Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Dienstag, 10. Mai 2011

Razzia im Jugendamt Berlin-Spandau.... Konsequenzen?

Nach dem Justiz-Skandal um Kinderschänder Uwe K. stellten Kripo-Beamte jetzt die Akten eines Jugendamt-Mitarbeiters sicher.

Der Mann betreute das jüngste Opfer von Uwe K., ein 12-jähriges Mädchen aus sozial schwachen Verhältnissen. Nach Bekanntwerden der Vergewaltigung des Kindes leiteten Polizisten ein Verfahren gegen das Jugendamt ein.

Vorwurf: Verdacht der Verletzung der Fürsorgepflicht. Der Mitarbeiter kehrt erst Montag aus dem Urlaub zurück, soll dann Stellung zu den Vorwürfen nehmen.

Bezirksamtchefin Ursula Meys (57) zu BILD: „Ich werde alle notwendigen Schritte einleiten und den Fall genau prüfen lassen. Mit allen Konsequenzen!“

http://www.bild.de/regional/berlin/berlin-regional/razzia-im-jugendamt-11223324.bild.html

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