Dienstag, 31. August 2010

Die Eltern, die Poltik und die Justiz haben versagt! Zu Lasten eines kleinen Jungen!


http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/vermischtes/bub-aus-eichenau-ein-kind-in-den-muehlen-der-justiz-1.990382

Anmerkungen von BW

Wie ich schon sagte, hier haben die Eltern, die Politik und die Justiz versagt. Aber alles was deutsch ist zu verabscheuen und zu hassen kann auch nicht der richtige Weg sein. Das Kind ist in diesem Fall der Leidtragende und dieses Trauma wird er genausowenig vergessen, wie die Trennung der Eltern und Gewalt gegen Kinder egal von wem ausgeübt werde ich niemals gutheißen. Hier werden seelische Krüppel erzeugt und Mutter und Entführer agieren genau wie Staat, Justiz und Jugendamt. Damit macht man sich mit Ihnen gemein.

Leonie, meine Enkeltochter, wurde in die BRD rückgeführt, von der Mutter, dem Jugendamt und einer Amtsrichterin. Dies geschah gegen ihren erklärten Willen und ohne das es je eine Kindeswohlgefährdung gegeben hätte, also erfand man eine für die Zukunft! Sie lebt heute in der Psychiatrie. Ist das das Kindeswohl welches die BRD seinen Kindern bieten kann? Solange sie bei mir lebte war sie ein offenes fröhliches Kind, welches die Vorschule besuchte und Freunde hatte. Ein Richter sagt mir unverhohlen ins Gesicht, das ich das Kindeswohl gefährdet hätte, weil ich die deutsche Grenze überschritten habe und Leonie dem deutschen Kulturkreis entzogen habe!!!!!

Macht endlich die Augen auf! Hass erzeugt wieder Hass! Gewalt erzeugt wieder Gewalt! Es wird Zeit diesen Kreislauf zum Wohle der Kinder zu durchbrechen!

Ein Trauma kann durch den Verlust, das plötzliche Verlassenwerden von einer wichtigen Bezugsperson, einem geliebten Menschen, ausgelöst werden. Nicht selten ist die Folge davon das Vermeiden von Nähe innerhalb von Beziehungen, da man große Angst empfindet, auch diese Person wieder zu verlieren. Kommt es nach einem Verlust zu einem erneuten Verlust einer wichtigen Bezugsperson, wird meist das erste Verlassenheitstrauma reaktiviert und man spricht von einer Retraumatisierung.
Als in den siebziger und achtziger Jahren Kleinkinder in den Krankenhäusern nicht von ihren Eltern besucht werden durften, kam es bei vielen Kleinkindern und Säuglingen zu solchen Verlassenheitstraumata mit Sofort- und Spätfolgen: Die Kinder erkannten zum Teil ihre Eltern nicht wieder, ließen sich nicht mehr so tief auf Beziehungen ein oder klammerten verstärkt. Im Erwachsenenalter kann es zu unverhältnismäßig starken emotionalen Reaktionen kommen (Hyperarousal), wenn eine wichtige Bezugsperson weggeht.

Gewalttätige Traumata in der Kindheit und Jugend – egal ob einmalig oder längerandauernd – führen oft zu tiefgreifenden Störungen in der Persönlichkeit der Opfer, die über die Symptomatik allgemeiner posttraumatischer Erkrankungen hinausgehen. Bei langandauerndem Aufwachsen in einem gewaltgeprägten familiären oder sozialen Umfeld wirkt sich die Traumatisierung zudem in Form erzieherischer Prägung aus, die sich später in einer spezifisch geformten Denk-, Fühl-, Handlungs-, Kommunikations- und Wertestruktur niederschlägt.

Folgen von Traumatisierungen, die über die allgemeinen posttraumatischen Symptomatiken hinausgehen, können Bindungs-, Anpassung- und Persönlichkeitsstörungen sein.

Symptome und Verhaltensweisen

- stark kontrollierendes Verhalten, da ein Trauma als ein extremer Kontrollverlust erlebt wird,
gedankliche Vorwegnahme des Schlimmsten, um nicht wieder überrascht zu werden, was von der Umwelt als eine nervige Art von Dauer-Pessimismus erlebt wird,
unverhältnismäßig heftige Reaktionen auf äußere oder innere Einflüsse (durch sog. Trigger ausgelöst): beispielsweise Panikattacken, Angsterkrankungen, Zwangserkrankungen, Selbstverletzendes Verhalten und Abhängigkeitssyndrom können ein Merkmal einer durch ein Trauma verursachten psychischen Störung sein, ebenso wiederkehrende Albträume und dissoziative Zustände.
Traumatische Erlebnisse werden unter Anderem auch als ein maßgeblicher Faktor für die Borderline-Persönlichkeitsstörung angesehen.
Unbehandelte Traumata können zu einschneidenden, sehr belastenden Folge-Erkrankungen führen, die womöglich lebenslang anhalten bzw. die Biographie einer Person negativ beeinflussen. Sie müssen es jedoch nicht, wie die Langzeitstudie von Emmy Werner gezeigt hat. Durch diese Langzeitstudie ist bekannt, dass eine stabile Bezugsperson die wichtigste und bedeutendste Hilfe für einen traumatisierten Menschen ist.

Montag, 30. August 2010

Das Päckchen für Leonie - wurde einfach nicht angenommen und retour geschickt!


Das Päckchen gehört Leonie!!
Wie kann man nur so herzlos sein und es einfach retour schicken!

Ein weiteres Päckchen für Leonie


Wie immer ein liebevoll zusammen gestelltes Päckchen von Birgit für ihre Enkelin Leonie Wichmann!

Samstag, 28. August 2010

Leider wurde hier nicht das Cochemer Modell angewendet!


Im Interesse der Kinder sollen die Eltern trotz Trennung in die Lage versetzt werden wieder miteinander zu sprechen, statt zu streiten, und die Bindung des Kindes zu beiden Eltern zuzulassen.

Leider ist dies nicht geschehen im Fall des kleinen Sacha!
Mit Gewalt haben drei oder vier Männer Michael R. seinen Sohn Sacha aus den Armen gerissen. Angestiftet haben soll sie die Mutter des Kindes. Sie ist mit dem 17 Monate alten Buben geflohen - vermutlich ins Ausland.

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/verzweifelte-suche-nach-sacha-884314.html

Anm.:
Die Art und Weise der Entführung kommt einigen sicher sehr bekannt vor. Lasst mich raten:
- binationale Ehe
- Vater Deutscher, Mutter Französin
Das Kind könnte also auch in der BRD bleiben, aber die Mutter hat Angst um ihr Kind und holt es solange sie noch das Sorgerecht hat.
Jetzt wird das Kind hin- und hergerissen werden, wenn man ihn findet. Aber keine Namen oder Hinweise. Richtig ist das nicht. Das ist Gewalt an einem Kind. Die Eltern hätten sich friedlich einigen sollen (siehe Cochemer Modell)
Leidtragender ist der Kleine! So sollte es nicht sein!

Freitag, 27. August 2010

Deutschland findet euch www.vermisste-kinder.de


Die Fakten über diese Vereinigung!:

Ja "Deutschland findet euch"
und
steckt euch in die Psychiatrie.
So, wie die kleine Leonie Wichmann!
Die Herrschaften dieser Vereinigung
in Zusammenarbeit mit Aktenzeichen XY
waren mit ihren Lügen und Verleumdungen daran beteiligt!
http://www.vermisste-kinder.de/galerie/4images/details.php?image_id=146
Leonie wird sich dafür später sicher "bedanken"!

Zu dem hier genannten Zeitpunkt lebte Frau Wichmann mit ihrer Enkelin noch im Land Brandenburg.
Leonie hatte an diesem Tag Umgang mit ihrer Mutter, aber ihre Großmutter Frau Birgit Wichmann hatte schon länger das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihr Enkelkind!

Somit hat es weder eine Entführung, noch einen Entzug gegeben!

Wer die Geschichte von Frau Wichmann und
ihrer Enkelin Leonie Wichmann noch nicht kennt:
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2009/10/das-ist-unsere-geschichte.html

Wussten Sie dass ........


in Deutschland:

mehr als 2,5 Mio Kinder arm sind?

mehr als 300.000 Kinder täglich hungrig zur Schule oder in die Kindertagesstätte
gehen?

jedes siebente Kind/jeder siebente Jugendliche arm ist (d.h. lebt in einer Familie,
die weniger als 50% des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat)?

die Hälfte aller Kinder in finanziell unsicheren Verhältnissen lebt?

37% der 3 Mio. Sozialhilfeempfänger Kinder und Jugendliche sind?

arme Kinder fast doppelt so früh Frühförderung benötigen wie Kinder aus nicht armen Elternhäusern?

hunderttausende Familien in Deutschland die zur Einschulung entstehenden Kosten
(Schulranzen, Turnbeutel, Bücher, Hefte etc.) in Höhe von ca. 200 Euro nicht
aufbringen können und ihnen laufende Zahlungen für Unterrichtsmaterialien und
Klassenfahrten sehr schwer fallen und so oft nicht möglich sind?


http://www.deutschland-gegen-kinderarmut.de/zahlen-fakten.htm

Donnerstag, 26. August 2010

Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel - von Joachim Sondern


Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1

10557 Berlin 25. August 2010


Sommerpause rum – was nun?
Volkskanzlerin der politischen Wende?


Sehr geehrte Frau Dr. Angela Merkel,

Als Staatsbürger dieses Landes sehe ich es als meine Pflicht an, nicht dauerhaft Politiker zu kritisieren und stur Forderungen zu stellen, sondern mich dort mit einzubringen, wo es mir als einfacher Bürger möglich ist, bzw. eine Notwendigkeit dazu besteht. Zu jenen Menschen die förmlich auf Fehler der Bundesregierung warten, um dann mit den Finger auf Sie zu zeigen, gehöre ich mitnichten. Vielmehr geht es mir darum, aufzuzeigen, dass wir als Gesellschaft nur in einer humanen Gegenwart und Zukunft leben können, wenn wir uns der Verantwortung bewusst sind, die wir alle zu tragen haben. Dazu zählt zweifelsohne sich in regionalpolitischen Themen einzubringen, aber auch sich stets Gedanken um neue Konzepte zu machen, um Verbesserungen. Immer wieder kann es vorkommen, dass eine Regierung keinen „Freiraum“ mehr hat, um sich zu bewegen, zweifelsohne haben Sie als Kanzlerin in der heutigen Zeit eine schwere Last zu tragen. Wir leben in einer schnellen Zeit, sind am Wendepunkt angelangt, zeitgleich müssen Sie aber auch auf die Vergangenheit blicken, um die Fehler Ihrer Vorgänger so zu korrigieren, dass diese keinen weiteren Schaden in der Gegenwart anrichten. Resultierend aus Ihrer Amtstätigkeit erwarten die Menschen des Landes aber auch von Ihnen, dass Sie für eine goldene Zukunft sorgen.

An dieser Stelle sei gesagt, dass ich als sozialer Mensch den Weg durch die Mitte gehe und vorurteilsfrei auf alle Regierungsparteien blicke. Sicherlich habe ich so manches mal mit kritischem Auge politische Abläufe hinterfragt, aber auch das beinhaltet die Pflicht, der man als Staatsbürger nachkommen sollte. Gesunde Kritik, die andere Wege aufzeigt, für positive Bewegung sorgt, kann niemals verkehrt sein. Daher lebe ich selber auch nach dem Motto: Wenn ihr etwas ändern wollt, dann fangt bei euch an. Ganz ohne Zweifel sind wir an einem sehr schwierigen Punkt angelangt, der aber als Chance zu sehen ist, Frau Kanzlerin. Sie haben es in der Hand und können eine humane Wende einleiten und als Volkskanzlerin in die Geschichte eingehen, oder einen alten Weg weiter gehen, der aber am Ende angelangt ist. Besinnen Sie sich hierbei einfach auf die Ideale, die auch Sie als Jungpolitikerin sicherlich einmal in sich getragen haben: „Ich möchte etwas positiv bewegen“. Menschen sollten sich allgemein öfter auf ihre Kindheitsträume besinnen, denn das Leben ist nicht kompliziert, sondern die Lebensart von uns Menschen. Diesen Brief möchte ich daher dazu nutzen, Ihnen einige Gedanken zu übermitteln, Ideen, bzw. Ansätze zu erläutern, wie man Probleme angeht. Sehen Sie es einfach als Zeichen eines Bürgers, dass Sie nicht alleine dastehen, und es Menschen in ihrem Land gibt, die nicht nur kritisieren, sondern sich durchaus Gedanken darum machen, wie man Probleme lösen kann.


Fangen wir daher gleich einmal mit dem brisantesten Thema, Wirtschaft, an.

Hier könnte ich jetzt Fehler raussuchen und diese anprangern, aber das wäre die reinste Zeitverschwendung, denn die klassische Wirtschaftslehre ist überholt und nicht mehr zeitgemäß. Das sollte diese Weltwirtschaftskrise gezeigt haben. Das von Ihnen beschlossene Sparpaket treibt das Volk hier so sehr in die Enge, dass es nicht die Antwort sein kann auf die Krise und gewiss kein Weg ist, wieder eine starke soziale Marktwirtschaft aufzubauen. Sie müssen mit dem Volk in Harmonie arbeiten, nicht aber der Basis eines Staates die Lebensgrundlage entziehen. Zugegebenermaßen ist dies nicht ganz so einfach in einem System, in welchem die Wirtschaft über den Menschen steht. Der „Mensch“ ist aber nun mal ein bestehender, variabler Faktor und der größte, zu welchem auch Sie gehören. Hier stellt sich die Frage: Ist es möglich die Interessen der wohlhabenden Schicht und die der einfachen Arbeiter, Angestellten, Hausfrauen, etc. gleichermaßen zu berücksichtigen? Durchaus, denn sobald die Gesamtheit, also alle Menschen wieder über der Wirtschaft stehen und sich diese nicht unterordnen müssen, hat dies auf lange Sicht auch Vorteile für einen Gewinn der Großindustriellen, der dann auch Bestand hätte, was gegenwärtig nicht der Fall ist. Bürger kämpfen um das Überleben, müssen sich täglich mit Sorgen quälen, und Millionäre müssen laufend darum bemüht sein, ihr Vermögen zu sichern, denn da auch sie nun mal zum humanen Faktor zählen, ist trotz horrender Gewinne keine konstante Sicherheit gegeben. Am besten ist der Druck, unter den auch wohlhabende Menschen stehen, daran zu erkennen, dass diese oft an stressbedingte Krankheiten erkranken. Eines der größten Probleme ist der Statusgedanken, der Wahn, dass der Mensch sich immer überholen muss und ein Stück Papier mehr zählt wie der Mensch dahinter. Wieder sprechen wir von einem Faktor, der sich durch die Familien-, Bildungs-, Gesundheits- und Sozialpolitik zieht – im Grunde durch alle politischen Lebensbereiche. Im weiteren Verlauf werden Sie merken, dass wir immer wieder einfach nur vom Faktor Mensch ausgehen müssen, um Probleme aufzuschlüsseln und mit einer Lösung zu beginnen.

Sie haben das neue Wirtschaftsmodell bereits vorliegen, das eine neue Wirtschaftswende ermöglichen kann und zwar das Buch „Die Geldlawine“. Zwei sehr engagierte Bürger haben in Berlin über 600 Exemplare ins Parlament hineingetragen, damit sich jedes Mitglied des Deutschen Bundestages selber ein Bild von diesem Konzept machen kann. Stehen Sie diesem Werk und dem dort aufgeführten Konzept „Bandbreitenmodell“ offen gegenüber, denn es ist die Lösung, gleichermaßen für Bürger und Millionäre, die ja auf ihrer Ebene ebenfalls nach einer Lösung suchen, Kapital sinnvoll einzusetzen und trotzdem Gewinne zu erwirtschaften. Nur wer mit seinem Kapital für bessere Lebensbedingungen aller Menschen sorgt, kann Gewinne auch langfristig realisieren. Die Wirtschaftskrise hat gezeigt, wie schnell künstlich erzeugte Kapitalgewinne sich in Luft auflösen können. Bezeichnend sollte hier auch sein, dass einer dieser beiden Bundesbürger Mitglied Ihrer Partei ist, was zeigt, dass es Menschen in der Basis der CDU gibt, die auch erkannt haben, wie wichtig das Bandbreitenmodell ist, und dass kein Weg mehr vorbeiführt an eine neue Wirtschaftsordnung, die unser aller Mitarbeit und Verständnis erfordert, uns aber langfristig eine Menge gibt an sozialer Sicherheit, einem konstanten Leben für alle bürgerlichen Schichten. Vertrauen Sie auf neue Berater aus dem Volk, die eine Lösung aus dem Kern heraus erarbeitet haben. Das Volk hat Sie gewählt, also lassen Sie Menschen mitarbeiten, die sich gerne dieser Herausforderung stellen und dafür leben. Sollten Sie das Buch noch nicht gelesen haben, nehmen Sie sich doch einmal die Zeit auf http://www.bandbreitenmodell.de sich einen Überblick zu verschaffen über dieses neue Konzept. Sie werden dann mit Sicherheit umgehend zum Buch greifen, um das gesamte Konzept kennenzulernen. Betrachten Sie es nicht als Utopie, was heute schon die Lösung sein kann. Vieles, was für nicht möglich gehalten und belächelt wurde, war eine wichtige revolutionäre Erfindung, als diese Idee vollendet wurde. Treten Sie mit dem Autor dieses Buches, Herrn Gastmann, einen einfachen Staatsbürger, in Kontakt und hören einmal einen Menschen zu, der in dem Kreislauf lebt, den Sie verwalten, der ein Teil der Masse ist. Alleine dies ist ein Grund, warum Lösungen aus dem Volk viel schneller greifen können.


Die ewige Frage nach der Bildung

Auch betreffend des Themas Bildung brauchen wir nicht über Fehler zu sprechen, denn was wir benötigen ist ein ganz neues, ganzheitliches Kollektiv. Fakt ist doch nun mal, dass unser jetziges Bildungssystem darauf ausgelegt ist, Funktionsroboter zu schaffen, nach einem vorhandenen Wissen, von dem uns keiner sagt, ob es wirklich gut für uns ist, denn man stellt es nicht mehr in Frage. Was Jahrzehnte funktioniert hat, muss weiter funktionieren, und genau dieses Denken hat viele Probleme geschaffen. Die Bildung ist maßgeblich für das ganze weitere Gesellschaftsleben, für die Wirtschaft, einfach für alles, was auf unseren Planeten passiert, und deshalb liegt hier die größte Verantwortung. Als Gesamtheit müssen wir daher lernen, los zu lassen vom Denkmal der Ewigkeit. Pädagogen arbeiten ihren Lehrstoff ab nach einem Lehrplan, doch der Mensch ist kein toter Gegenstand, den man in einen Raum sperren kann. Der Mensch ist ein Individuum, und jeder hat andere charakterliche Eigenschaften, eine andere emotionale Haltung, und so muss sich die Bildungspolitik am einzelnen Menschen orientieren. Man muss wieder lernen, auf Menschen einzugehen, individuelle Fähigkeiten zu ermitteln, um auch die Fähigkeit aufzubauen, ein eigenes, neues Wissen aufzubauen und nicht nur auf bekanntes Wissen zu setzen. Entwicklung ist immer auch mit einem neuen Gedankenfluss verbunden, der aber nicht in Form von Gleichschaltung ermöglicht werden kann. Ich erinnere mich ganz sanft an meine Schulzeit: Pädagogen versuchten uns Schüler gleichzuschalten, wer anders dachte, sich anders verhielt als die Masse, musste sich anpassen oder wurde von Pädagogen sozial ausgegrenzt. Hierbei ging es um körperliche Härte, und wenn es so weit in Schulen gekommen ist, dass Pädagogen diese provozieren und nicht wissen, wie sie auf individuelle Fähigkeiten eingehen sollen, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Jugend jeden Ehrgeiz verliert.


Hier ein Beispiel, wie es anders aussehen könnte:

„1. Schuljahr

Das erste Schuljahr eines Kindes muss familiär ausgerichtet werden. Sicherlich soll ein Kind Selbstständigkeit erlernen, aber nicht in Form einer Ellenbogenmentalität, sondern im Sinne des Für- und Miteinanders. Familiensinn ist wichtig und prägend für das ganze Leben, und genau deshalb müssen sowohl Eltern als auch Kinder lernen, den Zusammenhalt zu stärken und füreinander da zu sein. Eltern sollen im ersten Jahr in der Form eingebunden werden, dass sie zweimal in der Woche bis zu 5 Stunden an der neuen Unterrichtsform teilnehmen. Im Sport- und Kunstunterricht zum Beispiel oder bei gemeinsamen Waldspaziergängen. Naturkunde muss in jedem Fall ab dem ersten Jahr wieder mehr an Bedeutung erlangen im Lehrplan. Diese teilweise kreativen Entwicklungsfächer bieten dann die Möglichkeit, dass man mit den Eltern gemeinsam Ideen entwickelt, sich mit anderen Familien austauscht und auch Pädagogen wieder deutlich an ihre tatsächliche Pflicht erinnert werden. Eltern bekommen so ein ganz anderes Verständnis für ihre Kinder, bekommen mit, was diese erleben und können sich auch ein Bild machen von dem Lehrkörper, was besonders wichtig ist. Der Arbeitgeber muss eine staatliche Regelung auferlegt bekommen, die Rücksicht auf die familiäre Entwicklung nimmt und diesen Freiraum einräumt, um an diesem Konzept teilzunehmen. Der Unternehmer hat davon später auch einen Vorteil.“


Sollte dieser kleine Ausschnitt Ihr Interesse geweckt haben, so verweise ich auf folgende zwei Überlegungen, die aus meiner Feder stammen. So könnte es aussehen, eine Idee, auf der man aufbauen kann und die viele Probleme löst bis hin zu unserer Familienpolitik.

Bildungsreform der Zukunft – der Mensch im Mittelpunkt

http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-05/bildungsreform-der-zukunft-der-mensch-im-mittelpunkt/

10 Stufen Lehrsystem – harmonische Bildung

http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-06/10-stufen-lehrsystem-harmonische-bildung/

Wie Sie sehen, nutze ich den Journalismus selber, um verschiedene Konzepte im Ansatz vorzustellen und bei Gefallen auch weiter zu entwickeln. Ein humaner, aktiver Journalismus – auch ein möglicher Weg.

Ein weiterer Mensch, der sich seit Jahren sehr ausführlich mit dem Thema ganzheitliche Bildung befasst, ist Herr Schuster mit folgender Seite: http://www.mit-mir-nicht-mehr.de/

Herr Schuster ist das beste Beispiel dafür, dass es Menschen gibt, die sich über Jahre hinweg Gedanken machen, ein Konzept erarbeiten und bereit sind, aktiv zu wirken, neue Wege zu gestalten. Wie Sie sehen, gibt es im Volk immer Menschen, die aktiv gestalten wollen und ihre Pflicht sehr ernst nehmen. Nutzen Sie den Vorteil, dass Menschen sich hier zusammengefunden haben, wo jeder seine Stärke hat, die bereit sind gemeinschaftlich Probleme zu lösen und neue Möglichkeiten, Perspektiven aufzubauen. Anhand meiner Ausführungen können Sie zum Beispiel erkennen, wie sehr Bildungspolitik in der Gesundheitspolitik münden kann. Man muss es sich nicht komplizierter machen, als es vom Ursprung her eigentlich ist.


Gesundheitspolitik gestaltet sich über die Gesamtheit

Die Gesundheitspolitik ist ein Bereich, der sich aus allen anderen Lebensbereichen entwickelt. Seit Jahrzehnten führen wir ein Leben nach dem Motto: immer höher, schneller und weiter. Dadurch kommen wir immer mehr vom natürlichen Lebensweg ab, schaffen Nährboden für unnatürliche Krankheitssymptome. Krebs tritt zum Beispiel immer häufiger in Erscheinung. Warum? Heute ist es Mode, dass man immer und überall erreichbar sein muss, dass nur der überlebt, der mithalten kann im Turbokapitalsystem, und diesem Druck ist die menschliche Seele nicht gewachsen, auch wenn der Mensch dies irrtümlicherweise oftmals denkt. Frau Kanzlerin, Sie selbst sind leidenschaftliche Wanderin, lieben die Kanareninsel La Gomera. Warum? Weil Sie der Natur innerlich verbunden sind, diese raue und unberührte Landschaft lieben und Lebenswertgefühl und auch mal eine Sehnsucht nach Ruhe in sich tragen. Fangen wir an, ab den Jugendjahren durch die Bildung schon eine neue Generation aufzubauen, so hat unser Planet längere Überlebenschancen, und wir alle werden ein ganz anderes Glücksgefühl in uns tragen. Bewusst leben bedeutet, Schmerzen nicht zu betäuben und wie eine Maschine weiter zu wirken, sondern auf die Warnsignale des Körpers zu hören. In der politischen Sprache möchte ich Ihnen daher eine simple Frage stellen: Was kostet dem Krankenkassensystem mehr Geld? Ein Mensch, der Warnsignale ernst nimmt und sich 2-3 Tage entspannen kann, um dann wieder richtig arbeiten zu können, oder jemand, der weiter macht und dann nachher vielleicht mehrere Wochen ausfällt oder sogar zum Pflegefall wird? Und hier greift wieder Herrn Gastmann sein System, denn da würde ein Arbeiter nicht unter Druck gesetzt, wenn er mal nicht kann, denn der Unternehmer verdient durch die Anzahl der Beschäftigten und dadurch, dass ein Mensch gesund und fröhlich seiner Arbeit nachkommt. Dieser Faktor wäre nämlich auch noch zu bedenken, dass ein Mensch, der sich zerrt, bis er endgültig der Krankheit nachgeben muss, nicht mehr die gleiche qualitative Leistung erbringen kann.


Abschließende Worte:

Nehmen Sie es uns nicht übel, dass jeder von uns auch einmal etwas härtere, kritische Satzkonstrukte verwendet, denn es gibt eine Grenze, und wenn diese Überschritten wird, hat auch ein Bürger die freiheitlichen Rechte, einmal kritisch zu hinterfragen. Wir als Staat haben viel geleistet, hart über Jahre aufgebaut, was vom Krieg zerstört wurde. Wenn man erkennt, dass Abläufe nicht mehr im Sinne der Menschlichkeit harmonieren, muss man handeln, bevor es endgültig eskaliert, denn was wir alle wollen, ist in Frieden und einer normalen Existenz leben. Dieser Brief ging sicherlich nicht auf alle Themen ein und sollte Ihnen nur einmal aufzeigen, wie viel Potenzial es gibt unter den Bürgern Ihres Staates, Lösungen die man umsetzen kann. Wenn ein Unternehmen nicht mehr vorwärts kommt auf dem alten Pfad, holt es sich frischen Wind ins Boot. Sie wollen doch gern weiter regieren? Spricht nichts dagegen, dann holen Sie sich Leute ins Boot, als Angestellte der Regierung, bzw. des Volkes, direkt aus dem Volk, die solche Probleme lösen können, und schon bewegen wir uns auf eine neue Zeit zu, die für uns alle lebenswerter wäre.


Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Menschen haben nur eine Chance sich zu entfalten und das beste zu geben, wenn man sie auf ihren Weg unterstützt und ergänzend in Form der Gemeinschaft lebt.

Ihr

Joachim Sondern

Dienstag, 24. August 2010

Wie Opfer zu Tätern gemacht werden....ZDF Frontal21 am 24.8.2010 um 21 Uhr


Das Titelthema im aktuell erschienenen Wissenschhaftsmagazin

Gehirn&Geist 9/2010: Zivilcourage ist Mangelware:
Aktuelle Studie: Jeder vierte Deutsche war bereits Opfer von Gewalt in der Öffentlichkeit. Psychologen entwickeln Trainingsprogramme für mehr Zivilcourage
wird heute im ZDF in der Sendung Frontal21 noch aus einer anderen Sicht beleuchtet. Denn Zivilcourage in unserer Gesellschaft bedeutet auch, dass Helfer von Betroffenen selbst zum "Täter" gestempelt werden können, Geldstrafen bezahlen müssen oder sogar ins Gefängnis kommen.


Vorschau
Die Themen der Sendung
Kritische Berichte aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

In der kommenden Sendung berichtet Frontal21 unter anderem über Zivilcourage vor Gericht - Vom Opfer zum Täter; Teurer Schulweg - Kein Abi für arme Kinder; Spekulanten verdienen am Hunger - Preistreiberei bei Getreide; Streit um die Wartburg - Weltkulturerbe gegen Windmühlen; Würdiges Sterben zu Hause - Ein Gesetz und die Wirklichkeit.
Mein Fazit: Zivilcourage muss in unserer Gesellschaft belohnt und nicht bestraft werden. Hier ist der Gesetzgeber u.a. gefragt, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, angefangen damit, dass Täter das Rechtssystem nicht dazu benutzen können und dürfen, Helfer zu Tätern zu machen.

Das Thema "Moral" führt in unserem Rechtssystem ein Schattendasein. Betrachtet man das"Moralklagensystem", d.h. das Unterlassungsklage(un)wesen welches angeblich die Verletzung von Persönlichkeitsrechten wirksam vermeiden soll, so kehrt sich in vielen Fällen der Schutz von Persönlichkeitsrechten um in ein System der Verletzung von Persönlichkeits- und Freiheitsrechten der dort Beklagten

....denn für eine Einstweilige Verfügung reicht die bloße Behauptung man sei verletzt worden
......für einen Gerichtsbeschluss braucht der Kläger in manchen Fällen nicht einmal eine glaubhafte Darstellung, dass der Klageanspruch tatsächlich besteht....

Montag, 23. August 2010

Missverständnis....



Der Account von Birgit Wichmann auf FB wurde durch Hacker mutwillig durcheinander gebracht!
Darum gibt es nun den zusätzlichen Blog von ihr!
Dieser umfasst aber ausschließlich ihre eigenen Notizen!

Leonies Blog bleibt natürlich weiterhin bestehen und wird von mir weitergeführt!

Mit besten Grüßen
Alexandra

Allein 2009 kamen in Deutschland mehr als 150 Kinder gewaltsam zu Tode.


Nach dem Tod des fünfjährigen Julian werden wieder Vorwürfe gegen das Jugendamt laut. Doch oft sind die Behörden machtlos.
Von Volker ter Haseborg, Céline Lauer und Eva Eusterhus
An Julians Platz im evangelischen Kindergarten von Delligsen liegen Blumen. Die Kinder haben ihre eigenen Formen, um mit dem Verlust ihres Spielkameraden umzugehen, sagt der Pfarrer von Delligsen, Bernhard Knoblauch. „Julian ist jetzt bei Gott im Himmel“, hätten die Kinder zu ihm gesagt. Und: „Julian guckt uns von oben zu.“

Die Stimme von Andreas Kopp stockt. Er sucht nach Worten. Er sagt Sätze wie: „Es ist unsere Aufgabe, Kinder zu schützen.“ Andreas Kopp ist der Leiter des Jugendamts im Kreis Holzminden. Kopp und seinen 50 Mitarbeitern ist es nicht gelungen, Julian vor dem Freund seiner Mutter zu schützen. Und das, obwohl die Behörde achtmal Kontakt zu Julians Familie hatte, zuletzt am 10. August, eine Woche vor Julians Tod. Kopp will sich rechtfertigen gegen den Vorwurf, der lautet: Das Jugendamt hat versagt.

Es habe keinerlei Hinweise darauf gegeben, dass der Fünfjährige und seine beiden jüngeren Brüder in der Familie gefährdet sein könnten, sagt Kopp. „Wer jetzt sagt, das habe man schon immer gewusst und das Jugendamt habe nichts getan, der sollte sich fragen, warum er sich nicht vorher bei den Behörden gemeldet hat.“ Julian war in der Nacht zum Dienstag vom 26-jährigen Lebensgefährten seiner Mutter stundenlang gequält worden, bis er starb. Nachbarn kritisierten sofort, das Jugendamt habe nicht rechtzeitig eingegriffen.

Die beiden ein und drei Jahre alten Brüder Julians befinden sich inzwischen bei Verwandten. „Dort sind sie gut aufgehoben“, sagte Kopp. Bei den Gesprächen und bei einem unangekündigten Hausbesuch im Mai bei der Familie habe nichts darauf hingedeutet, dass das Wohl der Kinder gefährdet sein könnte. Im Juni habe die Mutter ihren neuen Lebensgefährten mit zu einem Beratungsgespräch ins Amt gebracht. Auch da: keine Anzeichen für eine Gefährdung.

In den vergangenen Jahren hat es in Deutschland etliche Fälle gegeben, in denen Kinder an Misshandlung oder Vernachlässigung starben. In das öffentliche Entsetzen danach mischte sich Fassungslosigkeit, als bekannt wurde, dass die Familien als sozial labil galten und unter Aufsicht standen. Deshalb wurden oft nicht nur die Eltern, sondern auch die Jugendämter als Mitschuldige verurteilt.

In Hamburg erging vor wenigen Tagen das Urteil gegen eine 59-jährige Sozialarbeiterin, die eine Geldstrafe von 2700 Euro zahlen muss. Sie hatte im Auftrag des Jugendamts die Familie von Lara Mia betreut – jenes neun Monate alte Mädchen, das vergangenes Jahr völlig abgemagert starb. Erst wenige Tage zuvor hatte die Sozialarbeiterin das Kind besucht und erklärt, es sei wohlauf.

Besonders der Fall des zweijährigen Kevin aus Bremen, dessen Leiche mit fast zwei Dutzend Knochenbrüchen im Kühlschrank seines Ziehvaters gefunden worden war, hatte vor vier Jahren das Land erschüttert. Jetzt wurde das Verfahren gegen einen 67-jährigen Sozialarbeiter, den früheren staatlichen Vormund Kevins, eingestellt. Er soll Kevin nicht rechtzeitig aus der Wohnung des Ziehvaters geholt und die Akten nicht rechtzeitig gelesen haben. Auch der damals verantwortliche Betreuer des Zweijährigen war angeklagt; er soll den Jungen trotz bekannter Probleme beim Ziehvater gelassen haben.

Beide Verfahren wurden eingestellt. Im Falle des Betreuers wegen Verhandlungsunfähigkeit – der Mann ist schwer krank – und im Falle des Vormundes gegen die Zahlung einer Auflage von 5000 Euro. Die Verteidigung hatte begründet, dass ein Vormund damals in Bremen rund 250 Kinder zu betreuen gehabt habe und ein persönlicher Kontakt daher nicht immer möglich gewesen sei.

Besonders nach dem Fall Kevin haben einige Behörden reagiert und mehr Mitarbeiter eingestellt. Dennoch stehen die Jugendämter manchen Fällen machtlos gegenüber – wie im Fall Julian.

Amtschef Kopp erklärte, die 28-jährige Mutter des Jungen habe nach der Trennung vom leiblichen Vater ihrer drei Kinder von sich aus Kontakt zum Jugendamt gesucht. Von möglichen Drogenproblemen des Lebensgefährten habe man nichts gewusst.

Nach Einschätzung von Jens Reimer, Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung an der Universität Hamburg, muss bei dem 26-Jährigen zudem eine sogenannte Impulskontrollstörung vorliegen. „Allein ein Amphetaminrausch kann nicht Auslöser für eine so grausame Tat gewesen sein, bei der offensichtliche alle Alarmsysteme aussetzten.“ Der Fall deute darauf hin, dass der Täter an einer extremen Überreiztheit im Zuge eines andauernden Amphetaminkonsums gelitten habe. „Diese Subtanzen haben eine aufputschende Wirkung. Der chronische Schlafmangel hat wiederum zur Folge, dass der Konsument dünnhäutig und extrem gereizt ist“, so Reimer. Der 26-Jährige hatte den kleinen Jungen stundenlang misshandelt, bis der Fünfjährige an inneren Blutungen starb. Staatsanwalt Seemann sagte, er habe nie zuvor in seiner langen Zeit bei Gericht eine vergleichbar schrecklich zugerichtete Leiche gesehen.

Andreas Kopp appelliert an die Bevölkerung: „Die Bürger sollten sofort zur Polizei gehen, wenn sie sehen, dass das Wohl von Kindern gefährdet ist.“ Seit neuneinhalb Jahren leitet der 49-Jährige das Holzmindener Jugendamt. „Es ist eine schöne Aufgabe, für Kinder und Familien da zu sein“, sagt er. „Aber in solchen Situationen ist es eine ganz schlimme Aufgabe. Im Zuge solch einer Tragödie gehen die guten Ergebnisse, die man erzielt, unter.“ Am Freitag hat er seine Mitarbeiter zusammengerufen, sie haben den Fall Julian noch einmal in allen Einzelheiten durchgesprochen. Das Ergebnis: „Wir haben in dieser Angelegenheit alles getan, was wir tun konnten“, sagt Kopp.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article9115099/Der-Fall-Julian-zeigt-die-Ohnmacht-der-Behoerden.html

Sonntag, 22. August 2010

Die Geschichte meiner Kinder Nathalie und Florian Lumpert


Ich bin Mutter von 4 Kindern (inzwischen 21, 16, 14 und fast 9)
Zwar stamme ich aus Tirol, lebe aber aufgrund diverser Umstände seit 2004 in Niederösterreich.

Meine ältere Tochter wurde von B.L. von 2. - 6. Lebensjahr sexuell missbraucht, redete aber erst nach jahrelanger Therapie, mit 9 Jahren konkret über alles und fertigte Zeichnungen an, die eindeutig alles aufzeigen!
Aufgrund einer Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs von ihrer damaligen Psychologin, Frau Dr. B.-K. an das Jugendamt Reutte beantragte die Bezirkshauptmannschaft Reutte beim Bezirksgericht Reutte die Fremdunterbringung von Nathalie und Florian.

Das BG Reutte, in Person des Dr. Messner., verfügte mit Beschluss vom 25.09.2003 die Unterbringung meiner beiden Kinder in einer stationären Einrichtung der freien Jugendwohlfahrt. Begründet wurde die Verfügung im Wesentlichen mit dem erforderlichen Schutz der mj. Nathalie vor weiteren Übergriffen durch B.L. (der in der nächsten Ortschaft wohnte und sie massivst manipulierte und bedrohte), „…dass ein sexueller Missbrauch von Nathalie durch den Vater geschehen wäre und damit ein Schutz des Kindes bei ihrem Verbleib nicht gewährleistet sei, ist es unabdingbar, dass Nathalie aus dem Einflussbereich des Vaters herausgeholt wird“.

Dr. Klaus Messner, Vorsteher des BG Reutte, behandelt als Richter die Pflegschaftssache meiner beiden mittleren Kinder mj. Nathalie Lumpert, geb.1994, und mj. Florian Lumpert, geb.1995.
In den letzten Jahren kam es dann zu diversen Unregelmäßigkeiten und strafrechtlich relevanten Vorfällen, begangen durch das Jugendamt und das Gericht Reutte. Eine Überprüfung durch Disziplinar- bzw. Strafverfolgungsbehörden fand bisher nicht statt.

Es wurde nicht begründet, weshalb mir, als obsorgeberechtigte Mutter wegen des sexuellen Missbrauchs an Nathalie durch den nie obsorgeberechtigten B.L. beide Kinder abgenommen wurden, während meine beiden weiteren Kinder bei mir verblieben. Es wurde auch nicht begründet, warum Florian fremd untergebracht werden muss. Beide wurden im Kinderdorf Imst untergebracht. Die vom BG Reutte verfügte Maßnahme wurde durch das LG Innsbruck mit Beschluss vom 16.10.2003 auf „vorläufig“ eingeschränkt

Mit Beschluss vom 24.10.2003 verfügte Dr. M. eine Kontaktbeschränkung für beide Eltern – also auch
für B. L. – dahingehend, dass Kontakte nur unter Aufsicht der unterbringenden Stelle stattfinden dürften. Alle weiteren Kontakte würden den im Beschluss Genannten untersagt.

Am 19.11.2003 wurden beide Kinder von DSA Iris P., einer Mitarbeiterin der BH Reutte (deutsche Staatsbürgerin) aus dem Kinderdorf Imst geholt, nach Deutschland gebracht und dort privat bei einem Freund des B.L. untergebracht (T.B.in 88167 Röthenbach). Die BH Reutte begründete nicht, weshalb die Kinder aus der Einrichtung der Jugendwohlfahrt entfernt und entgegen der gerichtlichen Verfügung vom 25.09.2003 privat im Ausland untergebracht wurden; d.h. nicht in einer zugelassenen Einrichtung der Jugendwohlfahrt.
Ich muss dazu sagen, dass weder seitens meiner, noch seiner Familie jemand etwas mit Deutschland zu tun hat - es gibt dort keine Verwandten etc. und ist daher umso unverständlicher warum man österreichische Kinder ins Ausland verbringt!

Seit November 2003 habe ich meine beiden mittleren Kinder ganze 4 x für je 2 Stunden gesehen! Sporadisch alle paar Wochen, oder mal 2 Wochen hintereinander und dann wieder wochenlang nicht, durfte ich mit ihnen etwa eine halbe Stunde telefonieren, wobei immer jemand vom "Heim" mittels Lautsprecher mithörte und wenn Emotionen ins Spiel kamen von diesem einfach aufgelegt wurde!
Im Heim wurde das Wohl meiner Kinder mehrfach gefährdet!

B.L. war bald einverstanden dass die Kinder dort bleiben sollten, da ihm der Richter, ebenfalls pädophil veranlagt, (siehe http://www.genderwahn.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=3643 zweiter Eintrag)
ab dem Zeitpunkt jeden Zugang gewährte!
(siehe > http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/07/brief-meine-kinder-nathalie-und-florian_28.html)


Dr. M. wusste, wenngleich er dies zunächst bestritt, dass B.L. ab der Unterbringung von Nathalie und Florian bei Th. B. in Deutschland jederzeit freien, ungehinderten und unkontrollierten Zugang zu beiden Kindern hatte. B.L. konnte beide Kinder nach Belieben bei Th. B. abholen, beide Kinder hielten sich – beginnend mit Weihnachten 2003 – in allen Schulferien und auch zwischendurch an Wochenenden bei B. L. in Holzgau auf, wo beide Kinder jeweils in dessen Haus nächtigten, ohne dass durch irgend eine Stelle eine Kontrolle oder Aufsicht vorgenommen worden wäre.

Dr. M. nahm damit den weiteren sexuellen Missbrauchs an Nathalie wissentlich in Kauf. Dadurch verletzte Dr. M. bewusst und mit Vorsatz in amtsmissbräuchlicher Weise seine Sorgfalts- und Dienstpflichten.

Der OGH hatte im Beschluss vom 20.10.2004, GZ 3 Ob 49/04, geäußert: „Sollte die Behauptung (dem Vater werde ein Kontakt mit Nathalie ohne Aufsicht gewährt) zutreffen, wäre es Sache des Erstgerichts, solches Zuwiderhandeln gegen die Einschränkung der Besuchskontakte durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Allenfalls könnte bei Gefahr für die Minderjährige eine völlige Untersagung von Besuchen erforderlich werden.“ Entgegen dieser als Weisung zu verstehenden Entscheidung des OGH schritt Dr. M. auch nach diesem OGH-Beschluss nicht gegen die regelmäßigen unkontrollierten Aufenthalte beider Kinder bei B.L. ein. Die Missachtung der Weisung eines Obergerichts, ergangen zum Schutz einer Minderjährigen, ist jedenfalls und ohne Einschränkung als Amtsmissbrauch zu werten.

In den letzten Jahren kam es laut Mitteilungen von Nathalie, über Unterleibsschmerzen nach Aufenthalten beim Vater sowie über ärztliche Behandlungen im Ausland als Folge davon, mehrfach zu Anzeigen dieser Vorfälle an das BG Reutte, die BH Reutte und die Polizei. Dr. M. verweigerte in mehreren schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen, an Polizei und andere Stellen, jedes Eingreifen in dieser Hinsicht, obgleich er von Amts wegen zum Einschreiten verpflichtet war.

Dr. M. verweigert bis heute, jede Überprüfung der Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Er beschuldigt Nathalie in diversen Schriftstücken, zu lügen und die Angaben zum sexuellen Missbrauch erfunden zu haben. In anderen Stellungnahmen jedoch behauptet er, der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Nathalie durch den Vater werde „sehr ernst genommen“.

Mit Beschluss vom 22.12.2005 hob Dr. M. die Kontaktbeschränkung des B.L. zu Nathalie auf. Dr. M. bestätigt in dem Beschluss, dass es „seit der Unterbringung der Kinder im Haus Giesenberg“ regelmäßige Kontakte der beiden Kinder zu B.L. und Aufenthalte der Kinder bei diesem in Holzgau gegeben hat, obwohl von ihm selbst untersagt.
Dr. M. hat zu seiner Entscheidung vom 22.12.2005 weder die beiden Kinder, noch die obsorgeberechtigte Mutter, noch die Jugendwohlfahrtsbehörde gehört. Aus diesem Grund wurde sein Beschluss durch Entscheidung des OGH vom 27.06.2006, GZ 3 Ob 139/06, aufgehoben. Dieser Beschluss des OGH wurde von Dr. M. in der Folge verschwiegen und unterdrückt. Dr. M. gab später auf Rüge des LG Innsbruck an, die Zustellung des OGH-Beschlusses sei „übersehen“ worden.

Im Übrigen wird von Dr. M. das ganze Verfahren ohne Verhandlung geführt und er weigert sich, von der Kindesmutter angegebene Zeugen zu befragen.
Eine Tagsatzung vor Gericht lehnt der Richter seit 2003 ab, sämtliche Zeugen die ich benannte werden von ihm einfach nicht gehört, - das ganze Verfahren wird postalisch geführt - und das seit nun 7 Jahren! Sämtliche Anträge die ich mache werden von ihm abgelehnt! LG/OLG geben die Entscheidung bei den Ablehnungsanträgen gegen ihn als Richter , dem Erstgericht - also wieder genau diesem Richter zurück! Natürlich erklärt er sich jedesmal unbefangen obwohl mittlerweile sogar etliche Strafanzeigen gegen ihn laufen!

Nathalie hatte im Frühjahr 2007 berichtet, sie habe Angst vor dem Richter (Dr. M.). Dieser sei allein in einem Raum mit ihr gewesen und habe ihr versprochen, sehr nett zu ihr zu sein, wenn sie zu sage, nur mehr zum Vater zu wollen.

Das Pflegschaftsverfahren wird von Dr. M. seit September 2003 unter Ausschluss meiner Person geführt, obwohl mir Dr. M. noch am 12.12.2003, also zu einem Zeitpunkt an dem beide Kinder schon in Deutschland untergebracht waren, bescheinigt hatte, in vollem Umfang obsorgeberechtigt zu sein. Die Obsorge im Teilbereich der gesetzlichen Vertretung wurde mir am 15.01.2004 mit der dubiosen Begründung dass ich das Wohl der Kinder gefährden würde weil ich mich weigerte die Dokumente der Kinder bereit zu stellen! Da zwischenzeitlich eine Ablehnung des Richters erfolgt war, er dadurch nur dringende Maßnahmen setzen durfte, benannte er die Entziehung der gesetzlichen Obsorge als dringend erforderliche Maßnahme!

Dr. M. besuchte allerdings, eigenen Angaben zufolge, regelmäßig (d.h. mehrmals jährlich) den Aufenthaltsort von Nathalie und Florian in 88167 Röthenbach. Bei diesen Besuchen wurden Absprachen mit B.L. getroffen. Warum?

Ich beantragte mit Antrag vom 14.03.2005, mir die gesetzliche Vertretung wieder zuzuteilen. Der Antrag ging laut Auskunft der Geschäftsstelle des BG Reutte am 21.03.2005 beim BG Reutte ein. Dr. M. behauptete seither in mehreren Stellungnahmen an übergeordnete Gerichte, der Antrag sei nicht eingegangen, obwohl der Antrag auch den dazu eingebrachten Fristsetzungsanträgen jeweils beigefügt war.
Mir, als obsorgeberechtigten Mutter wurde ab 2004 jeglicher Kontakt zu Nathalie und Florian weitgehend verwehrt. Gleichzeitig darf der Vater, des Missbrauchs verdächtigt, die Kinder ohne Aufsicht sehen und zu sich nehmen!

Mit Beschluss vom 22.12.2005 hob Dr. M. die Kontaktbeschränkung des B.L. zu Nathalie auf. Dr. M. bestätigt in dem Beschluss, dass es „seit der Unterbringung der Kinder im Haus Giesenberg“ regelmäßige Kontakte der beiden Kinder zu B.L. und Aufenthalte der Kinder bei diesem in Holzgau gegeben hat, obwohl von ihm selbst untersagt.
Dr. M. hat zu seiner Entscheidung vom 22.12.2005 weder die beiden Kinder, noch mich als obsorgeberechtigte Mutter, noch die Jugendwohlfahrtsbehörde gehört. Aus diesem Grund wurde sein Beschluss durch Entscheidung des OGH vom 27.06.2006, GZ 3 Ob 139/06, aufgehoben. Dieser Beschluss des OGH wurde von Dr. M. in der Folge verschwiegen und unterdrückt. Dr. M. gab später auf Rüge des LG Innsbruck an, die Zustellung des OGH-Beschlusses sei „übersehen“ worden.

Am 16.01.2006 gab Dr. M. mir vor (in einem informellen Gespräch vor Zeugen), ich dürfe meine Kinder (die ca. 700km entfernt waren) „alle zwei Monate jeweils für zwei Stunden unter Aufsicht sehen, dies sechs Mal“, danach würde ein Gutachten erstellt (durch den dazu bestellten Sachverständigen Dr. M. Sp., ob ich zu Besuchskontakten mit meinen Kindern in der Lage sei. Dies nach zwei Jahren Kontaktsperre.

Seit nunmehr 2006 durfte ich meine beiden mittleren Kinder nicht mehr sehen, die positiven Berichte der 2 Besuchskontakte die mir gnädigerweise 2005 und 2006 gewährt wurden, von benanntem Psychologen Dr. Sp. werden von diesem abartigen Richter nicht miteinbezogen!
Die beiden müssen seit Okt 2009 nun bei deren gewalttätigen pädophilen Erzeuger wohnen!

B.L. hatte noch nie und hat bis heute nicht die Obsorge! Die volle Obsorge habe seit Oktober 2009 wieder ich alleine, aber - der Richter weigert sich, mir dies schriftlich zu bestätigen!
Das Gesetz in Österreich lautet nämlich: >>Der Wegfall jener Umstände, die die vorläufigen Maßnahmen im Sinne der genannten Gesetzesstelle bedingt haben, führt grundsätzlich dazu, daß die Obsorge dem ursprünglich Obsorgeberechtigten wieder zukommt [vgl u.a. 2Ob324/97d].<<

Die Kinder wurden derart von mir und ihren Geschwistern entfremdet, gegen mich aufgehetzt und wurden ihnen nur Lügen über mich erzählt, dass sie mittlerweile nichts mehr mit mir zu tun haben wollen, bzw. andererseits dass sie einfach Angst haben weil sie sonst von dem gewalttätigen B.L. wieder Angriffe und Drohungen fürchten müssen!
(Nur ein Beispiel: Ihnen wurde eingeredet i c h hätte sie in das Heim abgeschoben! In den Akten steht allerdings was anderes - wie ich oben schon aufgezeigt habe!)

Samstag, 21. August 2010

Generalisten gesucht! Dringend Menschen mit Zivilcourage und Improvisationskünstler!


Es gibt Menschen die beschweren sich nicht darüber, dass man auch im Kellergeschoss seine Arbeitsstätte kennenlernen oder Semmeln holen muss. Das hat Menschen hervorgebracht, die sich nicht zu schade sind, auch mal zuzupacken, wenn es keine Lorbeeren zu ernten gibt. Die im Zweifelsfall Improvisationskünstler sind und denen es um die Sache und nicht um Ego und Geld geht. Generalisten. Solche Prägungen erfahren zu haben, ist ein großer Glücksfall. Auch hier irrte Richter Zimmerer, ich hatte eine hervorragende Familie, mein Großmutter. Vielleicht nicht die, die sich die "Gutbürgerlichen" so als Familie vorstellen, aber eine die mir Fähigkeiten verschafft hat, die sie nicht besitzen. Und ich bin genauso stolz darauf, wie Leonie auf mich stolz ist und ich auf sie.

Im Allgemeinen wird man danach beurteilt wieviel Geld man verdient und welche Titel er verpasst bekommen hat. Ihr wisst schon, die Nummer "Mein Haus, mein Auto, meine Frau....." Die ewige Sache mit dem Sein und dem Schein eben.

Nur das ist ein zweischneidiges Schwert. Unter Umständen zahlt man dafür einen hohen Preis: den Verlust an Lebensfreude, den Verlust von Freunden und Familie. Und viele stellen eines Tages fest, dass ihnen aus dem Badezimmerspiegel ein Fremder entgegenschaut. Einer der nicht mehr weiß, ob gerade Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist. Und der nicht mehr erfährt, ob er wirklich Freunde hat oder ob ihn lediglich Menschen umgeben, die sich unter dem Mäntelchen vorgeblicher Freundschaft oder auch Liebe Vorteile durch ihn verschaffen wollen. Und das Allerschlimmste ist, dass Menschen in dieser scheinbar priviliegierten Situation garnicht mehr in der Lage sind, sich solche Fragen überhaupt noch zu stellen. Es ist kalt geworden in dieser, der unseren Welt.

Kennt ihr übrigens die Geschichte vom Frosch im Topf? Nein? Solltet ihr aber, damit es euch nicht ähnlich ergeht: Man setzt einen Frosch in einen Topf mit lauwarmen Wasser. Er fühlte sich sauwohl. Man stellt den Topf mit dem Frosch auf eine Herdplatte und dreht auf mittlere Hitze. Der Frosch fühlt sich in dem wärmer werdenden Wasser immer noch sauwohl. Dann stellt man die Herdtemperatur auf höchste Stufe. Das Wasser wird heißer und heißer, beginnt zu kochen.... Der Frosch bemerkte es erst, als er tot ist......

Wie kann man diesem Karriere-Stress-Wahnsinn entgehen? Nur zwei Sorten von Menschen schaffen das, jene die von Hause aus nicht auf Karierre aus sind und die , die erfahren sind und damit verbundene Fallen längst durchschaut haben.

Man muss schon aus einem besonderen Stoff gemacht sein, um mit Macht und Verantwortung angemessen umgehen zu können. Damit wir uns richtig verstehen, ich neide niemanden sein "sauer" verdientes Geld, ich gönne es ihnen, aber nur dann, wenn sie ihre Aufgaben genauso gut erledigen, wie der kleinste und "geringste" Arbeiter das auf seinen Posten auch tut. Die "Großen" werden es sich gefallen lassen müssen, dass wir sie an der gleichen Elle messen wie das kleine Schneiderlein früherer Zeiten.

Ethik hat auch und gerade in diesen einsamen Höhen mehr zu sein als ein in Sonntagsreden gebrauchtes Wort. Denn man entscheidet und bestimmt über Menschenschicksale.


In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

Birgit Wichmann

Freitag, 20. August 2010

Missbrauch - ein Thema über das noch viel zu wenig geredet wird!


Dieses Video erklärt die diversen Arten von Missbrauch!
Weitere werden folgen!

http://www.youtube.com/watch?v=IKCtPjtBeeI

Wieder Post von Herrn Schmitz - JA Fürth bezüglich der kleinen Lisa


Sehr geehrte Frau C.
untenstehende Mail wurde von OB Dr. Thomas Jung an mich zur Beantwortung weitergeleitet.

Es ist zutreffend, dass für „Lisa“ (der Name ist ja anonymisiert) einige Päckchen eingetroffen sind. Ihr Päckchen ist bei uns im Jugendamt bzw. beim Oberbürgermeister, an den das Päckchen wahrscheinlich adressiert ist, noch nicht eingetroffen.

Selbstverständlich werde ich Sie sofort benachrichtigen, wenn das Päckchen eingetroffen ist.
Selbstverständlich ist auch, dass ich dafür Sorge tragen werde, dass das Päckchen schnellstmöglich weiter geleitet wird.

Ich kann Ihnen aber an dieser Stelle bereits versichern, dass das Wohl der kleinen „Lisa“ nie gefährdet war.

Falls Sie Rückfragen haben, dann bitte ich Sie, sich direkt an mich zu wenden – herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen I.A. Martin Schmitz
Martin Schmitz Stadt Fürth Jugendamt Soziale Dienste Sachgebiet Fachdienste Königsplatz 2 90762 Fürth Tel.: 0911/974-1985 Fax: 0911/974-1981 E-Mail: martin.schmitz@fuerth.de internet: www.fuerth.de

Buchtip


Eugen Kogon, der Ausschwitz Überlebende

Wesentlich sind auch unbegründete Schuldzuweisungen von Teilen der Bevölkerung, die dann etwa so lauten: da wird ja schon etwas dran sein. Hier halte ich es für wesentlich das folgende Zitat von Eugen Kogon, dem Ausschwitz Überlebenden, einem ehem. österreichischen Politiker, der in seinem Buch (Der SS-Staat, Heyne-Verlag, 7. Auflage, 1979 - http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=163541), genau durchzulesen und etwas über das Denken im Lande, aus der Sicht eines Nichtdeutschen nachzuvollziehen:

"»Wenn bei vielen die Behauptung Gehör fand, es handle sich nur um Feindpropaganda, so beruhte das nicht so sehr auf politischer Gleichgültigkeit als vielmehr darauf, daß viele Deutsche einfach überzeugt waren, es sei unmöglich, daß es sich nicht nur um einzelne Ausschreitungen handle, wie sie bei einer Revolution in allen Ländern auftreten, sondern daß eine deutsche Regierung solche Terrormethoden zum System mache.« Ihre fast bedingungslose Autoritätsgläubigkeit machte die Deutschen allmählich geneigt, selbst in der Diktatur die Verhafteten, nicht die Verhaftenden als Verbrecher anzusehen. (Bis sie selbst verhaftet wurden, dann war recht häufig des Entsetzens und des Jammerns kein Ende, und es dauerte bei diesen "braven, anständigen Deutschen" -die Hitler mit Vorliebe als solche ansprach -in der Regel ziemlich lange, bis sie den Glauben an die Gerechtigkeit ,der Behörden auch in ihrem individuellen Falle verloren hatten.) Welch ein Unterschied, wenn man als Polizeigefangener durch die Tsche choslowakei, um nur eines der anderen Länder zu nennen, oder durch Deutschland transportiert wurde! Dort Sympathie der Bevölkerung von allen Seiten, kleine Hilfen unter erheblicher Gefahr, hier ängstliche Scheu, Ablehnung oder Verachtung. "

Lesen Sie den jüngsten Bericht des CBN News Senior Reporters Dale Hurt, auch über das Jugendamt - Etwas faul im Staate Deutschland: http://kindesraub.de/cms/index.php/news/dale-hurd-cbn-news-senior-reporter-etwas-faul-im-staate-deutschland.html und lesen Sie dazu bitte auch den folgenden Bericht:
http://kindesraub.de/cms/index.php/news/dale-hurd-cbn-reporter-jugendamt-der-nachhall-nazi-deutschlands.html

Durch Fälle im Jahre 2006, beispielsweise den Fall Kevin aus Bremen, bei dem ein kleiner Junge trotz behördlicher Überwachung tot im Kühlschrank aufgefunden wurde, nimmt die Kritik in der Presse am Jugendamt zu, insbesondere an der personellen Ausstattung und der teilweise unzureichenden Sicherstellung der fachlichen Qualifikation seiner Fachkräfte.Auf folgenden Sachverhalt will ich meine Leser hinweisen: wenn Kinder aus der (Urspungs)Familie entzogen werden, kommen Sie entweder in Pflegefamilien, Heime oder in die Psychiatrie. Es werden Adoptionen organisiert, möglicherweise ungesetzliche.

http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=163541


via Franz Romer www.kindesraub.de

Donnerstag, 19. August 2010

Das Justizministerium fühlt sich wiedermal nicht zuständig...


Regina B. Mutter von 3 Kindern wurde ermordet! Der Kindesvater bittet um Hilfe!




Regina B. Mutter von 3 Kindern wurde ermordet!

Grausamer Mord an dreifacher Mutter in Tornesch: der Täter stach mehr als 30 Mal auf die Frau (39) ein. Der Freund des Opfers sitzt jetzt in U-Haft



Sie sitzen vor dem Fernseher und lachen. Im nächsten Moment bricht einer der Jungen in Tränen aus. Die drei Kinder begreifen nicht, was passiert ist. Ihre Mama wird sie nie wieder in den Arm nehmen, ihnen nie wieder zuhören können. Luca (9), Toni (12) und Thiemo (13) haben ihre Mutter auf grausame Weise verloren. Regina B. (39) wurde in Tornesch im Kreis Pinneberg ermordet.


Die Tat ereignete sich vor anderthalb Wochen: Eine Freundin (42), die mit dem Opfer verabredet ist, macht sich Sorgen. Die als gewissenhaft geltende Regina B. ist zu einem Treffen nicht erschienen. Zudem hat sie ihren Laden am Bahnhof, einen „Quelle“-Shop, an diesem Tag nicht geöffnet. Auch am Haus der Frau ist alles still. „Ich habe richtig Panik bekommen und die Polizei alarmiert“, sagt die Freundin. Wenig später machen die Beamten die grausame Entdeckung: Die Mutter dreier Söhne liegt im Schlafzimmer. Sie wurde mit mehr als 30 Messerstichen getötet.
Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, muss so massiv in ihren Körper gestoßen worden sein, dass sich der Griff verbog.

Kurz nach dem Fund nehmen Polizisten den Tischler Rainer M. (52) fest – seit etwa sechs Jahren der Lebensgefährte des Opfers. Bisher schweigt der Mann. Er sitzt wegen Verdachts auf Totschlag in U-Haft. Das Motiv der Tat? Noch unklar. Tornescher sprechen davon, dass sich Regina B. trennen wollte.

Stephan Berndt (40), Ex-Mann des Opfers und Vater der drei Söhne, kann sich die Tat nicht erklären. „Ich begreife nicht, was da passiert ist und ob Rainer das wirklich gemacht hat. Er ist eigentlich ein ruhiger Typ“, sagt der spürbar aufgebrachte Mann.

Der Schlosser hat gemeinsam mit seiner Frau Frauke, die er erst vor wenigen Monaten heiratete, die Söhne zu sich genommen. Doch ihre liebevoll eingerichtete Wohnung in einem Hochhaus von Tornesch ist zu klein. Zudem wollen die Jungen, die zur Tatzeit Ferien hatten und bei ihrem Papa waren, wieder zurück in das Haus, in dem ihre Mama starb. Sie begreifen noch nicht, dass ihre Mutter nicht mehr wiederkommt. Als der Vater ihnen sagte, dass Regina B. ermordet wurde, fragte der Neunjährige: „Wieso ist Rainer denn nicht gestorben? Der ist doch viel älter als Mama.“ Danach brach er weinend zusammen. „Es ist schlimm zu sehen, wie sehr die Jungen leiden.“ Thiemo habe sogar geträumt, dass Rainer mit einem Messer in der Hand vor seinem Bett stehe.

Der Vater ist verzweifelt. Er weiß nicht, wie es weitergehen soll. „Ich habe nur ein kleines Gehalt. Ich weiß nicht, wer die Beerdigung, Schulausflüge der Kinder, die anstehen, und den Umzug bezahlen soll“, sagt der Schlosser. „Es ist mir unangenehm, aber ich muss öffentlich um Unterstützung für meine Söhne bitten. Alleine schaffe ich das nicht.“

Info:
Wenn Sie der Familie helfen wollen, spenden Sie bitte an:
Stephan Berndt, Commerzbank Uetersen, Stichwort: Regina, Konto: 582283800,
BLZ: 22141628.

http://mobil.express.de/news/m-vermischtes/dreifach-mutter-regina-b--brutal-erstochen/-/887910/4554710/-/view/asFitMl/-/index.html

Mittwoch, 18. August 2010

Post vom Jugendamt Fürth bezüglich der kleinen Lisa!




Sehr geehrte Frau Payer,


ich bestätige den Eingang Ihres Päckchens für die „kleine Lisa“ und sorge dafür, dass es schnellstmöglich zu ihr gelangt – so wie einige andere Päckchen auch. Was die „kleine Lisa“ (dies ist natürlich ein anonymisierter Name) betrifft, so kann ich Ihnen versichern, dass das Wohl des Mädchen nie in Gefahr war.


Gestatten Sie mir an dieser Stelle eine Anmerkung:

Als Mitarbeitender des Jugendamtes freue ich mich, wenn Bürger aufmerksam sind und bei Situationen, in denen sie das Wohl eines Kindes in Gefahr wähnen, nicht wegschauen sondern sich an das Jugendamt wenden. Wir gehen allen Meldungen einer Kindeswohlgefährdung mit großer Konzentration nach und diese Meldungen haben natürlich absolute Priorität. Manchmal erweisen sich Meldungen als nicht zutreffend und dann müssen sich Mitarbeitende des Jugendamtes auch Beschimpfungen gefallen lassen, deren Wiedergabe sich aus Gründen des Anstandes an dieser Stelle verbietet. Manchmal treffen diese Meldungen auch leider zu: Dann wird unser Handeln von den gesetzlichen Möglichkeiten bestimmt, die im SGB VIII (Sozialgesetzbuch VIII: Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz) und im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) formuliert sind. Ich kann nachvollziehen, dass Bürger das Handeln des Jugendamtes kritisch begleiten und kommentieren. Gleichzeitig wünsche ich mir auch, dass Bürger die gleichen kritischen Maßstäbe gegenüber sensationell aufgemachten Berichten in Boulevard-Zeitungen anwenden.


Diese Mail geht auch zur Kenntnisnahme an Herrn OB Dr. Thomas Jung.

Mit freundlichen Grüßen
I.A.
Martin Schmitz

Martin Schmitz
Stadt Fürth
Jugendamt
Soziale Dienste
Sachgebiet Fachdienste
Königsplatz 2
90762 Fürth
Tel.: 0911/974-1985
Fax: 0911/974-1981

E-Mail: martin.schmitz@fuerth.de
internet: www.fuerth.de

Nachfrage beim Oberbürgermeister bezüglich der kleinen Lisa




An Herrn
Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung
Königstraße 86
90762 Fürth
Email: Thomas.Jung@fuerth.de



Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Für die kleine Lisa sind mittlerweile einige Päckchen an Sie gesendet worden, unter anderem auch von mir.

Ich möchte deshalb heute nachfragen ob Sie die Päckchen bereits an die kleine Lisa übergeben haben.

Denn selbstverständlich ist mir wichtig, dass die Kleine alles so schnell wie möglich erhält!


Mit freundlichen Grüßen



Eine Kopie ergeht an:
Sozialrefarat V: karl.scharinger@fuerth.de
Amtsleiter: josef.lassner@fuerth.de
Abteilungsleiter: Gerald.Karl@fuerth.de

Dienstag, 17. August 2010

Familienrechtswillkür: Bitte beteiligt euch und setzt diesen Zuständen mit eurer Unterschrift ein Ende!




http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt


Unser Erklärungsschreiben über die Art unserer Tätigkeiten:

Hallo liebe Leser!

Wir bitten euch, uns für ein paar Minuten eure Aufmerksamkeit zu schenken!

Wir, das sind betroffene Eltern, Großeltern, erwachsene Kinder, und Unterstützende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, können und wollen nicht tatenlos zusehen was mit unseren Kindern geschieht!

Wir wollen deshalb weiter gemeinsam vorgehen gegen Jugendämter und Richter,Kinderschänder, Gewalttäter,
die das Kindeswohl in keiner Weise beachten und damit gegen die UN-Kinderrechtskonvention und die Menschenrechte verstoßen!

Allein wird niemand beachtet! Gemeinsam aber sind wir stark!
Deshalb starten wir wenn es nach unserer Meinung erforderlich ist internationale Aktionen.
Das Ziel ist: die zuständigen Personen von Jugendämtern, Gerichten und aus der Politik zu informieren, sie zu sensibilisieren und zu motivieren, dem Kindeswohl und Kindeswillen entsprechend zu handeln.
Auch wollen wir erreichen, dass die verantwortlichen Personen dieser Institutionen zur Rechenschaft gezogen werden.

Wir meinen Unrecht, im Sinne von:
- Amtsmissbrauch
- Machtmissbrauch
- Rechtsbeugung
- ungesetzliche Verfahrensführung
- Verfahrensführungen in denen das Kindeswohl und der Kindeswillen nicht
beachtet wird
- Jugendämter reißen oft Kinder aus intakten Familien, aber bei Fällen von
Gewalt/Missbrauch schreiten sie all zu oft nicht ein!
- Die Politiker interessieren sich kaum bis gar nicht, was mit dem "kleinen Volk" geschieht und wie diverse "Amtspersonen", tätig bei Jugendämtern/Gerichten, ihren Job missbrauchen, um Eltern oder auch Groߟeltern zu denunzieren und demütigen, um oft genug sogar mit deren
Kindern/Enkelkindern finanziellen Reichtum zu erzielen und ihre Existenz zu sichern!


Ein Kontrollorgan für Jugendämter und Richter gibt es nicht. Bislang werden sie für ihr Tun selten zur Verantwortung gezogen. Dies verhindern sie durch kollegialen Schulterschluss. Rechtsmittel bleiben so wirkungslos, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.


Es geht uns um Kinderrechte, Gerechtigkeit, Aufklärung, Aufdeckung und Verfolgung von Missbrauchsfällen (physischer, psychischer, sexueller Art, Amts- und Machtmissbrauch)

Es geht uns aber auch darum, den nachfolgenden Generationen unser Leid zu ersparen.

>>>>Wir reden nicht nur, sondern wir handeln<<<<

Ein paar Kinderschicksalen findet ihr unter:
http://leonie-wichmann.blogspot.com/
eine Aktion die wir an die Medien gestartet haben ist dort aufgeführt am 20./23.Februar 2010

weitere Beispiele:
http://www.die-akte-nina.com
http://www.youtube.com/watch?v=V3PlFIqxGGU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=TeX4a3zjPqE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=fCNWdpmsMfA&feature=related

Auch in Österreich sind ungerechtfertigte Inobhutnahmen an der Tagesordnung von vielen Jugendämtern! Leider haben die meisten Betroffenen immer noch Angst an die
Öffentlichkeit zu gehen!

http://www.xlarge.at/?p=279 Die Irrwege der Justiz
http://www.xlarge.at/?p=558 + http://www.xlarge.at/?p=1307
(Die Kinderverarbeitungsindustrie Teil 1 und 2)

http://www.xlarge.at/?p=1683 Skandal Kinderheim

Nicht zu vergessen:
http://members.kabsi.at/melvin/hintergruende3.htm
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/642797/index.do



Was könnt IHR tun?!?

Das ist im Prinzip ganz einfach!:

Wir stellen in diversen Foren immer wieder Schreiben ein und verschicken diese auch über unsere Email-Verteiler!
Diese kopiert bitte auf eure Festplatte!
Falls ihr eine Unterschrift von euch eingescannt habt, gebt die einfach ins Schreiben und schickt dieses an
die dort angegebene(n) Adresse(n) per Email oder Fax!
Ihr könnt das Schreiben aber auch ausdrucken, unterschreiben und mit der Post an die Adresse(n) schicken bzw. mit Unterschrift versehen - einscannen und dann per Email verschicken!

Falls ihr eure Daten (Name, Adresse, Emailaddy etc.) am Schreiben auch angebt, bekommt ihr manchmal auch Rückantworten von den betreffenden Stellen! Teilt uns dies nach Möglichkeit dann bitte mit!

Bedenkt:
Einer allein ist machtlos gegen all diese Ungerechtigkeiten!
Aber mit Hilfe von internationalen Solidaritätserklärungen können wir vielleicht etwas bewegen!

Für alle Skeptiker unter euch, die vielleicht glauben dass solche Aktionen nichts bringen, Beispiele, die das Gegenteil beweisen:

http://www.jugendamtopfer.de/html/hilferufe____.html

http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/05/daniel-roth-ist-wieder-zu-hause.html

Juni 2010: Zwei kleine Jungs sind wieder zuhause (die Familie will allerdings kein "öffentliches" Auftreten, da sie einfach nur glücklich ist, die Beiden wieder bei sich zu haben)

http://jugendamt-missbrauch-skandale.blogspot.com/2010/07/der-erste-internationale-erfolg-das.html


Manchmal sind es allerdings nur "kleine Erfolge", ein Gespräch mit dem Bürgermeister, Amtsbedienstete die plötzlich freundlich sind und die Betroffenen nicht mehr wie "den letzten Dreck" behandeln, etc.
Aber auch diese kleinen Erfolge verhelfen den Betroffenen oft zu neuem Mut und neuem Tatendrang - was enorm wichtig ist bei dieser Thematik!


Solltet ihr selbst Betroffene sein oder konkrete Fälle kennen, gebt uns dies bitte bekannt!
Wir versuchen so gut wie möglich zu helfen!

Am einfachsten einfach eine Email mit Kurzschilderung des Falles an:
Kinderklauopfer@gmx.at
raabe_birgit@gmx.at
Oder ihr meldet euch über unsere Blogs
http://leonie-wichmann.blogspot.com
http://jugendamt-missbrauch-skandale.blogspot.com

Wir setzen uns dann mit euch in Verbindung

Da wir allgemein sehr sozial eingestellt sind, unterstützen wir selbstverständlich auch Fälle mit einer anderen Thematik, wie zum Beispiel zur Zeit den, des kleinen Til!
Er muss viele Wochen im Krankenhaus bleiben!
Bitte einfach eine Postkarte schreiben, vielleicht, wer Kinder hat, diese auch was zeichnen lassen - und dem kleinen Jungen schicken, damit er sich freut und etwas aufgemuntert wird!
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/06/postkarten-aktion-fur-til.html

und den, des kleinen Maximilian der dringend auf eine Stammzellenspende wartet!
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/07/hilfe-fur-maximilian.html
Bitte lasst euch typisieren, vielleicht ist der richtige Spender darunter!

Ihr seid auch herzlich willkommen bei einem Kartrennen zugunsten einer Kindercharity.

Eine interessante Kinderschutzfibel sollte massivst an Kinder Kinder-/Jugendeinrichtungen etc. verteilt werden!
Macht einfach mit und unterstützt dies! Einfach kopieren und ausdrucken oder per Email versenden!
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/08/kinderschutzfibel-von-prof-adolf.html

Bestürzt über die Tatsache, dass ein Jugendamt zusieht wenn Kinder verhungern, unterstützen wir derzeit ein kleines Mädchen!
Wir würden uns freuen wenn sich viele daran beteiligen würden!
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/08/unterstutzung-fur-die-kleine-lisa.html
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/08/fur-die-kleine-lisa-aus-furth.html

Ein erschreckender weiter Fall von Kindesmisshandlung i n Obhut des Jugendamtes wurde uns zugetragen:
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/08/wieder-ein-kind-inobhut-des-jugendamtes.html


Im Verfahren um den tragischen Tod des kleinen Kevin haben sich Anklage und Verteidigung auf ein Ende geeinigt. Die Deutsche Kinderhilfe spricht von einem "beschämenden Kuhhandel".
http://leonie-wichmann.blogspot.com/2010/08/5000-ist-ein-kinderleben-in-deutschland.html


Natürlich wollen wir unsere eigenen Kinder/Enkelkinder lieber heute als morgen wieder bei uns haben, aber manche derartige Verfahren werden von vielen Jugendämtern und Gerichten teils 5 oder mehr Jahre verschleppt, um eine Rückkehr der Kinder in ihre Familie durch massive Entfremdungstaktiken und illegalen Methoden fast unmöglich zu machen! So kommt es oft genug vor, dass ungerechtfertigt entzogene Kinder letztlich dann bei Gewalttätern und Kinderschändern oder, wie zb. die kleine 7jährige Leonie Wichmann sogar in einer Psychiatrie untergebracht werden - wie viele Jugendamtsbedienstete oder Gerichtspersonen dann mit hämischen Grinsen mitteilen "zum Wohl des Kindes"!!

Für manchen mag dies alles unwirklich und unvorstellbar erscheinen, aber - es ist die grausame Realität und vor dieser sollte niemand mehr die Augen verschließen!


Liebe Grüße
Alexandra

Heim statt Hilfe- Eltern kämpfen um ihre Kinder




Seit spektakuläre Fälle von Verwahrlosung und Kindestod in die Öffentlichkeit drangen, herrscht Verunsicherung in vielen Jugendämtern. Die Folge: Immer häufiger werden im Namen des Kindeswohles Familien auseinandergerissen, die Kinder in Heimen untergebracht. In nur fünf Jahren, von 2004 bis 2009, ist die sogenannte Inobhutnahme um dreißig Prozent gestiegen - darunter viele Fälle, bei denen es sich um alltägliche Konflikte und Erziehungsschwierigkeiten handelte, die Kinder nicht in Gefahr waren, kritisieren Experten.

Frontal21 begleitet Eltern, die seit langem für eine Rückkehr ihrer Kinder kämpfen - gegen Ämter, Gutachter und Heimleitung.
Sendetermin 17.08.2010 um 21 Uhr.


http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,8100405,00.html

Montag, 16. August 2010

Wieder ein Päckchen für Leonie von ihrer Oma Birgit Wichmann




Mit viel Liebe hat Birgit wieder ein paar schöne Sachen für ihre Enkelin Leonie Wichmann ausgesucht!

Freitag, 13. August 2010

Gefährdung des Kindeswohls und die Begutachtung der Mutter




Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, so hat das Familiengericht gemäß § 1666 BGB die Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind.

In diesem Verfahren nach § 1666 BGB kann ein Elternteil mangels einer gesetzlichen Grundlage nicht gezwungen werden, sich körperlich oder psychiatrisch/psychologisch untersuchen zu lassen und zu diesem Zweck bei einem Sachverständigen zu erscheinen1. Verweigert in Verfahren nach § 1666 BGB ein Elternteil die Mitwirkung an der Begutachtung, kann dieses Verhalten, wie der Bundesgerichtshof jetzt entschied, auch nicht nach den Grundsätzen der Beweisvereitelung gewürdigt werden.

In Betracht kommt allerdings, den die Begutachtung verweigernden Elternteil in Anwesenheit eines Sachverständigen gerichtlich anzuhören und zu diesem Zweck das persönliche Erscheinen des Elternteils anzuordnen und gegebenenfalls gemäß § 33 FGG durchzusetzen (vgl. auch § 33 FamFG).

INHALT[↑]
Voraussetzungen für ein Eingreifen des Familiengerichts
Keine Erzwingung eines psychiatrischen Gutachtens
Keine Feststellungslast zu Lasten der Eltern
Das Familiengericht und der Amtsermittlungsgrundsatz
Gerichtliche Anhörung in Anwesenheit eines Gutachters
Begutachtung aufgrund des gesamten Verfahrensstoffes
Einholung eines familienpsychologischen Gutachtens

VORAUSSETZUNGEN FÜR EIN EINGREIFEN DES FAMILIENGERICHTS[↑]
Nach § 1666 Abs. 1 BGB hat das Familiengericht, wenn das körperliche, geistige oder seelische Wohl eines Kindes gefährdet wird und die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden, die zur Abwendung der Gefahr erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Als derartige Maßnahme kommt insbesondere auch die Entziehung des Rechts zur Aufenthaltsbestimmung als Teil des Personensorgerechts (§§ 1626 Abs. 1, 1631 Abs. 1 BGB) in Betracht.

Voraussetzung für ein Eingreifen des Familiengerichts ist eine gegenwärtige, in einem solchen Maß vorhandene Gefahr, dass sich bei der weiteren Entwicklung der Dinge eine erhebliche Schädigung des geistigen oder leiblichen Wohls des Kindes mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt2.

Den Sachverhalt hat das Familiengericht soweit wie möglich aufzuklären, ihm ist es verwehrt, ohne weitere Aufklärung des Sachverhalts die in Rede stehenden Maßnahmen nach § 1666 BGB zu unterlassen.

KEINE ERZWINGUNG EINES PSYCHIATRISCHEN GUTACHTENS[↑]
Nicht zu beanstanden ist allerdings, dass das Oberlandesgericht davon abgesehen hat, eine Untersuchung der Mutter durch den psychiatrischen Gutachter zu erzwingen. Eine derartige sachverständige Exploration berührt den Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG), welches grundsätzlich vor einer Erhebung und Weitergabe von Befunden über den Gesundheitszustand, die seelische Verfassung und den Charakter schützt. Dieses Recht ist zwar nicht absolut geschützt, vielmehr sind Eingriffe grundsätzlich zulässig, sofern nur der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gewahrt wird. Allerdings erfordern Eingriffe in das allgemeine Persönlichkeitsrecht eine klare und unmissverständliche gesetzliche Grundlage. In Ermangelung einer derartigen Ermächtigungsgrundlage kann – von hier nicht einschlägigen Sonderbestimmungen abgesehen – niemand gezwungen werden, sich körperlich oder psychiatrisch/psychologisch untersuchen zu lassen und zu diesem Zweck bei einem Sachverständigen zu erscheinen.

Als gesetzliche Grundlage können, so der BGH in seinen Entscheidungsgründen, weder § 1666 BGB noch die §§ 12, 15 Abs. 1 FGG oder § 33 FGG herangezogen werden.

§ 33 FGG setzt voraus, dass die durch eine gerichtliche Verfügung einem Verfahrensbeteiligten aufgegebene Handlung, Unterlassung bzw. Duldung ihrerseits eine gesetzliche Grundlage hat. Aus § 33 FGG selbst kann diese nicht hergeleitet werden3.

KEINE FESTSTELLUNGSLAST ZU LASTEN DER ELTERN[↑]
Ebenso zutreffend ist, dass im vorliegenden Verfahren keine materielle Feststellungslast zu Lasten der Mutter besteht. Vielmehr müssen, wenn in einem Verfahren nach § 1666 BGB die tatbestandlichen Voraussetzungen dieser Norm nicht festgestellt werden können, entsprechende Maßnahmen unterbleiben4.

An dieser Feststellungslast des Staates vermag der Umstand, dass die Mutter die Begutachtung verweigert hat, nichts zu ändern. Dieser Umstand ist, so der Bundesgerichtshofs ausdrücklich, auch nicht nach den Grundsätzen der Beweisvereitelung im Rahmen der Beweiswürdigung zu berücksichtigen5.

Die Grundsätze der Beweisvereitelung können zwar auch im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend anwendbar sein, ohne dass dem der Amtsermittlungsgrundsatz entgegenstünde6. Danach kann es Beweiserleichterungen bis hin zur Umkehr der Beweis- bzw. Feststellungslast zur Folge haben, wenn jemand seinem beweispflichtigen Gegner die Beweisführung schuldhaft erschwert oder unmöglich macht7. Dabei vermag aber nur ein vorwerfbares, missbilligenswertes Verhalten den Vorwurf der Beweisvereitelung zu tragen, also ein Verhalten, das wider Treu und Glauben erfolgt und nach dem allgemeinen Rechtsempfinden als verwerflich erscheint8.

Im vorliegenden Verfahren können diese Grundsätze indes nicht herangezogen werden. Darin, dass die Mutter die Mitwirkung an einer Begutachtung verweigert hat, kann kein missbilligenswertes Verhalten gesehen werden. Wie vorstehend ausgeführt wurde, berührt eine sachverständige Exploration das Allgemeine Persönlichkeitsrecht eines Betroffenen, weshalb sich die Weigerung der Mutter letztlich als Ausübung ihrer Grundrechte darstellt. Würde ihre Weigerung als missbilligenswertes Verhalten gewertet, welches beweisrechtliche Nachteile nach sich zöge, läge in dieser Würdigung zugleich ein ungerechtfertigter Eingriff in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Mutter9.

DAS FAMILIENGERICHT UND DER AMTSERMITTLUNGSGRUNDSATZ[↑]
Das Oberlandesgericht hat jedoch noch nicht alle gebotenen Ermittlungsansätze ausgeschöpft und damit seine Pflicht zur Amtsermittlung10 verletzt.

Der Amtsermittlungsgrundsatz verpflichtet das Gericht, im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens alle zur Aufklärung des Sachverhalts dienlichen Ermittlungen anzustellen. Zwar braucht nicht jeder nur denkbaren Möglichkeit nachgegangen zu werden. Eine Aufklärungs- und Ermittlungspflicht besteht jedoch insoweit, als das Vorbringen der Beteiligten und der Sachverhalt als solcher bei sorgfältiger Prüfung hierzu Anlass geben. Die Ermittlungen sind erst dann abzuschließen, wenn von weiteren Ermittlungen ein sachdienliches, die Entscheidung beeinflussendes Ergebnis nicht mehr zu erwarten ist11.

Besondere Anforderungen an die tatrichterliche Sachaufklärung gelten in kindschaftsrechtlichen Familiensachen und insbesondere in Verfahren betreffend die Entziehung der elterlichen Sorge gemäß § 1666 BGB. Denn die verfassungsrechtliche Dimension von Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 GG beeinflusst auch das Verfahrensrecht und seine Handhabung im Kindschaftsverfahren. Das gerichtliche Verfahren muss in seiner Ausgestaltung dem Gebot effektiven Grundrechtsschutzes entsprechen, weshalb insbesondere die zur Verfügung stehenden Aufklärungs- und Prüfungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden müssen12. Das bedeutet nicht nur, dass die Verfahrensgestaltung den Elternrechten Rechnung tragen muss. Vielmehr steht das Verfahrensrecht auch unter dem Primat des Kindeswohls, zu dessen Schutz der Staat im Rahmen seines Wächteramtes gemäß Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG verpflichtet ist13. Die Gerichte müssen ihr Verfahren so gestalten, dass sie möglichst zuverlässig die Grundlage einer am Kindeswohl orientierten Entscheidung erkennen können14.

Sind demnach in Kindschaftsverfahren die Anforderungen an die tatrichterliche Sachverhaltsaufklärung gesteigert, so kann insbesondere die Weigerung eines Beteiligten, an der Aufklärung des Sachverhalts mitzuwirken, nicht ohne Konsequenzen für das Verfahren bleiben15. Vielmehr ist das Tatgericht hier in besonderer Weise gehalten, die vorhandenen Ermittlungsmöglichkeiten auszuschöpfen und auf diese Weise nach Möglichkeit zu vermeiden, dass sich die Grundsätze der Feststellungslast zu Lasten des Kindes auswirken16.

Im konkreten, jetzt vom BGH entschiedenen Fall sind das Familiengericht und das Beschwerdegericht nach Auffassung des Bundesgerichtshofs diesen gesteigerten Anforderungen an die Amtsermittlung nicht gerecht geworden:

GERICHTLICHE ANHÖRUNG IN ANWESENHEIT EINES GUTACHTERS[↑]
Das Beschwerdegericht hat es versäumt, die Mutter in Anwesenheit eines psychiatrischen – und auch eines psychologischen – Sachverständigen gerichtlich anzuhören und hierzu das persönliche Erscheinen der Mutter anzuordnen und gegebenenfalls gemäß § 33 FGG zu erzwingen. Ein derartiges Vorgehen wäre vorliegend im Rahmen der Amtsermittlung geboten gewesen. Insbesondere ist die beschriebene Vorgehensweise grundsätzlich zulässig. Der Bundesgerichtshof schließt sich insofern der ganz herrschenden Meinung in der obergerichtlichen Rechtsprechung und in der Lehre an17. Zwar ist auch mit einer Erzwingung des persönlichen Erscheinens vor Gericht zum Zwecke der Anhörung in Anwesenheit eines Sachverständigen ein Eingriff in grundrechtlich geschützte Positionen des Betroffenen – insbesondere in dessen Allgemeines Persönlichkeitsrecht – verbunden. Allerdings ist dieser Eingriff vorliegend gerechtfertigt, insbesondere ist hierfür eine gesetzliche Grundlage vorhanden.

Während der Betroffene mangels gesetzlicher Grundlage nicht gezwungen werden kann, vor einem Sachverständigen zum Zwecke der Exploration zu erscheinen, steht dem Gericht eine Ermächtigungsgrundlage zur Verfügung, wenn es das persönliche Erscheinen des Betroffenen zum Zwecke der gerichtlichen Anhörung erzwingen will18.

Für seit dem 1. September 2009 eingeleitete Verfahren regelt § 33 FamFG ausdrücklich die Anordnung und Durchsetzung des persönlichen Erscheinens. Aber auch das bis zum 31. August 2009 gültige Verfahrensrecht enthält insoweit eine den verfassungsrechtlichen Anforderungen gerecht werdende Grundlage. Die zum 1. Juli 2008 in Kraft getretene Vorschrift des § 50e FGG sieht insbesondere in Verfahren wegen Gefährdung des Kindeswohls eine Anordnung des persönlichen Erscheinens der Beteiligten vor. Wird einem Beteiligten durch gerichtliche Verfügung aufgegeben, persönlich zu erscheinen, kann sich diese gerichtliche Verfügung daher auf eine gesetzliche Grundlage stützen, weshalb sie ihrerseits mit den Mitteln des § 33 FGG zwangsweise durchgesetzt werden kann19.

Darüber hinaus ist ebenfalls eine gesetzliche Grundlage für den Eingriff in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht gegeben, welcher darin liegt, dass das Gericht die Anhörung zwar in Anwesenheit eines Sachverständigen, allerdings ohne Befragung durch den Sachverständigen durchführt und dass es mit Hilfe des Sachverständigen aus den Äußerungen und dem Verhalten des Betroffenen Rückschlüsse auf dessen Erziehungseignung zieht. Eine derartige gesetzliche Grundlage ist in § 50e FGG i.V. mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung zu sehen (§ 286 ZPO), der über § 15 FGG auch im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit Anwendung findet20. Danach gehört es im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit zu den Aufgaben des Tatrichters, den gesamten Verfahrensstoff zu würdigen, wozu nicht nur die Ergebnisse der Beweisaufnahme, sondern insbesondere auch die Erklärungen und Stellungnahmen der Verfahrensbeteiligten sowie der von ihnen hinterlassene persönliche Eindruck gehören21. Der Richter ist folglich unter anderem befugt, aus den Äußerungen und dem Verhalten eines Beteiligten im Rahmen seiner gerichtlichen Anhörung – ebenso wie aus sonstigen unstreitigen oder festgestellten Umständen – Schlüsse zu ziehen, welche seine Erziehungseignung betreffen. Fehlt indes dem Richter die not-wendige Sachkunde, um diese Schlüsse selbst zu ziehen, umfasst der Grundsatz der freien Würdigung auch die Befugnis, sich insoweit der Hilfe eines Sachverständigen zu bedienen. Dieser ist lediglich Gehilfe des Richters, der ihm die notwendige Sachkunde vermittelt. Der mit der Würdigung einhergehende Eingriff in die Rechte des Beteiligten wird durch die Hinzuziehung des Sachverständigen nicht intensiviert. Ein mit einer Exploration vergleichbarer Eingriff ist damit nicht verbunden.

Schließlich verstößt der Eingriff in die Rechte der Mutter, welcher in der Anordnung und Erzwingung des persönlichen Erscheinens und in ihrer An-hörung in Anwesenheit eines Sachverständigen zu sehen ist, auch nicht gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz. Hierbei ist zunächst zu beachten, dass ein Beteiligter im Rahmen der gerichtlichen Anhörung nicht zur Äußerung gezwungen werden kann22, weshalb der Eingriff in sein Allgemeines Persönlichkeitsrecht weniger schwer wiegt. In diesem Umfang tritt das Allgemeine Persönlichkeitsrecht eines Elternteils jedenfalls dann hinter dem mit Verfassungsrang ausgestalteten staatlichen Wächteramt (Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG) zurück, wenn dieser in Verfahren wegen Gefährdung des Kindeswohls die Mitwirkung an der Begutachtung verweigert, ohne Einbeziehung dieses Elternteils aber keine ausreichende Grundlage für die Beurteilung der Voraussetzungen des § 1666 BGB gewonnen werden kann. Denn in solchen Fällen stellt die gerichtliche Anhörung des Elternteils in Anwesenheit des Sachverständigen eine wichtige Möglichkeit für das Gericht dar, der aus § 12 FGG folgenden Aufklärungspflicht nachzukommen und dem Wächteramt des Staates auch verfahrensrechtlich gerecht zu werden.

Der Eingriff ist auch nicht mangels Eignung unverhältnismäßig. Zwar hat der psychiatrische Sachverständige ausgeführt, eine diagnostische Einordnung etwaiger psychopathologischer Auffälligkeiten setze eine psychiatrische Untersuchung voraus, ohne eine solche könne die Erziehungsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht beurteilt werden. Jedoch hat der Sachverständige sein Gutachten bislang nur auf der Grundlage von der Mutter verfasster Schriftstücke erstattet. Folglich kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Sachverständige nach einer gerichtlichen Anhörung der Mutter in seiner Anwesenheit und unter Würdigung des gesamten Verfahrensstoffes zu einer ausreichenden Grundlage für die Begutachtung gelangt oder zumindest dem Gericht die Sachkunde vermitteln kann, die es benötigt, um selbst unter Würdigung der gesamten unstreitigen und festgestellten Umstände und unter Einbeziehung auch eines familienpsychologischen Gutachtens zu einem ausreichenden Grad an Überzeugung zu gelangen. Gerade weil in Kindschaftsverfahren die Anforderungen an die tatrichterliche Sachverhaltsaufklärung gesteigert sind, ist es dem Tatgericht verwehrt, sich mit einer entsprechenden sachverständigen Äußerung zufrieden zu geben, ohne sie zu hinterfragen und ohne noch vorhandene Aufklärungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

BEGUTACHTUNG AUFGRUND DES GESAMTEN VERFAHRENSSTOFFES[↑]
Ergänzend zur Anhörung der Mutter in Anwesenheit des Sachverständigen war das Beschwerdegericht aufgrund seiner Amtsermittlungspflicht gehalten, den Sachverständigen zu einer Begutachtung auf der Grundlage des gesamten Verfahrensstoffes zu veranlassen. Hiervon konnte nicht deshalb abgesehen werden, weil insoweit sachdienliche Erkenntnisse nicht zu erwarten waren23. Vielmehr sind – neben den seitens des psychiatrischen Sachverständigen bislang berücksichtigten Umständen – noch weitere Anknüpfungstatsachen vorhanden, denen nicht von vornherein die Eignung abgesprochen werden kann, Rückschlüsse auf die Erziehungsfähigkeit der Mutter zuzulassen.

Zu nennen ist insoweit insbesondere das Verhalten der Mutter anlässlich der begleiteten Umgangstermine. Unter anderem hat die Mutter, wie sie selbst einräumt, ihrem damals 7-jährigen Kind aus Gesetzen und juristischen Kommentaren vorgelesen, um ihm aufzuzeigen, dass ihm Unrecht geschehe. Dieses Verhalten hätte Anlass geben müssen, mit sachverständiger Hilfe zu klären, ob die Mutter in der Lage ist, die altersgemäßen Bedürfnisse ihres Kindes einzuschätzen und danach zu handeln, wobei auf der anderen Seite auch zu problematisieren gewesen wäre, ob dieses in einer existenziellen Krisensituation zu beobachtende Verhalten auch Rückschlüsse auf die Erziehungseignung der Mutter unter “normalen” Verhältnissen – also insbesondere nach Rückführung ihrer Tochter – zulässt. Dasselbe gilt für die Verweigerung begleiteten Umgangs durch die Mutter mit der Folge, dass ein Kontakt zwischen Mutter und Kind über längere Zeit hinweg nicht zustande gekommen ist. Auch die Verweigerungshaltung, die die Mutter im Verfahren eingenommen hat, kann hier berücksichtigt werden. Insbesondere könnte diese Haltung die Schlussfolgerung nahe legen, dass die Mutter ihre eigenen Bedürfnisse über das Wohl des Kindes stellt.

Entsprechendes gilt für den Entwicklungsstand und die Verhaltensweisen des Kindes vor seiner Inobhutnahme, die beispielsweise – wie die Mutter angeregt hat – durch Vernehmung der ehemaligen Kindergarten-Erzieherinnen des Kindes in Anwesenheit der Sachverständigen ermittelt werden können. Auch Aussagen über den Entwicklungsstand und die Verhaltensweisen unmittelbar nach der Inobhutnahme hätten insoweit einbezogen werden müssen, wenn auch zusätzlich zu klären gewesen wäre, ob und inwieweit sich die Verhaltens-weisen lediglich als Reaktion auf die Inobhutnahme darstellen.

EINHOLUNG EINES FAMILIENPSYCHOLOGISCHEN GUTACHTENS[↑]
Schließlich hat das Beschwerdegericht die im Rahmen der Amtsermittlung gebotene Maßnahme unterlassen, ein neues familienpsychologisches Gutachten einzuholen.

Im Ausgangspunkt zu Recht hat das Beschwerdegericht allerdings die seitens des Amtsgerichts veranlasste Stellungnahme des psychologischen Sachverständigen, wonach das Kind aus psychologischer Sicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zur Mutter zurückgeführt werden sollte, unberücksichtigt gelassen. Die Ergebnisse der Begutachtung konnten schon deshalb nicht ohne weiteres in die Würdigung einbezogen werden, weil der Sachverständige teilweise unzutreffende bzw. ungeklärte Anknüpfungstatsachen zugrunde gelegt hatte. Vor allem aber war das Gutachten deshalb nicht verwertbar, weil die psychologische Begutachtung des Kindes erfolgt war, ohne dass die erforderliche Zustimmung der Mutter vorgelegen hätte24 und ohne dass von Seiten des Gerichts Maßnahmen ergriffen worden wären, die eine Begutachtung gegen den Willen der Mutter ermöglicht hätten. Insbesondere war zum Zeitpunkt der psychologischen Begutachtung des Kindes am 18. November 2008 der Beschluss des Amtsgerichts vom 5. Juni 2008, mittels dem der Mutter vorläufig die gesamte elterliche Sorge entzogen worden war, bereits durch das Oberlandesgericht aufgehoben worden.

Dass das seitens des Amtsgerichts eingeholte psychologische Gutachten nicht verwertbar war, hatte indes nicht zur Folge, dass die Ermittlungsmöglichkeiten des Beschwerdegerichts insofern ausgeschöpft waren. Vielmehr hätte das Beschwerdegericht seinerseits ein neues psychologisches Gutachten in Auftrag geben müssen, nachdem es selbst nicht über die nötige Sachkunde verfügte, um die Frage nach der Gefährdung des Kindeswohls aus psychologischer Sicht beurteilen zu können. Als Anknüpfungstatsachen wären hierbei unter anderem die vorstehend dargelegten Umstände einzubeziehen gewesen, wobei das Beschwerdegericht wiederum gehalten gewesen wäre, den Sachverständigen gemäß §§ 15 FGG, 404a Abs. 3 ZPO anzuleiten. Auf diese Weise hätte insbesondere vermieden werden können, dass die Begutachtung erneut auf der Grundlage unzutreffender Anknüpfungstatsachen erfolgt. Einer erneuten Begutachtung stand auch nicht entgegen, dass laut dem bisher vorliegenden psychologischen Gutachten eine gesicherte Aussage zur Erziehungsfähigkeit der Mutter ohne Einholung eines psychiatrischen Gutachtens nicht möglich war. Wie bereits dargelegt, war nicht ausgeschlossen, dass eine ergänzende psychiatrische Begutachtung noch ausreichende Erkenntnisse erbringen würde.

Einer erneuten psychologischen Begutachtung hätte die fehlende Zustimmung der Mutter zur Exploration des Kindes nicht entgegengestanden. Zunächst war nicht ausgeschlossen, dass ein psychologischer Sachverständiger auch ohne Exploration des Kindes eine ausreichende Grundlage hätte gewinnen können, um zur Frage der Kindeswohlgefährdung aus psychologischer Sicht Stellung nehmen zu können. Dies lag insbesondere deshalb nahe, weil das Beschwerdegericht vorliegend auch gegen den Willen der sorgeberechtigten Mutter befugt gewesen wäre, das Kind in Anwesenheit und unter Mitwirkung des Sachverständigen gerichtlich anzuhören25. Hiermit verbundene Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht des Kindes und in das Elternrecht der Mutter wären dabei auf der gesetzlichen Grundlage der §§ 15 FGG, 286 ZPO erfolgt. Insoweit können die zur Anhörung der Mutter in Anwesenheit des Sachverständigen angestellten Erwägungen entsprechend herangezogen werden. Zudem wäre auch im Ausgangspunkt der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gewahrt gewesen.

Falls ohne psychologische Untersuchung des Kindes keine hinreichende Aufklärung des Sachverhalts möglich gewesen wäre, hätte darüber hinaus die Möglichkeit bestanden, die Zustimmung der Mutter gemäß § 1666 Abs. 3 BGB zu ersetzen26. Müsste das Gericht ohne psychologische Begutachtung des Kindes von Maßnahmen nach § 1666 BGB absehen, obwohl es eine Kindeswohlgefährdung nicht ausschließen könnte, wird eine Begutachtung regelmäßig zur Abwehr einer Kindeswohlgefährdung erforderlich sein27.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 17. Februar 2010 – XII ZB 68/09

http://www.rechtslupe.de/familienrecht/gefaehrdung-des-kindeswohls-und-die-begutachtung-der-mutter-317330