 TAgen nichts mehr mit in die schule geben, zuhause dann das Nudelprogramm.
Die Lehrerin konnte das nicht verstehen, dass man nicht mal 10 Euro für diese armen Kinder in Afrika hat, und es doch unmöglich sei, das in Deutschland ein Kind Hunger habe und entweder meine Tochter lügt oder ich was falsch mache, ich habe mich gefühlt wie Abschaum, habe der Lehrerin einen Brief geschrieben wie es aussieht, ich mitnichten nicht haushalten kann und nichts unnötigen kaufe, wir keine Plasmabildschirme ect haben, fast alles gebraucht und geschenkt bekommen haben, da es selten möglich ist neu zu kaufen und wenns unumgänglich ist auf Raten, die ich immer gezahlt habe. Habe ihr geschrieben, wie es vielen Menschen in diesem Lande ergeht, in ihrer Schule gab es nicht viele Kinder die so leben müssen. Sie war etwas betroffen, wusste nicht was sie sagen soll, ich sagte ihr es gibt noch welche, aber die outen sich kaum aus Scham, grade in so nem Dorf ist das ein Makel. Ich regte an, sie sollen doch mal eine Projektwoche machen zur Lage in Deutschland, dem reichen Industrieland, wo Papas ihre FAmilie nicht mehr durchbringen, ja es Armut auch gibt, relative Armut die nichts mit der betroffenheit zu tun hat die man eingeimpft bekommt mit den Bildern dieser Kinder in Afrika. Ja, die haben nicht viel, sie hungern, doch was von all den Spenden kommt an? Das Kind hier, der Deutsche hats doch soooo viel Besser? Wie definiert man das? Warum das schlechte Gewissen, das unsre Kinder, die ja auch immer dicker werden, ja es soviel besser haben wie das im Busch. Beiden Kindern gehts schlimm, keines ist besser oder schlechter als das andre. es sind Kinder! Eigentlich Zukunft. Ich sagte es ist oft genug schwer die Unkosten der Schule zu wuppen, hier Kopiergeld, da ne Fahrt, das es das Mehrfache dessen übersteigt was mein Kind anteilmässig am Tag an Regelsatz zusteht. Die Lehrerin meinte aber das sind doch Einzelfälle, ach ja sie sind ja auch linkspolitisch. Ich habe es dann aufgegeben. Man bekommts nicht in die Köpfe rein.

Ich bin traurig, aber es geht uns ja irgendwie noch zu gut,
der Mann hat doch Arbeit, verdient 1485 netto, dafür ist er von Monatgs bis samstags komplett weg auf Achse, die Wochenenden sehr kurz, so ist es eben heute. Arbeit um jeden Preis, ich weiss nicht was werden wird, was setz ich auch Kinder in die Welt, ich habe Schuld, das deren Zukunft sehr grau sein wird
wenn sich nichts ändert
aber wie wird es das und was wird sich ändern?
eines aber habe ich im Überfluss, ich liebe meine Kinder und daran kann keine Ursula v.d.L was rütteln und auch keine Köhler, was ich tun kann tue ich, für sie. Deshalb war ich auch aktiv, aber ich habe gemerkt, einige wenige reissen sich den Hintern auf, der Rest wartet ab und nutzniest.

Samstag, 12. Juni 2010

Mit Kinderaugen sehen, mit Kinderherzen fühlen...


Donnerstag, 10. Juni 2010

Pflegekind wird "Scheidungsopfer" .....Pflegemutter wird "Alleinerziehende"

Wenn Eltern sich scheiden lassen, dann leiden Kinder. Scheidungen haben Vorgeschichten, es gibt Streitigkeiten, Kommunikationsstörungen und Spannungen unter welchen insbesondere Kleinkinder leiden.

Der kleine Junge, von welchem ich hier schreibe, wird im Juni drei Jahre alt. Nennen wir ihn Benjamin*. Benjamin hat schon ein aufregendes Kinderleben hinter sich. Seiner Mutter ist er gleich nach der Geburt weggenommen worden. Er durfte bereits im Mutterleib den heftigen Seelenschmerz der Mutter miterleben, denn schon vor der Geburt stand beim Jugendamt fest:

Das Kind kommt in eine Pflegefamilie. Aus der Wissenschaft ist bekannt: Stress im Mutterleib wirkt sich bereits vor der Geburt auf die seelische Entwicklung aus. Weiter ist bekannt, dass ein Neugeborenes, die Stimme und den Geruch seiner Eltern kennt. Es hat gewissermaßen schon eine "Vorstellung" von seiner kleinen zukünftigen Umwelt. Verständlich, dass bereits für ein Neugeborenes die Trennung direkt nach der Geburt eine seelische Belastung darstellt. Wer die Forschungsergebnisse zur seelischen und körperlichen Gesundheit hinsichtlich des Stillens kennt, weiß auch, dass das Abstillen direkt nach der Geburt gleichfalls ein Eingriff in eine gesunde seelisch-körperliche Entwicklung ist.

Man sollte annehmen, dass ein solcher Eingriff in das Leben einer Mutter und eines Neugeborenen nur gemacht wird, wenn das Kindeswohl des Neugeborenen akut gefährdet ist. Leider gibt es immer wieder Fälle, in welchen Jugendamtsmitarbeiter diesen Eingriff vornehmen, sobald sie vermuten, dass irgendwann im Leben des Kindes eine Kindeswohlgefährdung auftreten könnte. Diese Einschätzung hängt ganz von der Einstellung und den persönlichen Vorstellungen des jeweils betreuenden Jugendamtsmitarbeiters ab.....

Zurück zum Fall "Benjamin":

Damit die Übergabe von Benjamin gleich nach der Geburt an die Pflegeeltern reibungslos vonstatten gehen konnte, ist die Mutter durch die Initiative des Jugendamtes zwangsweise in eine psychiatrische Klinik gebracht worden und musste zwangsweise einen Kaiserschnitt über sich ergehen lassen. Obwohl sich die Mutter weigerte: die Ärzte der psychiatrischen Klinik haben das Jugendamt dabei unterstützt. Immerhin erzielen diese dort noch gute Nebenverdienste, indem sie - dank der guten Zusammenarbeit - vom Jugendamt beim Familiengericht als "Gutachter" in familiengerichtlichen Verfahren empfohlen werden....
(Damit hier keine Missverständnisse entstehen: die Geschichte von "Benjamin" ist einer jener Einzelfälle, welche von Betroffenen berichtet werden, so dass zu hoffen bleibt, dass dieser Fall eine "unrühmliche" Ausnahme von der Regel darstellt.)

Die Pflegeeltern, welche sich sehnlichst ein Kind gewünscht hatten, haben sich natürlich sehr über das Neugeborene gefreut. Der kleine Benjamin durfte seine Mutter nur in Begleitung mit seiner Pflegemutter kennen lernen. Damit von Anfang an der kleine Benjamin auch lernen konnte, dass nun seine "richtigen" Eltern die Pflegeeltern sein sollten, hat das Jugendamt der Mutter verboten, ihren kleinen Jungen zu liebkosen und in den Arm zu nehmen. Auch wenn er im Spiel hingefallen war....das Trösten war nur der Pflegemutter vorbehalten.

Das "Glück" der Pfegefamilie hielt nicht lange an. Sie begannen zu streiten, zu schweigen, sie lebten sich auseinander und lassen sich nun scheiden.

Die Pflegemutter zieht mit ihrem Pflegekind nach Norddeutschland. Ob sie so weit wegzieht, weil sie hofft, dass dort der kleine Benjamin wenigstens sicher vor den gewünschten Besuchtskontakten seiner Mutter sein könnte? Denn diese hat bislang keine Ruhe gelassen. Sie hat nicht eingesehen, dass sie für ihr Kind nicht Mutter sein darf. Immer wieder rückte sie dem Jugendamt auf die Pelle. Sie kämpft vor Gericht und sie lässt nicht locker. Die Besuchskontakte werden ihr schwer gemacht:

Geschickt hat das Jugendamt ihre drei Kinder verstreut untergebracht. Drei Jugendämter sind zuständig und der Mutter bleibt es überlassen, wie sie das Geld aufbringt um die aufwendigen Fahrten zu ihren Kindern für Besuchszwecke zu finanzieren. Wenn sie kein Geld für Besuche hatte und die Fahrtkosten nicht bezahlen konnte, haben sich die Jugendämter gefreut. Im Bericht stand dann: "Die Kindesmutter hat den Besuchskontakt nicht wahrgenommen". Natürlich steht dort nicht, dass die Mutter den herbeigesehnten Besuchtskontakt nicht wahrnehmen konnte, weil sie das Fahrtgeld nicht hatte.

Die Besuchskontakte waren für die Mutter auch nicht gerade schön: Wie soll auch eine Mutter Kontakt zu ihrem Kind aufnehmen, wenn die Pflegemutter und die Jugendamtsmitarbeiterin ständig daneben sitzt und jedes Wort und jede Geste negativ kommentiert. Kein Wunder, dass das Jugendamt irgendwann anfing zu schreiben, dass die Besuche für das Kind irgendwie belastend seien.....

Nun zieht Benjamin mit seiner Pflegemutter nach Norddeutschland..... Zu seinen Geschwistern hat Benjamin auch keinen Kontakt. Wozu auch? Es gibt kein Recht eines Kindes, zusammen mit seinen Geschwistern groß zu werden, auch wenn manche erwachsene Heim- oder Pflegekinder später davon sprechen, dass man ihnen ihr "Familien"-Leben gestohlen hätte.....

Ganz selbstverständlich wird unterstellt, dass Eltern einfach so zu ersetzen sind. Eltern dürfen aus dem Leben eines Kindes ausgelöscht werden. Juristisch gesehen, scheint dies alles nur dem Kindeswohl zu dienen. Wenigstens argumentiert das Jugendamt und die Vormündin in dieser Form.

Wenn die ehemaligen Pflege- und Heimkinder als Erwachsene dann Fragen stellen oder sich darüber grämen, dass sie nicht zusammen mit ihren Geschwistern aufwachsen durften oder ihre Geschwister kaum kennen und die Eltern, welche sie immer geliebt haben, für sie zu Fremden geworden sind, dann war dies vielleicht doch ein Leben vorbei an den Kindesinteressen ??......

Leider interessiert sich niemand dafür, wie sich die "Ehemaligen" fühlen. Jene, welche über das Kindeswohl Entscheidungen treffen, treffen diese nämlich aus Erwachsenensicht. Vielen bleibt die Kindersicht für immer verborgen.

Zum Glück gibt es auch Jugendämter und Jugendamtsmitarbeiter, welche auch noch mit Kinderaugen sehen, mit Kinderherzen fühlen und mit Kinderohren hören. Jene, welchen solches Glück zuteil geworden war, sollten einmal daran denken, seinem(r)/ihrem(r) Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin einmal "DANKE" zu sagen.......


Für die Vormündin von Benjamin ist alles in Ordnung. Sie glaubt, dass ihr Mündel am Besten mit seiner Scheidungs-Ersatzfamilie bedient ist. Die Ersatzfamilie hat - so schreibt sie - auch eine gute Lösung gefunden und die Kindesmutter bleibt außen vor.

Gerne würde die Mutter mit dem Pflegevater tauschen. Von solchen Umgangsmöglichkeiten hat sie immer geträumt:
Denn laut Vormündin darf der Pflegevater regelmäßig das Kind alle 14 Tage über das Wochenende sehen und sogar zwei Wochen mit ihm zusammen und den Ersatz-Pflege-Großeltern den Sommerurlaub auf Borkum verbringen.....

Für das Jugendamt und die Vormündin ist das Kinderglück von Benjamin damit gesichert. Ob das Benjamin später auch einmal so sieht?

Eingestellt von Monika Armand

Träume und Visionen....


Und dann soll der Mensch wenn er all das so sieht, all dem glaubt, nicht fast wie paralysiert durch all das, nicht Angst haben?

Bekanntlich ist die Angst der beste Nährboden für alle nachkommende Leiden
und wenige denken nach;

was, wie weiter, was kann man,was kann I C H jetzt aus all dem.. besser, neu, anders, machen?

Wo sind die Chancen, was kann ich, was können wir alle, mit wem und wo was T u n?

Neue weitere Träume - träumen, die Alten die sich erfüllt und verbraucht haben wieder gehen lassen, neue Zeiten, Visionen und schönere Bilder der Zukunft entwerfen,planen, Jüngere nach Kräften unterstützen, ihnen was zutrauen,
stärken mit positiven Gedanken und Wörtern, erlauben sich und anderen
aus den Fehlern zu lernen.

Zuallererst sich und anderen bisherige Fehler und Unwissenheit v e r g e b e n, Frieden mit sich und allen schliessen..weiter gehen, neue Fäden knüpfen..

könnte wir jetzt auch wieder, oder?

Dienstag, 8. Juni 2010

Schuldig auf Verdacht - "Experten" und ihre Psychofallen!


SEXUELLER MISSBRAUCH

Kinder in der PSYCHO-Falle

Skandal bei der Jagd auf Kinderschänder: Justiz und Jugendbehörden lassen es zu, daß dubiose „Experten“ Minderjährige zu Falschaussagen gegen Unschuldige verleiten

Von FOCUS-Redakteur Frank Gerbert

Wer mit Kindern Geschlechtsverkehr hat oder andere sexuelle Handlungen an ihnen vornimmt, begeht ein scheußliches Verbrechen, das mit Gefängnis bis zu zehn Jahren bestraft wird.

Wer zu Unrecht dieses Verbrechens beschuldigt wird, gerät in eine scheußliche Situation. Eine falsche Verurteilung ist eine lebensvernichtende Katastrophe. Und selbst im Fall eines Freispruchs bleibt in der Öffentlichkeit der üble Geruch hängen, vielleicht doch ein Kinderschänder zu sein.

Weil es beim sexuellen Mißbrauch normalerweise weder Zeugen noch klare medizinische Befunde gibt, sind die Aussagen der Kleinen meistens die einzigen Beweismittel.

Wenn Kinder aus eigenem Antrieb Täter beschuldigen, sagen sie in aller Regel die Wahrheit. In vielen Fällen, die in Deutschland aktenkundig werden, haben sie jedoch gar nichts ausgesagt – oder erst nach massiver Intervention von Erwachsenen.

Daß es auch in diesen Fällen zu Beschuldigungen und Anklagen kommt, beruht auf dem Wirken einer politisch-pädagogischen Bewegung, die Deutschland – wie zuvor die USA – mit einem Netz von Vereinen und Beratungsstellen überzogen hat. Die Anhänger der sogenannten „systematischen Aufdeckungsarbeit“ behaupten, Mißbrauch an „Signalen“ erkennen und eingeschüchterte Kinder zum Reden bringen zu können.

Die Rächer der Geschändeten sind extrem erfolgreich: Fast in jedem Fall, den sie begutachten, gelangen die angeblichen Experten zum Befund Mißbrauch und zur Benennung mutmaßlicher Übeltäter.

Daß daran etwas faul ist, behauptet eine immer breitere Protestfront. Psychologen, Juristen und seriöse Kinderschützer attackieren die Arbeit der „Aufdecker“ als ideologiebeladen und unwissenschaftlich. Immer mehr Prozesse, in denen Mißbrauchsjäger bei der Wahrheitsfindung mitwirkten, enden mit der Entlastung der Beschuldigten.

Der Berliner Gerichtspsychologe Max Steller hat in rund 400 Mißbrauchsverfahren die Verläßlichkeit kindlicher Aussagen begutachtet. Bis vor einigen Jahren lautete sein Urteil in 95 Prozent der Fälle: absolut glaubhaft. Seit 1990 sei der Anteil unzutreffender Aussagen aber deutlich angestiegen – laut Steller eine Folge suggestiver (d. h. beeinflussender) Kinderbefragungen nach der Etablierung der Aufdeckungsbewegung.

Stellers Mülheimer Kollegin Marie-Luise Kluck kritisiert die Voreingenommenheit der selbsternannten „Diagnostiker“, die „enorme Anstrengungen“ unternähmen, „um die eigene Auffassung immer wieder zu bestätigen“ – mit der „fatalen Folge, daß dort, wo nichts aufzufinden ist, etwas erfunden wird“. Ähnliche Auffassungen vertreten zahlreiche weitere renommierte Gerichtsgutachter.

Auch bei den Familiengerichten ist die Hölle los. In rund 40 Prozent aller Sorge- und Umgangsrechtsverfahren wird Schätzungen zufolge mittlerweile der Vorwurf des Sexmißbrauchs erhoben (meist von Müttern gegen Väter), oft unterstützt von Gutachtern der „Aufdeckungs“-Fraktion. Laut amerikanischen Studien liegt die Falschbeschuldigungsquote in solchen Prozessen zwischen 30 und 60 Prozent.

Für Beschuldigte ist hier die Lage juristisch noch heikler. Denn der Mißbrauch muß nicht, wie im Strafrecht, nachgewiesen werden; allein der Verdacht einer Gefahr für das Kind reicht für einen richterlichen Beschluß aus.

Auch Jugendämter können Heimeinweisungen von Kindern auf einen bloßen Verdacht hin, mit der Begründung „Gefahr“, in einem juristischen Schnellverfahren durchsetzen.

Betroffene Eltern, die gegen solche Entscheidungen klagen, haben die juristisch ungeheuer schwierige Aufgabe, den Verdacht zu widerlegen und ihre Unschuld zu beweisen.

Verzweifelte Väter unterziehen sich neuerdings – in Deutschland revolutionär – Befragungen unter einem Lügendetektor. Einige Gerichte haben entlastende Befunde akzeptiert.

Gisela Jordan von der Kinderkommission des Deutschen Bundestags spricht von „Hunderten von Fällen“ von fragwürdiger Kindesherausnahme durch Jugendämter. Die dortigen Mitarbeiter würden häufig mit Absicht Gutachten von „Aufdeckern“ bestellen – entweder aus politischer Voreingenommenheit oder um sich komplizierte Fälle vom Hals zu schaffen.

Gipfel des Zynismus: Gewinnen beschuldigte Eltern – manchmal erst nach Jahren – ihren Prozeß, werden ihnen die Kinder oft weiter vorenthalten: mit der Begründung, sie seien ihnen inzwischen entfremdet.

Mittlerweile existieren 15 Initiativgruppen „jugendamtsgeschädigter“ Eltern und mehrere Dutzend Selbsthilfegruppen „Schuldig auf Verdacht“.

„Die Zahl der Falschanschuldigungen ist enorm“, beklagt auch Ulrich Egle, Leitender Oberarzt der Psychosomatischen Universitätsklinik in Mainz. Die Ursache dafür sieht er im „missionarischen Eifer“ von „Leuten, die gerade mal ein Wochenendseminar gemacht haben“. Die Behauptung, sexueller Mißbrauch sei die heimliche Ursache vieler psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, bestreiten Egle und andere Ärzte in einem neuen Buch. Langzeitfolgen des Delikts kämen nur bei schweren Fällen vor. Unter den Belastungsfaktoren in der Kindheit nehme Mißbrauch einen der hinteren Plätze ein.

Als im Mai letzten Jahres der Kindergartenerzieher Rainer M. von dem Vorwurf freigesprochen wurde, 55 seiner Anvertrauten über viele Monate aufs übelste sexuell gequält zu haben, erlitt die Bewegung der „Aufdecker“ ihre erste schwere Niederlage. Mitarbeiterinnen des einschlägigen Vereins Zartbitter hatten nach einer mißverständlichen Äußerung eines kleinen Jungen die Kindergarten-Eltern und ihre Sprößlinge – so erscheinen die Ereignisse im nachhinein – in eine Massenhysterie getrieben, die zu immer abstruseren Beschuldigungen führte.

Ungute Parallelen weist ein Prozeßkomplex auf, der zur Zeit in Mainz verhandelt wird. Im angeblich übelsten deutschen Mißbrauchsfall sollen 24 Erwachsene aus drei Familien 15 eigene oder verwandte Kinder gefoltert und vergewaltigt haben.

Die Staatsanwaltschaft verließ sich in ihrer Anklage auf Kinderbefragungen einer „Expertin“ des Vereins „Wildwasser“, die die Kleinen über Monate verhört hatte.

Mit erstaunlichen Erfolgen: Ein Junge sagte aus, er sei bei einem Banküberfall dabeigewesen. Und eigentlich hätte sich eine der Staatsanwältinnen selbst vor Gericht stellen müssen: Auch sie gehörte angeblich zu den Sexbestien.

Mittlerweile ist ein Teil der Angeklagten aus der U-Haft entlassen worden, und der Streit geht nur noch darum, ob alle Vorwürfe hinfällig sind oder ob sich noch ein wahrer Kern ermitteln läßt.

Die suggestiven Befragungen von vermeintlich „schweigenden“ Opfern können sich über mehrere Monate erstrecken. Die von ihren Eltern oft getrennten Kinder haben kaum eine Chance, den Psychofallen der Befrager aus dem Weg zu gehen:

Der „Aufdecker“ freundet sich mit dem Kind an und klärt es bis ins Detail über Sexualität und Geschlechtsverkehr auf. Er sagt ihm, er wisse, daß es mißbraucht worden sei. Er vermischt Realität und Phantasie, indem er fragt: „Was könnte X (der Verdächtige) mit anderen Kindern getan haben?“

Er lobt oder tadelt das Kind je nach dessen Aussage (entweder mit voller Absicht oder unwissentlich durch seine Reaktionen). Zum Repertoire gehören ebenso – nicht weniger haarsträubend – das Deuten von Zeichnungen der Kinder und die Interpretation ihres Verhaltens beim Spiel mit Sexpuppen.

Der „Aufdeckungsarbeit“ liegt die Annahme zugrunde, Minderjährige befolgten stets ein Schweigegebot des Unholds. Doch das trifft in der Regel nur im engsten Familienkreis zu und nicht, wenn entferntere Verwandte, Lehrer oder Erzieher die Täter sind.

Die Verfechter (zumeist sind es Verfechterinnen) der „Aufdeckungsarbeit“ – am bekanntesten sind die Vereine Zartbitter und Wildwasser sowie die von ihnen betriebenen Beratungsstellen – mögen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Therapie manch Positives geleistet haben.

Ein schier unglaublicher Vorgang ist es aber, daß diese Organisationen, die sich rühmen, „parteilich“ zu sein, an der juristischen Wahrheitsfindung mitwirken dürfen. Unter „Parteilichkeit“ verstehen sie die Grundhaltung, „auf der Seite des Kindes zu sein“ und beim leisesten Verdacht davon auszugehen, daß ein Mißbrauch stattgefunden habe.

Daß Teile der Jugendbehörden, der Polizei und Justiz ihren Kinderbefragungen und Verhaltensinterpretationen Glauben schenken, ist etwa so, wie wenn ein Gericht die Schließung eines Chemiebetriebs nur aufgrund eines Greenpeace-Vorwurfs anordnen oder die Klage gegen eine neue Autobahntrasse mit einem Gutachten des ADAC abschmettern würde.

Die Aufdeckungsideologie entspringt der vulgärfeministischen These, Väter (und zwar die meisten!) würden über die eigenen Töchter herfallen, um sie schon früh daran zu gewöhnen, daß sie Männern zu parieren hätten. Deshalb müsse man nur hinein ins volle Menschenleben greifen – schon zappele ein Täter an der Angel. Dabei wird gern übersehen, daß sich unter den Tätern immerhin rund 20 Prozent Frauen und unter den Opfern 20 bis 30 Prozent Knaben finden.

Weniger extreme Deliktsformen (Exhibitionismus, unerwünschte Küsse und Berührungen) werden mit Vergewaltigungen in einen Topf geworfen, um astronomische Dimensionen zu suggerieren. In Wahrheit geschieht schwerer Mißbrauch nicht selten, aber auch nicht massenhaft.

Das sektenähnlich geschlossene Weltbild der „Aufdecker“ erinnert viele Beobachter an das religiöse Wahnsystem der Hexenverfolger. Neuerdings hat der deutsch-amerikanische Soziologe Hans Sebald in seinem bemerkenswerten Buch „Hexenkinder“ herausgearbeitet, daß damals schon Kinder auf Druck selbstgerechter Inquisitoren Beschuldigungen am laufenden Band lieferten.

Dank unzähliger „Fortbildungsveranstaltungen“ ist die Aufdeckungsideologie inzwischen in die Kreise der Erzieher, Lehrer und Jugendamtsmitarbeiter vorgedrungen. Sogar die Kriminalpolizei hat eine Broschüre („Gegen sexuellen Mißbrauch an Mädchen und Jungen“) herausgegeben, in der Teile des fragwürdigen Gedankenguts verbreitet und die einschlägigen Beratungsstellen und „Fachbücher“ empfohlen werden. Mitautorin des Kripo-Hefts ist Ursula Enders, eine der deutschen Wortführerinnen der Aufdeckungsbewegung.

Dabei läßt die Mißbrauchsprophetin in der neuesten Auflage ihres eigenen Buchs „Zart war ich, bitter war´s“ – einer Bibel der Bewegung – sogar einen Schimmer von Selbstkritik erkennen. Die Kritik an den diagnostischen Methoden der Beratungsstellen sei zwar (na klar) ein Werk der Pädophilen und ihrer Sympathisanten, aber dennoch „teilweise berechtigt“. Welche Konsequenzen aus letzterer Erkenntnis zu ziehen wären, verrät Frau Enders jedoch nicht.

Die meisten Falschbeschuldigungen gehen nicht von Kindern aus, sondern von Erwachsenen“ MARIE-LUISE KLUCK, GERICHTSPSYCHOLOGIN

VERRÄTERISCHE KINDERZEICHNUNG?

Mißbrauch: So schnell entsteht ein Verdacht

Aus einer Interpretation: „Das Kind fühlt sich durch rechten Arm und rechte Hand des Vaters so sehr bedroht, daß es beides wegläßt. Arm und Hand dienen zum Handeln, also fürchtet sich das Kind . . . vor seinem handelnden, tätlichen Zugriff.“

URSULA BAUMGARDT, PSYCHOTHERAPEUTIN (Aus ihrem Buch: Kinderzeichnungen – Spiegel der Seele, Kreuz Verlag, Zürich)

VERNEHMUNGSPROTOKOLL

„Deine Mami wäre so glücklich!“ – Suggestive Befragung in den USA

Folgender Dialog fand statt während der Ermittlungen zu angeblichen Sexritualen mit über 40 Kindern in der Fells-Acres-Tagesschule in Malden (Massachusetts).

Drei angeklagte Lehrer wurden zu bis zu 40 Jahren Haft verurteilt. Erst kürzlich kamen sie, nach mehreren Jahren im Gefängnis, in der Berufung frei.

Die Befragung der kleinen Zeugen leitete die „Aufdeckungsexpertin“ Susan Kelly. Als Hilfsmittel dienten die Puppen namens „Ernie“ und „Bert“.

Kelly: Hat dich jemand am Po berührt?

Mädchen: Niemand. Niemand hat so was getan.

Kelly: Oh, glaubst du, jemand hat die anderen Kinder am Po berührt?

Mädchen: Nein.

Kelly: Was sollte ich tun, wenn sie doch die Kinder berührt haben?

Mädchen: (keine Antwort)

Kelly: Was sollte ich tun, wenn sie es getan haben?

Mädchen: Niemand hat so was getan!

Kelly: Willst du mir nicht helfen? Ernie wäre so glücklich, wenn du mir etwas sagen würdest.

Hat irgend jemand irgendwann diesen Körperteil von dir berührt?

Mädchen: Nein.

Kelly: Nein? Würdest du mir es sagen, wenn es so wäre?

Mädchen: Nein, will ich nicht.

Kelly: Du willst es mir nicht erzählen?

Mädchen: Nein.

Kelly: Du kannst mir helfen! Oh, komm schon, bitte sag es Ernie! Bitte sag´s mir, bitte sag´s mir, damit wir dir helfen können.

Bitte! Deine Mami wäre so glücklich, wenn du uns helfen würdest, und Ernie auch. Bitte sag´s mir. Sag es Bert! Okay, dann sag´s Ernie. Du flüsterst es Ernie zu. Ich werde mein Gesicht verdecken, und du flüsterst es Ernie zu. In Ordnung? Wer hat dich da berührt?

Mädchen: Okay.

Kelly: Okay?

Mädchen: Meine Lehrerin.

„EXPERTEN“ IN AKTION

Aufdeckungswahnsinn – Fälle aus deutschen Gerichtsakten

Unter anderem mit folgenden Beobachtungen begründeten Mißbrauchs-„Aufdecker“ einen „Anfangsverdacht“ gegen Väter und/oder Mütter:

Ein Mädchen, 4, küßt den Po eines Affen in einem Bilderbuch.

Ein Mädchen, 8, reitet auf einem Plüschtier und stöhnt dabei rhythmisch.

Einem Mädchen, 9, wird von einem Betreuer ein Fall von Kindesmißbrauch geschildert. Das Mädchen nimmt einen „ausgeprägten Blickkontakt“ mit dem Erzähler auf und zeigt „starke Konzentration“.

Ein Mädchen, 8, balanciert vorsichtig auf einem roten Gymnastikball. Diagnose: Sie „teste Vertrauen“, weil sie durch Mißbrauch verstört sei.

Ein Mädchen, 12, geht im Minirock und mit bauchfreiem schwarzem Top auf die Straße, obwohl es draußen noch recht kühl ist.

Ein Mädchen, 9, schaut sich interessiert eine Schaufensterpuppe mit schwarzer Reizwäsche an.

Ein Mädchen, 8, soll seine Familie zeichnen. Als es Kinder und Mutter gezeichnet hatte, aber noch nicht den Vater, sagt es: „Jetzt habe ich keine Lust mehr.“

Freitag, 4. Juni 2010

Rückführung!


Brandenburgisches Oberlandesgericht
14767 Brandenburg a. d. Havel
BRD


Familiensache Leonie Wichmann, geb.26.03.2003, Aktenzeichen 32 F 64/10

Eilantrag auf einstweilige Anordnung bis zur endgültigen Entscheidung


Beantragt wird die Übergabe der minderjährigen Leonie Wichmann geb. am 26.03.2010 an die Großmutter Birgit Wichmann wohnhaft in 1190 Wien, Billrothstr. 37/29 bis zur endgültigen Entscheidung des Senats.

Dies als Erlass einer einstweiligen Anordnung zur sofortigen behutsamen Rückführung der minderjährigen Leonie Wichmann zu ihrer Hauptbezugsperson, ihrer Großmutter Birgit Wichmann. Sowie die sofortige Einsetzung eines Einzelpflegers, der die Rückführung Leonie’s kindgerecht durchführen wird.

Als Einzelpfleger soll die Kinderpsychiaterin Frau Dr. med. Friederike Soldo in 84034 Landshut, Maisstr. 2 mit Unterstützung des Rechtsanwaltes Georg Haberger Obere Freyung 617. D - 84028 Landshut bestellt werden.

Beantragt wird, die elterliche Sorge auf mich zu übertragen, gegebenenfalls das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf die Ergänzungspfleger.

Die derzeitige Kindeswohlgefährdung von Leonie Wichmann ist gem. §§ 1666, 1666a BGB zu bearbeiten.

Es wird beantragt die Anonymisierung von Leonie Wichmann sofort aufzuheben. Dies als Erlass einer einstweiligen Anordnung, da die Anonymisierung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gemäß § 7 Abs. 1 Punkt 7a und b VStGB zu werten ist.

Ich verweise auf meine Ausführungen im Umgangs-, Vormundschafts- und Rückführungsantrag und ergänze wie folgt:

Eine Kontaktunterbindung zwischen Leonie und mir seit 1 Jahr und 6 Monaten kann keinesfalls der Verhältnismäßigkeit entsprechen.

Alle bisherigen Verdächtigungen stammen von Personen die nachweisbar psychisch krank sind, mich nicht kennen und/oder ein berechtigtes Interesse daran haben mich zu kriminalisieren. Es gab und gibt keinen Grund Leonie aus ihrem zu Hause zunehmen, wie es der § 1666 BGB fordert. Außer dem Gutachter Waschke-Peter, der durch das Gericht bezahlt wird und von daher schon ein berechtigtes Interesse hat den Wünschen der Amtsrichterin zu entsprechen, haben sich alle Zeugen positiv für mich ausgesprochen. Ebenso hat Leonie sich eindeutig dahingehend geäußert, dass sie bei mir leben will.

Im Gegensatz dazu liegt durch die derzeitigen Inhaber des Sorgerechts Amtsvormund Tautermann und Kathleen Wichmann eine Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und § 1666 a BGB vor.

Es sind bislang 1 1/2 Jahre vergangen, ohne dass die bisherigen Vormünder und das Jugendamt irgendwelche Anstalten gemacht hätten, den derzeitigen grundgesetzwidrigen Zustand zu beenden. Es wurde bislang keinerlei Umgang zur gutachterlich festgestellten Hauptbezugsperson ermöglicht.

Hier ist auch zu besorgen, dass eine Kindesentziehung alleine durch Zeitablauf organisiert zu werden scheint.

Desweiteren wurde Leonie durch die Herausnahme psychisch auffällig. (Schreiben der Verfahrenspflegerin Schüler vom 20.4.2010 und des Amtsvormundes Tautermann) Außerdem wird Leonie gezwungen bei ihrer nachgewiesenermaßen psychisch kranken Mutter und in einer Erziehungsstelle zu leben. Die Traumatisierung meiner Enkeltochter wird geleugnet, psychologische Hilfe wird ihr versagt.

Ein Trauma kann durch den Verlust, das plötzliche Verlassenwerden von einer wichtigen Bezugsperson, einem geliebten Menschen, ausgelöst werden. Nicht selten ist die Folge davon das Vermeiden von Nähe innerhalb von Beziehungen, da man große Angst empfindet, auch diese Person wieder zu verlieren.

Posttraumatische Belastungsstörung
„[…] ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde“ (ICD-10) „(z. B. Naturkatastophe oder menschlich verursachtes schweres Unheil (Originaltext: man-made disaster), Kampfeinsatz, schwerer Unfall, Beobachtung des gewaltsamen Todes Anderer oder Opfersein von Folter, Terrorismus, Vergewaltigung oder anderen Verbrechen).“

http://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Psychologie)

Es wird deshalb wegen Dringlichkeit der Angelegenheit gem. § 1666 BGB beantragt, im Wege der einstweiligen Anordnung zu entscheiden wie folgt:

Eine umgehende Übertragung der Personensorge auf die Großmutter Birgit Wichmann und/oder den oben angegebenen Einzelpflegern.

Es ist offensichtlich, dass das Jugendamt und die Kindesmutter andauernd fürsorgliches Handeln unterlässt, welches für die physische und psychische Versorgung des Kindes notwendig ist. Leonie besucht noch nicht einmal eine Schule.

Außerdem liegen verschiedene Gutachten vor, dass die Kindesmutter psychisch instabil ist. Es ist von einer körperlichen und seelischen Schädigung durch Unterlassen der Betreuungspersonen und des Jugendamtes auszugehen, die das Kindeswohl gefährden.



Birgit Wichmann

(mit besten Dank an Ralf)

Dienstag, 1. Juni 2010

Adresse für die Individualbeschwerde bei der UN - meine ist schon dort!


Human Rights Council and Treaties Division
Complaint Procedure
OHCHR-UNOG
1211 Geneva 10, Switzerland
Fax: (41 22) 917 90 11
E-mail: CP@ohchr.org

http://www2.ohchr.org/english/bodies/chr/complaints.htm