Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Mittwoch, 30. November 2011

Ein Dankeschön an das Jugendamt Berlin-Mitte/Frau Schweichler - Stadtvormünderin


Ich muss ehrlich gestehen, dass ich heute ein wenig überrascht wurde, allerdings positiv und von einem Amtsvormund. Deshalb möchte ich mich auf diesem Wege ausdrücklich dafür bedanken, dass ich meine Patenkinder, die Kinder der Familie Reimann-Wilhelm, in den Jugendhilfeeinrichtungen besuchen darf. Telefonisch stehe ich mit Ihnen ja schon seit der Inobhutnahme in Kontakt. Besucht habe ich sie bisher aber nur einmal. Die Kinder haben sich sehr über diese Ankündigung gefreut und haben versprochen sehr brav zu sein, damit sie wieder einmal einen Urlaub in Wien verbringen dürfen. Natürlich nicht ohne Begleitung, entweder eines Betreuers oder ihrer Eltern. Ihr Kindermädchen Ines würde sich auch sehr freuen die Kinder wieder einmal sehen zu können und die Kinder würden Sie auch gern wiedersehen.

Die Zusammenarbeit mit dem Kindeswohl e.V. gestaltet sich bislang, mit wenigen Ausnahmen, auch gut. Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang, dass die von mir gemachten Hinweise in Bezug auf das Wohlergehen der Kinder offenbar ernst genommen werden. Die Kinder sind sehr erfreut darüber, dass man sie als Subjekte wahrnimmt und nicht als Objekte.

P.S. Da sollte sich der Ergänzungspfleger Graff/Jugendamt Heide und die Jugendhilfeeinrichtung in der sich meine Enkeltochter Leonie befindet eine Scheibe von abschneiden. Kindeswohl sieht nämlich anders aus!

1 Kommentar:

  1. Nicht nur die, sondern auch alle Anderen sollten sich dies zum Vorbild nehmen, die es noch an Menschlichkeit gegenüber den Kinderseelen fehlen lassen ! Und ich danke denen die die Menschlichkeit gegenüber den Kindern und Eltern heute schon praktizieren.

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