Montag, 26. Januar 2015

Familienpflegerin - ein Beruf mit Zukunft?

Ich kenne keine Familienpflegerin die Probleme in einer Familie gelöst hätte, eher das Gegenteil und im übrigen ist das die ganz normale "Arbeit" einer Frau mit Kind oder einem Vater mit Kind oder einer Familie mit Kind. Das ist ja wohl keine Ausbildung sondern eher ein Witz. Und bezahlt werden sie auch noch.... Sie lernen einen Säugling zu füttern? Was ist denn daran zu lernen? Und Erwachsene zu pflegen erfordert auch nur etwas Empathie und Liebe. Herr, es soll Hirn regnen......Bitte!

Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Artikel als Witz empfunden habe. Es handelt sich wohl eher um die Tätigkeit einer Haushaltshilfe. Wer die Realität kennt, kann nur abwinken und müde lächeln.



Der Zugang zur schulischen Ausbildung zum Haus- und Familienpfleger ist bundesweit nicht einheitlich geregelt. Meist wird der Hauptschulabschluss vorausgesetzt. In Nordrhein-Westfalen etwa ist es aber auch möglich, ohne Schulabschluss in die Ausbildung einzusteigen. Bewerber müssen dann mindestens 26 Jahre alt sein und sechs Jahre lang einen Mehrpersonenhaushalt geführt haben. Am Ende entscheiden die Fachschulen für Familienpflege über die Aufnahme.

Während der Ausbildung sollen sich die angehenden Fachkräfte ein Bild der vielen späteren Einsatzbereiche machen. «In den ersten zwei Jahren wechseln sich deshalb Unterrichtsblöcke in der Fachschule mit mehrwöchigen Praktika ab», erklärt Tatjana Vogel. Sie ist Lehrerin am Fachseminar für Familienpflege der Kaiserswerther-Diakonie Düsseldorf. Die Praktika machen angehende Familienpfleger etwa in der Kinder- und Jugendhilfe oder in der Altenpflege.

Inhaltlich ist die Ausbildung in drei große Bereiche unterteilt. «Einerseits werden hauswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt», erläutert Beck. Im zweiten Bereich erwerben die Auszubildenden Kenntnisse zur Pflege von Säuglingen und Kleinkindern sowie alten Menschen und Menschen mit Behinderung. Die dritte große Säule der Ausbildung ist die Erziehung. Nach den ersten zwei Jahren der Ausbildung steht die staatliche Abschlussprüfung an. Anschließend absolvieren die angehenden Fachkräfte ein Berufsanerkennungsjahr.

Mit einem üppigen Lohn können die Fachkräfte nicht rechnen. Für Familienpfleger in Berlin liege der Stundenlohn zwischen neun und zehn Euro brutto, sagt Doris Wepler-Bröckel vom Familienpflegedienst Horizont GmbH in Berlin. In anderen Bundesländern würden bessere Stundenlöhne gezahlt.


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