Mittwoch, 17. Dezember 2014

Rügen: Das Martyrium des Peter Böse durch Jugendamt und Gericht - leider kein Einzelfall in Deutschland

Justizskandal schuld am Weglaufen des 11-Jährigen ?

Martyrium eines kleinen wehrlosen Jungen und Machtkämpfe des Jugendamtes

Insel Rügen (chn).


 Aktuell wird auf Bergen und Umgebung nach einem 11-jährigem Jungen gesucht, der während einer wie es in der offiziellen Meldung der Polizei heißt „Familienzusammenführung“ am heutigen Tage gegen 11.45 Uhr weggelaufen ist und derzeit ohne Schuhe, ohne Jacke und ohne Mütze unterwegs sein dürfte. Nach RÜGENNEWS-Informationen ist dieser sogenannten „Familienzusammenführung“ ein Martyrium des Jungen und deren Mutter vorangegangen. Es sollte ein überwachter Umgang sein. Dies hat nichts – aber auch gar nicht – mit Familienzusammenführung zu tun“, heißt es während eines Telefonates mit der Oma des kleinen Peter. 

Wie es in einer der Redaktion vorliegenden Information eines TV-Journalisten heißt, wurde durch Beschluss des Familiengerichtes Bergen auf Rügen am 5. Juli 2013 in Abwesenheit der bis dahin alleinsorgeberechtigten Mutter ihr Sohn Peter entzogen. Die beiden lebten - wie es heißt - zum damaligen Zeitpunkt auf Malta, wo sie auch polizeilich gemeldet waren. Ein halbes Jahr später wurde die Mutter dort mit einem EU-Haftbefehl (Vorwurf der versuchten Tötung/schweren Körperverletzung an ihrem Ex-Mann in Weißwasser) festgesetzt und nach Deutschland ausgeliefert. Ihr Sohn Peter wurde kurz darauf vom Jugendamt in Bergen auf Rügen in Obhut genommen und ebenfalls zwangsweise nach Deutschland verbracht. Seitdem wussten nach Angaben der Journalisten die Mutter und die auf Rügen wohnhafte Oma nicht, wo sich der damals Zehnjährige aufhält. Das Jugendamt Bergen verweigerte dazu jegliche Stellungnahme. Neben dieser Tatsache hat das Familiengericht Bergen auf Rügen auch seine Entscheidungsbefugnis überschritten, wie der Anwalt der Familie, Kai Jochimsen, deutlich macht. „Aufgrund des maltesischen Wohnsitzes ist kein Jugendamt in Deutschland für einen Eingriff in das Sorgerecht überhaupt befugt.“ Während des Strafprozesses gegen Stefanie Böse (damals 29) vor dem Amtsgericht Görlitz stellt sich immer mehr heraus, dass die ursprünglich angeklagten Taten haltlos sind. Dennoch muss die junge Frau weiterhin in U-Haft bleiben, weil das Gericht auch nach dem dritten Verhandlungstag und der Vernehmung aller Zeugen noch von Flucht- und Verdunklungsgefahr ausgeht. Während des Strafprozesses gegen Stefanie Böse vor dem Amtsgericht Görlitz stellt sich immer mehr heraus, dass die ursprünglich angeklagten Taten haltlos sind. Dennoch muss die junge Frau ganze neun Monate unschuldig im Gefängnis verbringen. 

Die Oma des kleinen Peter, der am Wochenende seinen 11. Geburtstag alleine – ohne Bezugspersonen wie Mutter oder Oma – verbringen musste, ist auch fest davon überzeugt, dass es Peter Böse nicht gut ist, da wo er untergebracht ist. Peter Böse hat auf Malta mit damals neun Jahren fließend Englisch gesprochen. Und nun. Ein dreiviertel Jahr ist der Junge nicht zur Schule gegangen. In einem Heim, welches nicht auf der Insel Rügen ist es alles andere als rosig. Von Schläge und Mobbing ist die Rede. „Alle Gesetze wurden gebrochen“, heißt es im Gespräch von Personen aus dem Umfeld des kleinen Peter. 

Kommentar von Christian Niemann: 
Machtkämpfe kennen wir alle. Jeder hat seinen kleinen eigenen Machtkampf, vielleicht mit dem Nachbarn oder mit dem Arbeitskollegen. Aber Machtkämpfe auf den Schultern eines kleinen wehrlosen Kindes sind das allerletzte liebes Jugendamt. Es kann nicht sein, dass ein Kind einfach in ein Heim in Mecklenburg-Vorpommern untergebracht wird. Gibt es keine Unterkünfte in vorm von Heimen auf der Insel oder in Stralsund. Ich denke doch. Aber das Kind – als wenn es eine Ware ist – wird hin und hergeschoben. Bloß nicht zu den Verwandten. Der kleine, der nicht einmal seinen Geburtstag gemeinsam mit der Oma und der Mutter verbringen darf, hat in seinem kurzen Leben Fehlentscheidungen von Behörden hinnehmen müssen. Die Ämter haben Angst vor der Presse. Die Oma wird ruhig gestellt. „Entweder gegenüber der Öffentlichkeit wird nichts bekannt gemacht, oder man darf das Enkel nicht sehen“. Was bitteschön sind das für Machenschaften. Ich hoffe gemeinsam mit den Angehörigen, dass es den kleinen intelligenten Jungen gut geht!

P.S. Das ist kein Einzelfall. Leonie muss dieses Martyrium seit 6 Jahren ertragen, obwohl sie aus Österreich durch Jugendamt, Gericht und Mutter entführt wurde. Ich wurde, obwohl ich inzwischen nachgewiesenermaßen Inhaberin des Aufenthaltsbestimmungsrechtes und der Gesundheitssorge bin, unschuldig verurteilt für etwas, das nicht ich getan habe, sondern die anderen. Leonie wurde in die Psychiatrie gesperrt, dann in ein Kinderheim und ist seit 6 Jahren ohne jeden sozialen Kontakt. Ein Schulbesuch ihren Fähigkeiten entsprechend wird seit 6 Jahren verweigert. Leonie will nicht bei ihrer Mutter leben. Jugendamt und Gericht geht darüber hinweg. Sie wird zum Umgang gezwungen. Keiner, will das an ihr begangene Unrecht in der BRD wiedergutmachen! Ich soll ruhig gestellt werden, die Rückführung wird verweigert, obwohl sie zurück will. Aber egal was sie sich einfallen lassen, Ruhe gebe ich nicht - niemals!

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