Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Freitag, 27. Januar 2012

Hummendorf: Ein zweijähriger Junge ist tot - versagte hier das Jugendamt Kronach?




Nach dem tragischen Tod eines zweijährigen Jungen in Hummendorf erheben Verwandte schwere Vorwürfe gegen das Kronacher Jugendamt.


Nach Medienberichten wirft der Großvater des Jungen dem Amt konkret Untätigkeit vor. Der kleine Junge haben unter seinem Stiefvater sehr gelitten. Man habe Verbrennungen und Verletzungen an seinem Körper entdeckt, die laut einem Arzt nicht von Unfällen stammen könnten. Das Jugendamt hat unterdessen bestätigt, dass es zu einem Besuch vor Ort gewesen sei, danach habe man aber keine weiteren Maßnahmen veranlasst. Der zweijährige Junge soll vergangenen Samstag nach einem Treppensturz an einer Hirnblutung gestorben sein. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der 25-jährige Stiefvater den Tod des Kindes verursacht hat. Die Kindsmutter war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause gewesen.








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