Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Mittwoch, 1. Juni 2011

Jugendamt: Deutschland - das falsche Land für Kinder?


Der rechtsfreie Raum in Deutschland und die Entscheidungsmacht auf Landesebene öffnet Gutachtern der Kinderheimindustrie wie Ulrich Waschke-Peter, Bochumer Straße 25 in Berlin Tür und Tor. Die "Kinderseelen" fallen dabei dem lohnenden Geschäft für Länder, Kommunen, Einrichtungen und "Speckkäfern" der Gesellschaft zum Opfer. Zudem werden die Gehälter der Familienrichter, Staatsanwälte und Behördenvertreter aus dem Topf entnommen, den der Bund mit Zuschüssen für die Fremdunterbringung unserer Kinder fürstlich füllt.

Welches Interesse sollten also jene haben, durch Objektvität sich ihrer eigenen Gehaltsgrundlage zu entziehen?

Deutschland ist das falsche Land für unsere Kinder.

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