Samstag, 9. April 2011

Landkreis Dithmarschen - Jugendamt - Antwort auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde - meine Erwiderung und erneute Dienstaufsichtsbeschwerde




31.03.2011

Jugendamt Kreis Dithmarschen

Dr. Jörn Klimant

Stettiner Str. 30

D- 25746 Heide


vorab per Fax: 0049 4 81 97-1499

betrifft: Leonie Wichmann, geb. am 26.03.2003; Aktenzeichen St.1-Jur.Serv.


Sehr geehrte Herr Dr. Klimant,

sie sollten die Akten noch einmal gründlich studieren, dann würden Sie auch zu einem anderen Ergebnis kommen. Um Ihnen dabei behilflich zu sein, übersende ich Ihnen den Nachweis meines Rechtsanwaltes, dass ich nach wie vor und zwar ununterbrochen Trägerin des Aufenthaltsbestimmungsrechtes und der Gesundheitssorge für meine Enkeltochter Leonie Wichmann bin. Zusammengefasst, es gibt keinen Beschluss der mir je das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen hätte (er wurde nur meiner Tochter Kathleen Wichmann entzogen und zwar mehrmals), daher war jede Pflegerbestellung und jeder Herausgabebeschluss rechtlich unwirksam.


Aber selbst wenn es nicht so wäre, würde allein die Verweigerung des Umganges, den Leonie wünscht, den Straftatbestand Entziehung Minderjähriger und Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht erfüllen. Ich verweise auf mein Schreiben vom 03.03.2011. Dass Leonie mich sehen will und auch zurück zu mir will, hat sie gegenüber den Betreuern der Psychiatrie in Neuruppin mehrfach geäußert. Und wenn sie mir jetzt erzählen wollen, dass ihre Mitarbeiter zum Wohle meiner Enkeltochter handeln, bestätigen sie damit dass meine Strafanzeige zu Recht gestellt wurde, denn sie decken eine Kindesmißhandlung. Bei Ihnen heißt zum Wohle des Kindes einen Verdacht auf sexuellen Missbrauch vertuschen, ein Kind von seinem zu Hause und seiner Hauptbezugsperson fernhalten, tägliches einnässen und einkoten zu ignorieren und dem Kind die Schulausbildung zu verweigern. (siehe Beschlüsse des AG Oranienburg vom 28.01.2011) Behandeln sie ihre eigenen Kinder auch so?


Richtig ist, dass ich vom Amtsgericht Landshut wegen Entziehung Minderjähriger zu Unrecht verurteilt wurde. Damals konnte ich aufgrund fehlender Akteneinsicht (wurde mir verweigert) und der Verweigerung des von mir gewünschten Rechtsanwaltes (eindeutig beides gegen das Gesetz) nicht den Nachweis erbringen, dass ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht habe. Deshalb musste ich diese Verurteilung auf mich nehmen. Dass das jetzt benutzt wird, war mir klar. Inzwischen jedoch betreibe ich mit meinem Wunschrechtsanwalt ein Wiederaufnahmeverfahren.

Nicht richtig ist auch, dass ich beim Amtsgericht Meldorf ein Verfahren wegen Rückführung meiner Enkeltochter zu laufen habe. Die Verfahren wegen Umgang, Vormundschaft und Rückführung liegen derzeit beim OLG Brandenburg. Über meine Anträge ist also noch gar nicht rechtskräftig entschieden worden. Auch liegt mir kein Beschluss des Amtsgerichts Meldorf vor.

Sie haben völlig recht, die Rechtslage ist klar. Ich bin Trägerin des Aufenthaltsbestimmungsrechtes und der Gesundheitssorge und Leonie ist in meinen Haushalt zurückzuführen, da ich das so bestimme.

Meine juristischen Ausführungen sind daher sehr wohl haltbar und die Vorgehensweise ihrer Mitarbeiter entspricht nicht der Rechtslage.

Ich erhebe daher erneut Dienstaufsichtsbeschwerde und verweise auf mein Schreiben vom 03.03.2011.

Dass sie ihre Mitarbeiter schützen wollen ehrt sie, aber sie decken eine Kindesmisshandlung und das ist für mich nicht hinnehmbar.


Mit freundlichen Grüßen


Birgit Wichmann

1 Kommentar:

  1. Ist normaler Alltag in Dithmarschen !!! Haben lange in der Gegend gelebt ,grausig !!!! Vetternwirtschaft wo hin man schaut.....Dr. Klimant wurde von unzähligen Eltern( mir auch) aufgefordert endlich die Verantwortung seiner Klaubehörde zu übernehmen und Recht umzusetzen....Vergebens......Schadenersatzklagen gegen diese Menschen ,dann werden Sie begreifen!!! Ditmarschen hatte schon immer ein sehr eigenwilliges Rechtsystem,können viele bestätigen......Wenn man Ditmarschens Vergangenheit googelt ,weiß man warum......

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