Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Sonntag, 23. März 2014

Nachricht an Leonie: Die Bundeskanzlerin versteht mich nicht!

Liebe Leonie,

nachdem ich jetzt bestimmt schon mehr als 5 Mal eine Erinnerung an das Bundeskanzleramt z.H., an die Bundeskanzlerin Merkel geschrieben habe, verstehen Sie mich noch immer nicht bzw. haben Sie sich nicht mein Anliegen angesehen!

Ich will, dass Sie uns dabei unterstützen, dass du wieder heim kommen kannst. Aber egal, was sie noch machen, ich höre nicht auf, bist du bei uns bist und ich dich umarmen kann!

Küsschen und Umarmung

Deine Ines


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