Samstag, 23. August 2014

Hamburg: Fall Yagmur: Mutter hat ihr Kind gehasst - WhatsApp sei Dank für den Nachweis!

Auswertung von Handy-Daten belastet Mutter

Auch der Prozess gegen die Eltern ging am Donnerstag weiter. Dort berichtete ein Polizist über die Auswertung von Handy-Nachrichten des Paares. Demnach hat die Mutter in einer WhatsApp-Mitteilung an ihren Ehemann eingeräumt, das Mädchen geschlagen zu haben. Ihr Partner habe geschrieben, dass sie sich wegen ihrer Gewalttätigkeit von einem Therapeuten helfen lassen müsse, sonst werde er sich an die Behörden wenden, zitierte der Beamte. Die Mutter habe geantwortet: "Sag denen nicht, dass ich mein Kind schlage." Direkt nach dem Tod des Mädchens habe die Frau die Mitteilungen gelöscht. Der Polizist wertete die Handy-Daten des Vaters aus.

"Sie war auffallend emotionslos"

Aus dem Chat-Verlauf gehe hervor, dass die Mutter ihr Kind gehasst habe, erklärte der Beamte. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Nachrichten - wie von der Angeklagten vermutet - nachträglich manipuliert worden seien. Die WhatsApp-Mitteilungen des Paares hatten bei den Ermittlungen um Yagmurs Tod zu einer Wende geführt. Ursprünglich galt der Vater als Hauptverdächtiger.
Der Polizist schilderte im Prozess auch, welchen Eindruck er von der Mutter kurz nach Yagmurs Tod bekam. "Dafür, dass sie gerade ihre Tochter verloren hatte, fand ich sie auffallend emotionslos. Sie war zu keinem Zeitpunkt von irgendwelcher Trauer gekennzeichnet." Der Vater dagegen habe vom Weinen blutunterlaufene Augen gehabt, so der Polizist.


P.S. Da kenne ich noch eine "Mutter" die Ihre Kinder nur zur Finanzierung ihres Lebens braucht und zumindest die ältere Tochter hasst, weil sie sich ihr wiedersetzt!

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