Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Freitag, 20. Juni 2014

Keine Kritik erwünscht am Jugendhilfesystem, da nicht sein kann, was nicht sein darf - zum Schaden für Generationen von Kindern

Da bringt es eine österreichische Zeitung auf den Punkt. Das trifft auch für Deutschland zu: "Der Kern der Kritik: dass keine Kritik geübt werden darf an einem System, das von oben gewünscht und implementiert wurde, und das nicht scheitern kann, weil es nicht scheitern darf.......über die Kritik an Kritik, über die hohe Fluktuation, über die Abhängigkeit der Träger vom Amt."



Durch´s Reden kommen die Leut´ z´samm.





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