Sonntag, 25. September 2011

Ware Kind - "In Deutschland muss man sich sein Kind erkaufen"!



Der Kinderkommerz

…oder passender: Wie man mit verfassungswidrigem Kinderhandel in Deutschland mächtig Geld verdienen kann.

PAS, Borderliner, Gutachter, Sozialpädagogen, Pflegeeltern, Anwälte, Frauenhäuser, Clearingstellen, Jugendämter, Sachver-ständige, Mediatoren, Mediziner, Jugendhilfeeinrichtungen, Psychologen, Gerichtsvollzieher, Eheberater, Richter,… Raubritter oder Engel in der Not?

Ist das die Scheidungsindustrie?

Das wird wohl so sein, denn in diesem gar so schmutzigen Geschäft, das juristisch bestens geregelt und sanktioniert wurde, fallen pro Jahr ca. zwanzig Milliarden Euro an, die dabei umgesetzt werden. Diese horrende Summe werden Sie mir kaum abnehmen, weil kaum jemand ermessen kann, was eine Million Euro an Geltung und Kaufkraft bringt. Zwanzig Milliarden übersteigen das Vorstellungsvermögen des Normalbürgers. Sie meinen bestimmt, es sei mit der Trennung an sich dann vorbei, aber da haben Sie sich getäuscht: Das geht über Jahre weiter im Krisenkarussell der Geldbesessenen. Bedenken Sie bitte auch die Spätfolgen, die sich selbst drei Jahre nach der Trennung noch weiter vertiefen. Ärzte lassen ihre neu gewonnenen Scheidungskunden nicht mehr los. Psychiater leisten über Jahre ihren Beitrag dazu, Ihre Kinder auch schon im Vorschulalter auf die Couch zu legen, damit sie bis ins spätpubertäre Alter ihre Rechnungen über die Krankenkassen einziehen dürfen.

Bei einer Buchbesprechung in München sagte mir Ende 2006 der namhafte Menschenrechtler Dr. Peter K., (ein zugelassener Familienanwalt):

„In Deutschland musst du dir dein Kind erkaufen“

Das nahm ich ihm anfangs nicht ab und wusste nicht, was er damit meinte. Heute, nach vielen Jahren der Recherche, fünf Jahren Kindesentzug und dem Bewusstsein, dass der Mann definitiv Recht hatte, weiß ich auch, wie hinterlistig und hart dieses menschenunwürdige und verfassungswidrige Verhalten konsequent und täglich umgesetzt wird.

Ich darf Ihnen dazu eine kleine Rechnung aufstellen: Zwei Anwälte im Scheidungsverfahren (Unterhalt und Zugewinnberechnung) kosteten mich 15.000 Euro - für drei Jahre ebenso intensiver wie unnützer Rechenarbeit. Die Umgangsregelung und das Sorgerechtsverfahren waren teilweise auch dabei. Da seine Dienstleistung aber alles andere als berauschend und keinesfalls wunschgemäß war, sagte ich ihm ab und nahm eine Rechtsanwältin aus einer anderen Stadt. Erbost schrieb er das Gericht an und erklärte, mit mir könne man nicht zusammenarbeiten, ich liefere nicht die erwarteten „Unterlagen“. Im Übrigen auch ein galanter Schachzug von Familienrichtern, die zu anfangs in ihre Beschlüsse schreiben, Sie seien nicht auskunftsbereit oder liefern nicht alle Unterlagen um Sie später einfach finanziell schätzen zu können.

Im Vorfeld der juristischen Streiterei benötigten die meisten Eheleute diverse, ominöse Eheberater, die nach etwa zehn Sitzungen lediglich 700 Euro vereinnahmen. Ein eineinhalbstündiges Mediationsverfahren bei einem Münchener Anwalt kostete schlappe dreihundert Euro. Einen wirklichen Nutzen hatte das aber ganz und gar nicht. In den seltensten Fällen wird das Schiff der Ehe noch zu retten sein, wenn der eine Partner innerlich bereits seinen Abschied vom Bund fürs Leben eingeleitet hat. Aber Eheberater sind in Mode gekommen bei einer Scheidungsrate von über fünfzig Prozent, und es finden sich kaum noch Paare, die nicht vor der Scheidung mindestens zwei oder drei Berater aufgesucht hätten.

In dieser Zeit war ich psychisch bereits so angeschlagen, dass ich mehrfach im Jahr krank wurde und nicht zur Arbeit gehen konnte. Dennoch brauchte ich im Trennungszeitraum meinen Hausarzt und viele teuere Medikamente gegen Bluthochdruck und Magen-beschwerden. Dafür kamen im Monat gut und gerne 150 Euro zusammen.

Die Gerichtsverhandlungen waren relativ günstig und kosteten mich nur ca. 2.000 Euro. Meine Ex-Frau bekam von Anfang an immer Prozesskostenhilfe, was hieß, dass sie streiten konnte bis zum St.-Nimmerleinstag, weil sie ja weder für ihre Anwältin noch für das Gericht zahlen musste. Diese in der Regel von Frauen eingehamsterte Prozesskostenhilfe kostet den Steuerzahler schlappe vierzig Millionen Euro im Jahr. Diese zahlen Sie, lieber Leser!

Hinzu kommen gerichtlich angeordnete Sachverständigengutachten, oftmals abgerechnet über die Staatskassen. Natürlich wieder bei einer namhaften Münchner Firma, die sich darauf konzentriert, dem Richter den Hintern zu wischen und ihm genau das Gutachten beizubringen, das er gerne haben möchte. Diese Lebens-Symbiose könnte man auch Korruption nennen.

Ich nenne es anders: Es besteht der Verdacht von Korruption zwischen einer Gutachterfirma und mehreren bayrischen Familienrichtern, weil diese immer wieder die gleiche Firma beauftragen, die eben diese familienpsychologischen Gutachten erstellen.

So ein Gutachten kostet mindestens 6.000 Euro, nicht selten aber auch deutlich mehr. Bis zu 15.000 Euro sind durchaus möglich. In der Regel ist das von der Zahl der geschriebenen Seiten abhängig. Pro Seite werden 100 bis 140 Euro veranschlagt. „Mein“ Pamphlet brachte vierzig Seiten auf die Waage und kostete 6.300 Euro. Weil dieses Gutachten ohne ersichtlichen Grund für mich niederschmetternd ausfiel, übergab ich es einer Kritikerin für Sachverständige, die dann im Nachhinein noch ein sinnvolles Gegengutachten anfertigte. So blätterte ich nochmals 500 Euro auf den Tisch. Quasi ein Spezelpreis unter Freunden. Der Richter nahm beide nicht an und es blieb auch immer seine Entscheidung, ob er sie zum Verfahren annahm oder nicht. Lesen wird er sie wohl kaum, meist nur das Fazit auf der letzten Seite.

Ich denke allerdings, bei mir las er beide nicht. Es hätte zu viel Zeit gekostet.

Ihr Kind muss aufgrund der Trennungssituation zum Kinderpsychologen. Das ist die Lizenz zum Gelddrucken. Versuchen Sie einmal einen geeigneten Platz für eine Mutter-Kind-Therapie zu finden. Sie warten in der Regel schon mal sechs bis acht Monate auf die Behandlungstermine bei der Frau Doktor, und da kostet dann eine Stunde 135 Euro netto, was dann einen Bruttobetrag von 160,65 Euro ausmacht. Abgerechnet über die Krankenversicherungen. Diese Therapie dauert mindestens drei Monate, kann sich aber auch auf Jahre hinausziehen. Zwei Mal pro Woche (a zwei Stunden) ergibt das eine Summe von 7.711,20 Euro für eine Mutti mit Kind. Letztendlich bezahlt vom Steuerzahler oder von den Krankenkassen. Als Peter seiner Ex-Frau verboten hatte, dass sie mit ihrer Tochter zur Kinderpsychologin geht, bekam er prompt den gerichtlichen Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf die Mutter zugesandt. Nur durch beherztes Eingreifen seiner Anwältin konnten er das gemeinsame Sorgerecht behalten. Seine Forderung sein Kind nicht zum Psychologen zu zerren, war null und nichtig. Ich persönlich bin selbst felsenfest davon überzeugt, dass vierjährige Kinder ganz und gar nichts bei Psychologen zu suchen haben. Das alles dient nur einem Interesse, und das ist die finanzielle Ausbeutung durch ein marodes Gesellschafts-Unrechtssystem, das sich familienpolitisch am Rand der Menschlichkeit bewegt.


+++ PETER STRAWANZA +++

http://www.warekind.de/

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