Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Donnerstag, 13. März 2014

Nachricht an Leonie: zukünftig kannst du mich auch lesen...

Hallo Leo,

leider habe ich von Frau Merkel noch immer nichts gehört. Aber auch in Bayern beschäftigt man sich mit deinem Schicksal. Jeder Monatszweite ist ein fester Termin in meinem Kalender - Brief an Frau Merkel. 

Ich werde jetzt auch auf dem Blog sehr aktiv sein. Zukünftig wirst du also öfter von mir lesen. 


Küsschen und Umarmung Ines


ein Nachmittag bei deiner Großmutter



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