Freitag, 19. Dezember 2014

Peter Böse - ein Kind in den Mühlen von Justiz und Jugendamt


Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, gibt es einige Neuigkeiten in unserem Fall.

Peter ist am Dienstag, den 16.12.2014 während des begleiteten Umgangs mit Steffi aus den Räumlichkeiten der Familienhilfe in Bergen geflohen, als Steffi kurz den Raum verlassen hatte.

Noch am selben Tag durchsuchte die Polizei mehrmals das Haus der Großeltern, da der Jugendamtsmitarbeiter, Herr Berger, natürlich sofort den Verdacht äußerte, dass hier ein Komplott und ein Kindesentzug, arrangiert von Steffi und ihren Eltern, dahintersteckt. Dies hatte außerdem zur Folge, dass Steffis Familie bis zum nächsten Tag observiert wurde.

Aber das alles mal nur am Rande.

All unsere Gedanken sind jetzt bei Peter.

Der arme Junge ist nun schon fast ein Jahr lang von seiner Mutter getrennt und durfte dank deutscher Justiz und Bergener Jugendamt ein Kinderheim für schwer Erziehbare sein Zuhause nennen.

Ein Ort, an dem er täglich der körperlichen und seelischen Gewalt seiner jugendlichen „Mitinsassen“ ausgesetzt war.

Und das alles unter den wachsamen Augen der sogenannten Erzieher oder besser gesagt Aufseher, denn von Erziehung kann wohl nicht die Rede sein, wenn Peter von selbigen als „gemeingefährlich“ und „wildes Tier“ betitelt wurde, nur weil er sich gegen die Attacken der Jugendlichen zur Wehr zu setzen versuchte. 
Auch ein Schulbesuch wurde ihm in den zehn Monaten Verwahrung nicht gestattet.

Seine einzigen Lichtblicke waren die seltenen Stunden, die er (selbstverständlich immer unter Überwachung) mit seiner Mama verbringen durfte.

Erst beim vorletzten Umgang erzählte er Steffi, dass er „gestern ausnahmsweise mal nicht verprügelt wurde“.

Unglaublich! 

Und niemand, der ihm hilft! Obwohl die den Umgang begleitende Sozialarbeiterin jedes Wort gehört hat – nichts! Keine Reaktion!

Peter war dort ganz allein! Jeden Tag!

Nicht einmal zu seinem elften Geburtstag, am letzten Samstag, durfte er seine Mama sehen.

Ganz großartig, wie hier zum zum Kindeswohl gehandelt wird! Zusehen, wie ein überdurchschnittlich intelligenter Junge Tag für Tag gequält wird, krank wird, abgeschottet von seiner Mutter.

Gerade jetzt – zu seinem Geburtstag, in der Vorweihnachtszeit. 

Weihnachten – das Fest der Liebe.

Mal ganz ehrlich – welcher Mensch würde nicht mit allen Mitteln versuchen, diesem Martyrium zu entkommen? 

Was sind das für Menschen, die zulassen, dass ein Kind auf diese Art und Weise kaputt gemacht wird?

Der Junge hat in seinem kurzen Leben bereits mehr durchleben müssen, als die meisten anderen Menschen jemals. 

Und das lässt sich niemals wieder rückgängig machen!

Aber Hauptsache, der Machtkampf wird hier auf seinen Schultern ausgetragen.
 
Bravo! Großes Lob an alle Beteiligten!

Wir können alle nur sehr hoffen, dass es Peter gut geht und er möglicherweise jemanden gefunden hat, der sein Leid nicht mehr mit ansehen konnte!

Aus interner Quelle haben wir gestern von den unglaublichen Zuständen, die im besagten Kinderheim herrschen, erfahren. Und wir wissen, dass es Menschen gibt, die dieses System und diese Methoden anzweifeln und nicht mehr Teil der Foltermethode für Kinder sein wollen.

Zu gegebener Zeit werden wir die Aussagen ebendieser internen Quelle und Peters veröffentlichen.

Steffi ist jetzt zu ihrem Anwalt nach Malta geflogen, um sich zu beratschlagen und die nächsten Schritte zu besprechen.

Natürlich wieder ein gefundenes Fressen – denn prompt wird natürlich behauptet, Steffi hätte den Kleinen entführt, wie man es hier auf diversen Facebook-Seiten lesen kann.

Dabei hat sie vor ihrer Abreise beim Verwaltungsgericht schriftlich angefragt, um sicher zu gehen, dass sie auch fliegen darf und nichts dagegen spricht. 

Wieder einmal werden Tatsachen verfälscht und umgedreht – aus Peters eigenmächtiger Flucht wird Kindesentzug durch die Mutter gemacht.

Wir hoffen sehr, dass es Peter gut geht, wo auch immer er jetzt sein mag!

Wir möchten auch euch allen danken für eure Unterstützung, Anteilnahme und Hilfe!

P.S. Er ist nicht der Einzige, der das durchmacht. Das geht vielen Kindern so. Auch Leonie wurde gemobbt und geschlagen. Die Kinder sollen sich fügen. Wenn nicht freiwillig, dann mit Gewalt. Und das die Mutter des Kindesentzuges bezichtigt wird - auch das ist normal. Die können das sogar noch besser. 

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