Sonntag, 27. November 2011

Cloppenburg - Initiative „Ich glaube Dir“ hilft Müttern und Familien in Sachen Jugendamt und Inobhutnahme


Die Initiative „Ich glaube Dir“ will Frauen helfen, die mit Maßnahmen des Jugendamtes des Kreise Cloppenburg nicht einverstanden sind, sich aber nicht zur Wehr setzen können. Insbesondere bei der Herausnahme von Kindern aus der Familie beziehungsweise einer Wegnahme von der Mutter handelten Mitarbeiter oftmals übereilt, so die Kritik.

Die Initiative fordert Frauen auf, sich zu melden, die der Meinung sind, dass ihnen Unrecht geschehen ist. An diesem Wochenende ist eine Hotline geschaltet. Unter der Telefonnummer 04492/ 708502 können sie Kontakt mit der Initiative aufnehmen.

Betroffen seien in erster Linie Frauen aus sozial schwachen Verhältnissen und/oder Frauen, die von dem Vater getrennt lebten, so die Initiative. Beklagt wird in erster Linie, dass das Jugendamt Mutter und Kind trennt, ohne zuvor auf andere Hilfsmöglichkeiten zurück zu greifen. Sollte die Mutter zum Beispiel Probleme mit der Haushaltsführung oder mit der Erziehung haben, könnten zunächst Helferinnen eingesetzt werden, um die Mütter zu unterstützen.

Betroffene Frauen würden durch die Wegnahme des Kindes ausgegrenzt und würden sich schämen. Die Initiative sagt allerdings auch, dass es Fälle gebe, in denen es keinen anderen Ausweg als die Wegnahme des Kindes gibt.

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