Sonntag, 1. Juni 2014

Hamburg: Jugendamt besuchte Yagmur nur einmal im Kinderschutzhaus

Nur ein einziges Mal haben die Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) Yagmur Y. im Kinderschutzhaus aufgesucht. Dort lebte das Mädchen sechs Monate, bevor es im August 2013 wieder seinen Eltern anvertraut wurde. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Christoph de Vries hervor.
Im Dezember 2013 soll die Dreijährige laut Anklage von ihrer Mutter zu Tode geprügelt worden sein. Dass Yagmur nur einmal vom ASD befragt worden sei, belege erneut, "dass das Wohl und der Schutz des Kindes zu keinem Zeitpunkt den notwendigen Stellenwert hatte", kritisierte de Vries. "Immerhin hatte Yagmur zu diesem Zeitpunkt bereits lebensgefährliche Verletzungen erlitten, und die Eltern standen längst unter dem Verdacht, dafür verantwortlich zu sein." Unverständlich ist für de Vries, dass der ASD den Umgang zwischen Kind und Eltern nicht genau beobachtet hat. "Zumal es Hinweise von Mitarbeitern des Kinderschutzhauses gab, dass Yagmur nach Besuchen ihrer Eltern verängstigt und verstört wirkte. Das wurde offenbar ignoriert."


P.S. Auch das ist nichts neues. Leonie wird gar nicht besucht und wenn doch, dann nur um dem Gericht genüge zu tun. Man redet dann mit den "Betreuern", statt mit dem Kind. Täuscht ein inniges Verhältnis vor und widerspricht sich dann im Bericht selbst!
Die eine sagte, sie verweise auf die Beschlüsse, aber sie liegen ihr nicht vor. Woher weiß sie dann was drin steht? Die andere sagte, die Großmutter kennt den Aufenthaltsort, aber bitte der Großmutter nicht den Aufenthaltsort nennen! Nicht zu vergessen, sie hätte mit Leonie gesprochen, die hat ihr aber nicht gesagt, dass sie die Großmutter sehen will. Warum wohl nicht? Verweist dann auf das Gutachten, indem aber steht das Leonie die Großmutter sehen will. Das OLG Brandenburg sagt dazu, das Kind sagt es, will es aber gar nicht! 

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