Samstag, 17. Dezember 2011

Jugendamt Landkreis Dithmarschen: Was soll hier vertuscht werden? Oder mangelt es wieder einmal an der erforderlichen Kompetenz?


Der Verdacht von umfangreichem Inzest und Missbrauch in einer Großfamilie in Dithmarschen bringt auch das zuständige Jugendamt in die Kritik. Während die Ermittlungen laufen, habe man "mit aller gebotenen Sorgfalt gehandelt".

Nach dem Inzest-Verdacht in einer Großfamilie im Dorf Weddingstedt (Kreis Dithmarschen) laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Mehr bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. Unterdessen werden auch Fragen nach der Rolle des Jugendamtes laut, das zu der Familie mit zehn Kindern in Kontakt gestanden haben soll.

Nach Informationen des NDR 1 Welle Nord soll eines der Mädchen vor wenigen Wochen von zu Hause weggelaufen sein. Es soll sich einer Bekannten anvertraut und gesagt haben, sie wolle erst zurückkehren, wenn der Vater weg sei, berichtete der Sender. Dithmarschens Landrat Jörn Klimant wies in diesem Zusammenhang Vorwürfe zurück, das Jugendamt des Kreises habe Hinweise unbeachtet gelassen, dass möglicherweise in der Familie etwas nicht gestimmt habe.

"Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes haben in jeder Hinsicht und zu jedem Zeitpunkt angemessen sowie in engem Kontakt mit Polizei und Staatsanwaltschaft mit aller vom Gesetzgeber gebotenen Sorgfalt gehandelt",
teilte Klimant mit. Davon habe er sich im direkten Gespräch mit den leitenden Mitarbeitern und dem beteiligten Team des Jugendamtes überzeugt. Aus Gründen des Opfer- und Datenschutzes werde der Kreis Dithmarschen keine weitergehenden Auskünfte erteilen, ergänzte Klimant.

Dem Vater, einem Gebäudereiniger, und seinen 16 und 18 Jahre alten Söhnen wird mehrfacher sexueller Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren vorgeworfen. Sie sollen sich wiederholt an den Mädchen in der eigenen Familie vergangen haben, an den eigenen Töchtern beziehungsweise an den kleinen Schwestern. Die drei Beschuldigten wurden vor einer Woche am 8. Dezember festgenommen. Ein Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen das Trio.

Über die Aussagen des Vaters und der Söhne in den polizeilichen Befragungen gibt es bislang keine Informationen. Das gilt auch für Angaben zum Alter der mutmaßlichen Opfer, zur Anzahl der Taten sowie zum Zeitraum, in dem sich die Übergriffe hingezogen haben sollen.

P.S. Und wie immer versteckt man sich hinter dem Daten- und Opferschutz, wenn man ein Versagen nicht zugeben will. Wäre es nicht besser gewesen, die Opfer vor der Tat zu schützen Herr Dr. Klimant?

1 Kommentar:

  1. Edeltraud Zeiger, 01609 Frauenhain

    Ein Inzestkind als „Kuckuckskind“ – Vertuschung von Inzest

    Achtung bei Adoption

    Es werden falsche, gefälschte oder verfälschte Angaben gemacht.
    Unterdrückung und Behinderung von Untersuchungsmaterialien.
    Urkundenfälschung von Geburtspapieren und Gutachten.
    Bedrohung von Mitwirkenden wie Inzestopfer, deren Inzestkinder oder auch andere Zeugen.
    Damit wird eine Aufdeckung des Inzestverbrechens verhindert und einem „falschen Kindsvater“ die Vaterschaft mitsamt der laufenden Zahlungsverpflichtungen untergeschoben, um einer Strafverfolgung zu entgehen!

    Wenn Ihr jetzt sagt, ich habe ja einen Vaterschaftstest gemacht, dann sage ich Euch:
    „André auch, sogar über das Amtsgericht Kitzingen. Sein Vaterschaftstest ist gefälscht!“
    Einmal getestet für immer in der Datenbank gespeichert über Landesgrenzen hinaus!

    Die Familien, die ein Kind adoptiert haben, sollten sich meinen Kommentar ganz genau durchlesen, es ist alles möglich!

    Ich habe mit vielen Familien geredet und gefragt: „Würdet ihr auch ein Inzestkind adoptieren?“
    Jeder kann sich diese Frage selbst beantworten!

    Wenn keiner ein Inzestkind haben will und keiner will ein Inzestkind adoptieren, was wird dann aus diesen Kindern? Die Heime wären voll mit Inzestkindern und wer müsste dafür aufkommen?
    Deshalb haben sich „diese“ etwas ganz anderes einfallen lassen!
    Jetzt lest meinen Kommentar noch einmal von Anfang an und ganz langsam!

    Meinem Sohn wird ein Inzestkind als Kuckuckskind untergeschoben mit Hilfe der Behörden! (Gericht, Jugendamt, Landratsamt usw.)

    Weitere Informationen bzw. Hilfe erhaltet Ihr über einen persönlichen Kontakt mit mir oder André Zeiger. Tel. 0172/3662960, 035263/60224 oder 0172/8789884

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