Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Montag, 13. Oktober 2014

Wenn Gerichtsgutachten Familien zerstören - Fragen erwünscht!


Sehr geehrte Damen und Herren,

heute Abend ist es soweit:

 Um 20.15 Uhr startet im WDR Fernsehen die
neue, fünfteilige Doku-Reihe "Mut gegen Macht". 

Es geht um Menschen, die
ihr gutes Recht durchsetzen und nicht klein bei geben wollen, obwohl sie
sich manchmal machtlos fühlen.

 In der ersten Folge geht es um das Thema
"Wenn Gerichtsgutachten Familien zerstören". Gutachter entscheiden
häufig über die Frage, ob ein Kind beim Vater oder der Mutter lebt
und wie oft der andere Elternteil das Kind sehen darf. 

Heute können Sie hier: http://www.mutgegenmacht.wdr.de
live von 20.15 bis 22.00 Uhr Ihre Fragen an den Psychologen Prof. Stefan
Stürmer und den Autor des Films Jan Schmitt stellen.
 
Ab 21.05 Uhr beantwortet zusätzlich live im Radio in einem WDR 5 Spezial
der Rechtsanwalt und ehemalige Familienrichter Elmar Bergmann Ihre
Fragen.

Prof. Stürmer zu seiner Studie im Interview:  

Mit freundlichen Grüßen aus Köln, Insa Moog 
Redaktionsteam "Mut gegen Macht"



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