Samstag, 25. Juni 2011

Jugendamt Gießen: Daniela und Julian Gottmanns, Behördenwillkür ?


Julian gehört zurück nach Hause zu seiner Mama und seinen Großeltern!

Der Landkreis Giessen hat schon über 60.000 Euro an Steuergeldern für die Heimunterbringung meines Sohnes Julian aus dem Fenster geworfen!

Ein Sommertag im Juni 2010 veränderte auf dramatische und unerklärliche Weise das Leben meiner ganzen Familie.

Eine 5- stündige Marathonverhandlung beim Familiengericht in Giessen und der damalige RA, Herr Thomas Radny, verließ den Gerichtssaal und erzählte Julian zwischen Tür und Angel, dass er von jetzt ab in einer Wohngruppe leben müsste. Für Julian brach in diesem Moment seine schöne, bis dahin heile Welt zusammen und er lief schreiend weg: „Wenn ich nicht mehr bei meiner Mama leben darf springe ich aus dem Fenster, “ das waren seine verzweifelten Worte. Es war pure Verzweiflung, die da aus Julian schrie, aber es bestand in keinem einzigen Augenblick eine Gefahr für sein Leben. Die sog. „Gutachterin“, Dipl. Psych. Bettina L-L, kam auf die absurde Idee, Julian ruhig stellen lassen zu wollen. Dabei konnte ich selber mein Kind (7) wieder sehr schnell beruhigen … Julian hatte in keiner Sekunde die Absicht, sich selbst etwas anzutun, es war nur ein Verzweiflungsschrei, seine Art zu zeigen, dass er bei seiner Mama bleiben will. Die Aufgabe der Anwältin des Kindes, Martina Z., wäre es gewesen, Julian auf eine solche Entscheidung des Gerichtes vorzubereiten. Ohne einen Arzt im Gerichtssaal ließ die Richterin Wiebusch sowie Julians Anwältin und Frau Silvia Azevedo vom Jugendamt, die Entscheidung über die Einweisung von Julian in die Kinder- und Jugendpsychiatrie fallen. Der Vater von Julian M. K., sagte nichts gegen diesen Beschluss. RA Radny ließ einfach alles geschehen, nicht einmal auf Drängen von Julians Opa unternahm er etwas gegen diesen Beschluss. Da stellt sich mir heute noch die Frage, was ist das für ein Anwalt und für welche Seite hat er gearbeitet? Wie kann es soviel Behördenwillkür geben? Julian befand sich schon mit dem Stiefvater auf dem Heimweg, als der Beschluss für die Einweisung in die KJP Marburg fiel. Ich rief meinen Mann an, und er musste Julian erklären, wir müssen Ihn heute Abend wegbringen. Ich musste meinen Sohn selber dorthin bringen, im Schlepptau das Jugendamt vor Ort. Nach einer Nacht auf der geschlossenen Station, hielt man Julian 20 Tage auf der offenen Station fest, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Julian in die Wohngruppe einziehen konnte. Ist die KJP Marburg der Knast vom Jugendamt? Man hielt mein Kind einfach dort unter Verschluss, sich selbst überlassen, aber es gab keine wirkliche Hilfe. Mit klaren Worten gegenüber den Ärzten verbot ich meinem Kind irgendwelche Medikamente zu geben. Aber dem Kind erzählten dort alle, er sei ja kein Fall für eine Wohngruppe.


Eigentlich wollte Julian nach der Verhandlung mit seinem Rad noch eine Runde drehen, stattdessen saß er weinend und zusammen gekauert auf dem Sofa während ich eine Tasche packte um ihn dann weg zu bringen. Ein Kind was völlig verzweifelt jeden Abend sich in den Schlaf geweint hat, bis er genau verstand, dass ich ihn nicht freiwillig hergab, ließ er mich als seine Mama kaum an sich heran. Die ganze Familie hatte Julian das Versprechen gegeben: „ Wir geben Dich niemals her.“ Mein Kind konnte nicht verstehen, wie macht- und hilflos seine Familie hier dastand – vollständig der Willkür des Jugendamtes ausgeliefert.


Einen Tag später brachte ich Julian noch ein paar Sachen in die Klinik, er umarmte mich traurig, drehte sich um und ging mit den Worten: „Mama, ich habe Dich lieb … wir schaffen das.“ Dies war seine Art mit allem klar zu kommen. Ich werde diese Zeit nie vergessen. Ich stand völlig unter Schock, funktionierte einfach nur noch. Für mein Kind war ich stark, aber wenn ich aus der Klinik draußen war, brach ich weinend zusammen.

Nach ein paar Tagen rief mich abends der RA Radny an und erzählte mir von einem Kuhhandel, den die Richterin Wiebusch mir anbieten wollte: Ich sollte mir selber Fehler eingestehen und Julian dazu bringen, wieder mit seinem Vater in Kontakt zu treten. Ich konnte bei mir selber keinerlei Fehler sehen und damit auch nicht eingestehen, denn ich habe den Vater weder schlecht geredet noch mein Kind gegen den Vater manipuliert. Außerdem sprach ich selber mit Julian später darüber und er antwortete mir: „Bevor der ganze Horror von vorne beginnt, darf ich eben erst mal nicht mehr bei Dir leben.“


Es kam noch grausamer, der Tag für die Besichtung der Wohngruppe. Mit meinem Vater an der Seite trafen wir uns in der KJP Marburg mit dem Jugendamt. Julian sollte beim Jugendamt ins Auto steigen, aber er weigerte sich strickt. So fuhren wir im Konvoi in die Wohngruppe. Mein Vater durfte bei dem Gespräch, wo Julian sich an ihn klammerte nicht dabei sein. Der Bereichsleiter des Trägers der Einrichtung entschuldigte sich dann für das Verhalten vom Jugendamt bei meinem Vater den man hinaus warf. Das Kind, das zum eigenen Schutz seinen Opa an seiner Seite wollte, war dem Jugendamt egal. Hier zeigte sich deutlich – auf der einen Seite das weinende Kind auf dem Sofa, auf der anderen Seite die Machtpräsenz des Jugendamtes. Ein Beistand bei einem Gespräch steht jeder Mutter zu, dies sollte in jedem Fall auch für ein Kind gelten. Hier sollte Julian leben, ohne dass das Ganze für ihn einen Sinn ergeben hätte. Alles das nur, weil er die Schläge und Tritte seines Vater nicht mehr aushalten konnte. Julian versuchte seinen Weg zu finden, es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Ich kann selber fühlen wie es meinem Kind geht.


Den Kinderklau und das Gutachten brachte die Rechtsanwältin, Frau Vogel mit in Gang, weil sie den falschen Antrag bei Gericht auf das alleinige Sorgerecht der Mutter stellte. Ich wollte jedoch nur den Umgang zum leiblichen, psychisch kranken Vater sperren lassen, sowie die ärztliche Fürsorge, damit ich endlich mit meinem Sohn die Therapie beim Kinderpsychologen beginnen konnte. Der Kinderpsychologe sprang schon nach dem Gutachten gegen die Gutachterin, weil auch seine Worte nicht wahrheitsgemäß im Gutachten zu finden waren. Julian hatte über 158 Fehlstunden, weil er schulunfähig wurde. Der Teamleiter der Frau Azevedo, Herr Heil vom Jungendamt empfahl bei einem Schulgespräch eine Erziehungshilfeschule oder eine Schule für Kranke, in die Julian seiner Meinung nach gehen sollte. Die Stufenleiterin der TKS Grünberg lehnte diese Art der Beschulung entschieden ab. Julian wurde zu dieser Zeit auch von seiner damaligen Lehrerin, Frau Halbich gemobbt. So half der Schulsozialmitarbeiter mit einem Klassenwechsel. Julian begann sich zu fangen, seine Noten begannen nach oben zu schießen. Auch hier fielen dann die Worte, ich habe als Mutter ja alleine gehandelt. Das Kind wechselte nicht die Klasse, weil ich der Lehrerin Druck machte, sondern weil der Schulsozialmitarbeiter Julians Wohl im Sinne hatte. Keine Mutter stellt sich einfach daneben und schaut zu, wie ihr Kind fertig gemacht wird. Auch mit dieser Lehrerin war es für mich nicht einfach, sie führte ja nicht einmal mehr ein Gespräch mit mir alleine. Das Jugendamt musste immer anwesend sein. Der leibliche Vater wurde immer dazu geholt, leider ließ er sich immer vom Jugendamt sagen, was gut für Julian ist. Er war bereit Julian auf eine Erziehungshilfeschule gehen zu lassen. Ich als seine Mama kämpfte dagegen. Die Anwältin des Kindes sollte Julians Anwältin sein, jedoch vertrat sie nicht Julians Interessen und Wünsche. Die Gutachten der Dipl. Psych. Bettina L-L sind laut Experten sehr schlampig und fehlerhaft gearbeitet. Sie wollte gegen den Kindeswillen begleiteten Umgang mit dem Vater bei der Caritas. Julian stellte dort dem Vater die Frage :“Warum sagst du nicht einfach was passiert ist, sonder stellst mich als ein Lügner hin?“ Die Gutachterin empfahl eine Familientherapie, die ich ohne meinen Ex-Mann nicht antreten konnte. Dass der Vater nicht half, war egal. Auf meine e Mails bekam ich nicht einmal eine Antwort. Das Jugendamt half auch hier nicht. Nun soll sie auch noch das Ergänzungsgutachten schreiben, ob Julian nach über 1 Jahr wieder nach Hause darf? Das Oberlandesgericht Frankfurt, der 5. Familiensenat sowie alle anderen Beteiligten, ließen sich nicht von dieser Frau abbringen. Wie soll man so einer Frau vertrauen, die einem das Kind ohne Grund nahm. Der Vorwurf der Manipulation von Julian zu meinem Ex-Mann besteht schon lange nicht mehr, nun nimmt man einfach einen neuen Grund … nämlich, ob sich das Kind der Mutter gegenüber verpflichtet fühlt ? Weil mein Mann einfach die Segel strich … er verließ Julian und mich einfach, weil er den Horror nicht mehr aushielt. Aus einer Auszeit auf Zeit wurde die endgültige Trennung für mich nach der Gerichtsverhandlung im März. Der supertolle Ehemann und Stiefvater M.G. lebt nun sein eigenes Leben wieder, er wünscht keinen Kontakt mehr. Kann man mich und Julian dafür strafen, dass der Mann uns einfach im Stich ließ und davonlief? Ein Kind das leidet, traurig ist und einfach nur nach Hause zu seiner Mama will. Keiner weiß wie verletzend es für eine Mutter ist, ihr Kind nach einem Besuchswochenende wieder wegbringen zu müssen. Jedes Mal ist es immer wieder ein fürchterlicher Moment, wenn die Zeit gekommen ist, die Tasche zu packen. Den Satz: „Mama wir schaffen das!“ von seinem Kind zu hören und dann auch noch immer und immer wieder die Tränen zu sehen, ist einfach nur grausam. Ein Besuchstag bei Julian läuft ab, indem die Mutter und die Großeltern das Kind aus der Gruppe für ein paar Stunden abholen, um Unternehmungen zusammen zu machen. Im Winter waren diese Treffen immer fürchterlich gezwungen, weil man ja irgendwo bei schlechtem Wetter rein gehen musste, so blieben dann oft Einkaufszentrum oder so.

Heute weiß ich, ich hatte keine Chance gegen den Kinderklau und die Behördenwillkür. Im Landkreis Giessen fand ich einige Opfer des Kinderklau, mit genau den selben Beteiligten wie der Gutachterin, Anwalt des Kindes und Jugendamt Giessen. Gegen die Gutachterin Frau Bettina L-L. laufen schon Klagen. Warum sieht hier keiner wie diese Frau arbeitet? Als einige Eltern an die Öffentlichkeit gingen, brachte man ihre Kinder zur Strafe Hunderte von Kilometern weiter weg und untersagte den Eltern den Kontakt zu ihren Kindern. Wie kann man die Kinder so auch noch strafen, erst nimmt man ihnen ihr intaktes, glückliches Familienleben und dann auch noch die Eltern. Die Wohngruppe handelt bei Julian zum Kindeswohl und respektiert auch seine Wünsche. Julian geht es dort gut, wenn man von der seelischen Belastung absieht, aber für die kann die Gruppe ja nichts. Die Gruppe hat sogar dem Vater verboten sich Julians gegen seinen eigenen Willen zu nähern .Eine Einrichtung muss für den Träger, das Jugendamt arbeiten, auch wenn sie nicht immer die Meinung des Jugendamtes teilen. So durfte der Vater nur das Zimmer von Julian anschauen, während Julian bei mir in den Ferien war. Der Druck des Jugendamtes geht in alle Richtungen. Julian war ein guter Schüler und fiel nun durch die seelischen Belastungen gewaltig ab. Es ist kein Wunder wenn man bedenkt er verlor ja alles. Ich führte Nachhilfe an, aber das Jugendamt wollte dieses nicht. Stattdessen macht man nun einen Test auf Dyskalkulie ( Rechenschwäche ). Selbst der Mathematiklehrer ist der Meinung, dass Julian keine Rechenschwäche hat. Wie kann das Jugendamt das vom Schreibtisch aus beurteilen? Macht man dies, weil es über die Krankenkasse abgerechnet wird? Hier wäre eine Mathe-Nachhilfe mehr als angebracht gewesen. Der Realschulzweig und die Versetzung waren durch die Fehlentscheidung des Jugendamtes enorm gefährdet.

Die Pflegerin von Julian, Marianne Fischer, hat hier wohl versäumt ihre Aufgaben zu erfüllen. Sie hat als Pflegerin die Aufgabe sich persönlich um ein Kind zu kümmern und des öfteren nach dem Rechten zu sehen. Seit über einem Jahr hat sie Julian nicht ein einziges Mal selber besucht, sondern immer nur den telefonischen Kontakt mit der Gruppe gepflegt.


Seitdem die Amtszeit des Kreisbeigeordneten, Dirk Osswald, im Februar 2009 begann, boomte der Kinderklau und die Behördenwillkür im Landkreis Giessen richtig. Man sucht Hände ringend nach Pflegefamilien und findet im Giessener Anzeiger lauter „gute Projekte“, die auf den zweiten Blick aber keine sind.

Anwältin des Kindes, Martine Z, sprach innerhalb eines Jahres weder mit Julian selber noch mit mir, da ich einen Beistand dabei haben wollte. Ihre Infos holte sie sich beim Jugendamt. Die Pflegerin, Marianne Fischer vom Jugendamt, kann oder darf scheinbar ohne Silvia Azevedo keine Entscheidungen mehr treffen. Nun stehen die großen Sommerferien vor der Türe und das Jugendamt will Julian nur 3 Wochen zu seiner Familien nach Hause lassen, obwohl der Opa sich extra in der Ferienzeit dafür Urlaub genommen hat. Es steht allerdings noch eine Entscheidung über den Eilantrag der Ferienreglung bei Gericht aus.


Beim Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr setzte das Jugendamt seine Macht durch. Den Ablauf dieses Tages bezeichnet der ehemalige Anwalt als Kindesmisshandlung. Julian musste von der Gruppe zur Feuerwehr gebracht und geholt werden. Julian durfte sich nicht nach einer anstrengenden Nacht bei seiner Mama ausruhen. Die Feuerwehrgruppe fuhr einige Male an seinem eigenen zu Hause vorbei und er durfte nicht einmal „ Hallo „ sagen. Hier ließ man mich später zum Besuch in die Gruppe fahren. Obwohl wir uns nur 2 x im Monat sehen dürfen und 2 x pro Woche telefonieren können, wird es keinem gelingen, einen Keil zwischen mich und mein Kind zu treiben. Mit 12 Jahren musste Julian von heute auf morgen alleine, ohne seine Mama erwachsen werden. Wie gut, dass der leibliche Vater ja ein neues Kind hat und sich enthält, ob Julian zurück zur Mutter darf. Hier machen mir alle Vorwürfe für den Konflikt mit diesem Mann, aber keiner weiß wie Julian und ich fühlen. Er muss seine traurigen Augen nicht sehen, ihn nicht aufbauen. Der Mann denkt nicht darüber nach, dass Julian hier seelische bleibende Schäden erleidet, Narben die nie mehr ganz verheilen werden. Ich bin eine Mama, die ihr Kind beschützen und ihm helfen wollte und verlor ihn dafür ans Jugendamt. Auch wenn der Vater bis heute sagt das Kind würde lügen … so gibt es doch Zeugen dafür, dass Julian kein Stück gelogen hat. Aber es war ja einfacher den Vater straffrei ausgehen zu lassen und sein Kind als Lügner hinzustellen. Selbst die Gutachterin bestätigte in ihrem Gutachten, dass Julian etwas passiert ist, sie aber nicht weiß was. Die Psychiaterin des Vaters empfahl auch nur den begleiteten Umgang, hier fragt sich aber keiner WIESO. Der Vater, der im Gerichtssaal zugab, bis heute selber in Therapie zu sein, hat doch offensichtlich gar kein wirkliches Interesse an seinem Kind, sonst ließe er Julian nicht so sehr leiden. Als ich ihn als Mutter ansprach, begann er auf die Tränendrüse zu drücken. Hierauf sprang dann gleich die Anwältin des Kindes an. Heute denke ich, dass es gut ist zu wissen, dass falsche Tränen helfen können, andere zu beeindrucken. Schade, dass ich diesen Trick nicht selber benutzt habe, denn mir ging es im Gerichtssaal erheblich schlechter als dem Vater.Als Mutter spürte ich deutlich das Leid von Julian, der mit der Betreuerin zurück in die Wohngruppe fahren musste, nachdem er vorher selbst mit der Richterin gesprochen hatte.

Der Kinderpsychologe der ganz deutlich klar machte, dass Julian verschiedene Dinge widerfahren sind. Dieser Mann hält Julian für sehr glaubwürdig. Julian und ich hoffen sehr auf die Hilfe vom Jugendamt, damit die Therapie bei diesem Mann weitergehen kann. Diese Therapie wurde mit der Herausnahme von Julian aus der Familie beendet. Auch wenn der Vater nach meinem ersten Bericht in der Öffentlichkeit LEUTE für sich lügen ließ, um sich selber zu schützen, so liegt bei diesem Vorfall klar auf der Hand … Herr Dietmar C. kann nicht gesehen haben, was hinter der Scheune vor sich ging. Liebe Patentante von Julian: „Du selber hast im Jahre 2006 den Kontakt zu mir abgebrochen. Willst auch Du Julian hier als Lügner hinstellen? Nicht ich, die Mutter, erzählt hier die Vorfälle, sondern Julian, ein Jugendlicher von 13 Jahren.“
Am 24.03.2011 in Frankfurt beim Oberlandesgericht erzählte Julian der Richterin des 5. Familiensenats ganz klar, dass er wieder zu seiner Mama zurück will. Die Richterin glaubte Julian sehr wohl die Vorfälle beim Vater, auch wenn Julian vor lauter Angst und Aufregung die Jahreszahlen verdrehte. Hier bringt man ein Kind soweit, das er dem leiblichen Vater nichts Gutes mehr wünscht, sogar eine Art Hass gegen ihn entwickelt hat. Ich appelliere hier nun an den leiblichen Vater M. K.: „Kämpfe endlich mit dafür, dass Julian wieder zurück zu mir nach Hause kommt. Julian bekommt in der Gruppe nicht die Liebe wie bei mir, seiner Mama. Wenn Du nur ein Stück Herz hast und Du Deinen Sohn Julian wenigstens ein bisschen liebst, dann spreche Dich beim Jugendamt dafür aus, dass Julian in sein Zuhause zurück kommen kann. Wir beide als Eltern tragen die Verantwortung für Julian, dafür zu sorgen, dass das Kind glücklich und zufrieden aufwachsen kann. In der jetzigen Situation ist Julian todunglücklich … Du kannst das ändern! Wie kannst Du Deinem neuen Kind ohne Gewissensbisse in die Augen schauen, denn auch Julian ist ein Teil von Dir? Während Du Dein neues Kind abends ins Bett bringst, weint Julian sich alleine in den Schlaf. Du weißt selber genau ich bin und war immer eine gute Mutter für Julian. Dass meine neue Ehe hieran zerbrach, kann auch ein Vorteil für Dich sein. Dieses hältst Du selbst in der Hand. Aus allen Fehlern kann man lernen und es besser machen, Verantwortung für ein Kind behält man ein Leben lang.“

Der ehemalige Schulsozialmitarbeiter der TKS Grünberg wurde als Zeuge verhindert und die Lehrer der neuen Schule wurden mundtot gemacht. Ebenso durfte der Vertrauenslehrer, der sich Julian besonders angenommen hat, meinem ehemaligen Anwalt keine schriftliche Stellungnahme abgeben. Die Klassenlehrerin, die Zeugin beim Hilfeplangespräch war und die ganzen Vorwürfe gegen den Vater von Julian selber gehört hatte, bekam scheinbar auch Aussageverbot. Zuvor hatte sie dem Anwalt in einem Telefonat die Aussage zugesichert. Wie kalt und abgebrüht feige sind hier eigentlich die Beteiligten vom Jugendamt, dass sie die Aussagen der Lehrer verhindert haben. Diese Tatsache wurde bei der Gerichtsverhandlung sehr offensichtlich. Während man hier ein Kind klaut, stirbt oder verhungert woanders gerade ein Kind. Das Jugendamt sollte nur in die Haushalte gehen, wo sie dringend gebraucht werden.


Ich liebe meinen Sonnenschein und werde den Kampf nie aufgeben, und einschüchtern lasse ich mich auch nicht. Die Behördenwillkür und der Kinderklau im Landkreis Giessen muss aufhören. Julian gehört nach Hause zu seiner Familie, sowie viele andere unschuldige Kinder auch. Für Julian ist die Wohngruppe wie U-Haft, weil er auf das Urteil warten muss.

Die Anwältin des Kindes und auch das Jugendamt können nun Ihre Sektflaschen wieder verschließen, die Sektkorken haben zu früh geknallt. Ich habe jetzt einen neuen Rechtsanwalt an meiner Seite. Es handelt sich hierbei um den RA Thomas Saschenbrecker, der sich für etliche seiner Mandanten beim Bundesverfassungs-gericht gegen Zwangsbegutachtung und gegen Zwangspsychotherapie sehr erfolgreich zur Wehr gesetzt hat. Er kämpft jetzt für Daniela und Julian Gottmanns.


Der hohe Besuch aus Krefeld beging lt. RA Saschenbrecker ganz klar Parteiverrat an der Mutter. Weil das Jugendamt Julian nicht die ganzen Sommerferien nach Hause lassen will, damit Julian sich in der Gruppe wieder einleben sollte und das neue Schuljahr gut starten könnte, reichte der ehemalige Anwalt einen Eilantrag auf die Ferienreglung bei Gericht ein. Wie hier von der Richterin entschieden wird, wollte ich jedoch nicht einfach abwarten, es gibt schließlich auch noch die Möglichkeit diese Dinge über das Jugendamt zu regeln.

Ich wollte eine gute Lösung für Julian … und dafür hängte mich der Anwalt bis zum Oberlandesgericht auf, mit anderen Worten, ich wurde bei Gericht schlecht gemacht und in die Pfanne gehauen. Die Worte meines neuen Anwaltes waren: „Ein Mandat kann man auch freundlicher beenden.“


Wer berücksichtigt hier den Wunsch von Julian, die Ferien mit seinem Opa zu verbringen, was mehr als wichtig für ihn ist. Aber eine Hoffnung bleibt dennoch, die Wohngruppe hat keinerlei Einwände, da es bei längeren Heimfahrten noch nie Probleme gab. So gibt es meiner Meinung nach absolut keinen Grund, die letzte Ferienwoche für Julian und seinen Opa zu streichen.


Anfang des Jahres lernte ich über Facebook eine tolle Scientologin Sibille Müller kennen. In dieser ganzen schweren Zeit ist sie immer für mich da und steht mit Rat und Tat an meiner Seite. Zur rechten Zeit am richtigen Ort trifft man immer die richtigen Leute. So wurde mir eine Freundin geschickt. Wäre ich ohne meine Freundin wüsste ich nicht wirklich ob ich das alles durch stehen könnte.


Als Mama von Julian habe ich mich in den ganzen Monaten damit aufrecht gehalten, indem ich einige Gedichte für mein Kind geschrieben habe. Damit habe ich auch meinem Kind immer wieder neuen Mut gemacht.

Unser Ritual in dieser Zeit wurde, dass wir uns abends,wenn die Sterne leuchten, ans Fenster stellen und der hellste Stern ist unser Mama-und-Kind-Stern. Dann nimmt Julian mein T-Shirt und ich sein Mäuschen zum Einschlafen mit ins Bett.

Für meinen kleinen Sonnenschein Julian

Mein kleiner Sonnenschein, ich werde immer für Dich da sein. Auch wenn wir zur Zeit sind getrennt, uns die Zeit ein wenig wegrennt. Eine Mama wie ich Deine bin, bekommt alles irgendwie hin. Ich werde nie aufgeben den Kampf um Dich dafür liebe ich Dich. Ich weiß die Zeit kann uns keiner zurück geben, aber wir beide gehören zusammen eben. Es wird die Zeit kommen wo uns niemand mehr trennen kann, du bist mein kleiner Mann. Unsere Seelen werden nicht einfach vergessen, aber schöne Erinnerungen die schlechten auffressen. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Als ich Deine Mama wurde, Du mich mit Deinen blauen Augen ansahst wusste ich das ich die Verantwortung für Dich trage, und dies habe ich nie bereut bis zum heutigen Tage. Das Versprechen an Dich, eine Mama gewinnt den Kampf für Dich.

http://www.giessener-zeitung.de/reiskirchen/beitrag/52708/daniela-und-julian-gottmanns-behoerdenwillkuer-und-das-ja-giessen-sowie-ein-falscher-ra-und-das-familiengericht/

Ich liebe Dich mein Sonnenschein

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