Samstag, 3. Mai 2014

Hunderte Juristen müssen nach Uni-Skandal um ihre Jobs fürchten

Jetzt müssen Hunderte Richter, Staatsanwälte und Anwälte um ihre Jobs fürchten. Dennwegen des Korruptionsverdachts gegen einen Mitarbeiter des Landesjustizprüfungsamtes in Niedersachsen hat das Land die Zahl der Sonderprüfer verdreifacht. Nun kümmern sich 36 Experten darum, die rund 2000 Abschlüsse aller Juristen zu überprüfen, die seit 2011 in Niedersachsen ihr zweites Staatsexamen abgelegt haben. Das teilte am Mittwoch das Justizministerium in Hannover mit.

Der in Italien festgenommene Richter war seit 2011 Mitarbeiter des Landesjustizprüfungsamtes in Celle. Er soll an die Examenskandidaten Klausurthemen und Lösungen dazu verkauft haben. Der 48-Jährige wurde in Italien festgenommen. Wenn herauskommt, dass im Examen betrogen wurde, sind die Juristen ihre Jobs los.


P.S. Na nun wundert mich dann  ja gar nichts mehr. Es scheint ja sehr einfach zu sein in Deutschland wenn man Richter werden will.

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