Dienstag, 6. Januar 2015

Franken: Enkel Jonas grundlos ins Heim gesteckt

Ein Hilferuf aus Franken erreichte Netzplanet, da keine Zeitung bereit ist, das Anliegen zu thematisieren, veröffentlichen wir den unsäglichen Vorfall von Behörden-Schikane im Zusammenspiel von Jugendamt und Gericht. Bitte teilt, teilt, teilt diesen Hilferuf auf Facebook, damit eine hohe Resonanz erreicht und ein öffentlicher Druck aufgebaut wird. Für ernstgemeinte Unterstützung wurde eine Email-Adresse eingerichtet: fuerjonas@t-online.de. Zum Schutz der Familie, insbesondere für den 9 Jährigen Jonas, werden Stadt, Gericht und Jugendamt mit seinen Mitarbeitern nicht namentlich benannt sowie auch nicht der Nachname der Großeltern.

Ich habe mit der namentlichen Nennung kein Problem. Das Kind ist bereits schutzlos! (leider kenne ich die Namen nicht)

Dies ist ein Hilferuf von deutschen Großeltern, die verzweifelt um ihren Enkelsohn Jonas kämpfen, um ihn wieder aus dem Heim zu sich nach Haus zu holen:

Ich hatte im Juni 2012 das Jugendamt über die üblen Zustände (Gewalttätigkeiten, Streitereien, Wutausbrüche, rechtsradikale Äußerungen, es gingen Gegenstände und Glasscheiben zu Bruch) in der Familie von Jonas Mutter informiert. Wir alle waren der Meinung, dass es so nicht mehr weitergehen kann und wollten dem Kind helfen. Die Mutter versprach Besserung, aber es veränderte sich nichts. Deshalb wurde Jonas im August 2012 durch das Jugendamt aus der Familie genommen und zu uns gebracht. Unser Sohn war zu diesem Zeitpunkt mit der Mutter bereits seit etwa 3 Jahren nicht mehr zusammen. Die beiden waren nicht verheiratet und haben auch nie zusammen gewohnt. Die Mutter hatte das alleinige Sorgerecht von Anfang an.

Jonas war durch das Erlebte therapiebedürftig und darauf habe ich immer wieder hingewiesen. Er konnte noch nicht richtig sprechen, aber er kannte seit Jahren die vulgärsten Ausdrücke. In der Zeit, die er bei uns war, hat er sich stabilisiert, wurde ruhiger, seine Aggressionen nahmen ab und er benützte die schlimmen Wörter immer seltener.

Im Dezember 2012 wurde er dann einer Kinderpsychologin vorgestellt, bei der er mehrere Termine hatte.

Am 28. Februar 2013 wurden wir dann in die Praxis eingeladen, und die Psychologin teilte uns ihre Untersuchungsergebnisse mit. An diesem runden Tisch waren beteiligt: die Lehrerin, eine

Soz.-Pädagogin der Schule, die Hortleiterin, die Psychologin, eine Ärztin, die Familienhilfe der Mutter, die Mutter und ich. Die Psychologin meinte, Jonas brauche sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe, aber auch Konsequenz. Wir beschlossen, ihn aus dem Hort zu nehmen, da er mit den vielen Kindern überfordert war, und ihn stattdessen in einer heilpädagogischen Tagesstätte unterzubringen. In dieser Gruppe waren nur 6 – 7 Kinder und dort wäre er besonders gefördert worden. Es waren alle damit einverstanden, auch die Mutter.

Am nächsten Tag fand durch das Jugendamt ein Hilfeplangespräch statt, in dem die Frau vom Jugendamt beschloss, Jonas in ein Heim zu bringen. Sie kannte das Kind überhaupt nicht und war.

Jonas hatte sich bei uns stabilisiert, als er jedoch von den Heimplänen erfuhr, wurde er wieder aggressiv und fing wieder mit den üblen Ausdrücken an. Das ging so weit, dass er aus dem Hort genommen werden musste und ich ihn des Öfteren früher aus der Schule abholen musste. Alles, was wir in Monaten aufgebaut hatten, war mit einem Schlag zerstört und das Kind massiv traumatisiert worden. Wir mussten sehen, wie wir mit dem völlig verstörten und hilflosen Kind fertig wurden, da hat uns niemand geholfen.

Die Mutter hat man angeblich zur Unterschrift gedrängt, was sie jedoch heute abstreitet.

Wir haben im Juni 2013 Antrag auf Sorgerecht gestellt, weil wir verhindern wollten, dass man ihn ins Heim bringt. Die Anhörung war am 24.07.13, er kam jedoch bereits vorher weg. Wusste der Richter da bereits, wie er entscheiden würde? Warum hat er nicht verhindert, dass Jonas bis zu seinem Entschluss weggebracht wird? (Der Antrag wurde abgewiesen)

Unser Enkel kam dann am 16.07.13 in ein Heim, in dem er begann, ins Bett zu nässen, Alpträume und Schlafstörungen bekam und immer wieder weinte. Es ist unglaublich, wie man dieses Kind geschunden hat. Alle Fachleute, die Jonas kannten (Lehrerin, Schuldirektor, Psychologin und Kinderarzt) waren dagegen, dass er ins Heim kam und dafür, dass er bei uns bleiben sollte.

Durch die Entscheidung des Jugendamtes, Jonas an die Heimindustrie auszuliefern, wurde alles, was wir in Monaten aufgebaut hatten zerstört und das Kind gequält, terrorisiert und traumatisiert. Das ist ein Verbrechen an einem wehrlosen Kind.

Wir durften ihn dann 7 Monate nicht sehen, obwohl uns die „Dame“ vom Jugendamt immer wieder anderes versprochen hatte. Die Frau vom Jugendamt hat uns immer wieder belogen, und auch vor Gericht hat sie gelogen. Es wurden keine Zeugen gehört.

Dieses Kind, das mit inniger Liebe an uns hängt, das nicht von uns weg wollte, wird uns ganz bewusst entfremdet. Was man hier mit einem wehrlosen Kind getrieben hat, ist ein Verbrechen und eine schwere Menschenrechtsverletzung.

Wir hatten im Mai dieses Jahres wegen der Heimunterbringung demonstriert. Seitdem ist wieder jeglicher Kontakt zu Jonas verboten. Dieses Kind wird immer wieder als Druckmittel benützt, um mich gefügig und mundtot zu machen. Alleine die Rachgelüste der Mutter werden über das Kindeswohl gestellt. Das dürft doch so nicht sein. Man nennt uns noch nicht mal einen Grund, weshalb man uns von dem Kind fernhält. Dies alles unter den Augen des Jugendamtes, der Stadt….., der Regierung von …..usw. All diese Stellen wissen von diesem Skandal seit langem Bescheid und verweigern uns jede Hilfe.

Die Fehler des Jugendamtes werden ganz bewusst vertuscht. Wir bekommen auf all unsere Fragen keine Antworten, das seit über einem Jahr. Das Gericht hat sicherlich massive Fehler gemacht, dieses Unrecht kümmert aber keinen. Der Richter hat seinen Beschluss noch nicht mal unterschrieben, somit ist er nach unseren Recherchen nicht rechtsgültig.

Wir hatten uns an so viele Stellen um Hilfe gewandt, es hat uns niemand geholfen. Die Fehler des Jugendamtes werden von allen vertuscht und wir bekommen auf unsere Fragen keine Antworten. Das Gericht hat massive Fehler gemacht, auch das kümmert niemanden.

Unser geliebtes Enkelkind leidet im Heim und darf niemanden von uns sehen. Man bestraft Jonas durch das Umgangsverbot und er weiß noch nicht mal warum. Immer wieder ist die Rede vom „Kindeswohl“. Sein „Kindeswohl“ wird mit Füssen getreten, genauso wie seine Grund- und Menschenrechte. Jonas wird behandelt wie ein Gegenstand. Er ist ein Mensch mit Gefühlen.

In den Ferien darf er ein paar Tage zu seiner Mutter. Wie muss dieses Kind sich fühlen, wenn er wieder zurück ins Heim muss und seine beiden kleineren Brüder dürfen bei der Mutter bleiben? Er wird wieder gequält.

Wir wissen, dass die Unterbringung bei Großeltern der Heimunterbringung vorzuziehen ist. Das alles kümmert keinen. Wir wollen unseren Enkel wieder zu uns holen, und zwar so lange, bis sich in der Familie der Mutter die Situation so geklärt hat, dass er wieder zu ihr kann.

Wir waren für unseren Enkel immer da, von Anfang an. Er hat sehr viel Zeit seines Lebens bei uns verbracht und war hier glücklich. All das hat ihm eine skrupellose, verbitterte Frau vom Jugendamt genommen, die leider von niemandem zur Verantwortung gezogen wird. Die Oberbürgermeisterin der Stadt und der Rechtsdirektor hätten verhindern können, dass Jonas wegkommt. Sie wussten Bescheid, lange bevor das Kind ins Heim kam. Es war ihnen völlig egal. Es wird hier im Umkreis alles getan, um die Fehler zu vertuschen. Das System ist sicher unmoralisch und handelt menschenverachtend. Welche Interessen dahinter stecken, hier so grausam familiäre Obhut zu zerstören und Kinder derart zu schinden und Macht missbräuchlich zu vermarkten, läßt hier eine Geldquelle vermuten.

Seit dem 01.12.13 ist die Frau vom Jugendamt nicht mehr zuständig, da die Mutter innerhalb der Stadt umgezogen ist. Zuständig ist jetzt ein Herr, der aber alles als richtig ansieht, was seine Vorgängerin angerichtet hat. Wir hatten uns bereits im Mai 2013 an den Vorgesetzten von der Frau im Jugendamt gewandt. Der hat nichts unternommen. Seit Juni 2013 weiß auch die Oberbürgermeisterin Bescheid. Es kam nichts auf unsere Emails oder Briefe. Hätten die reagiert, wäre das Kind vielleicht gar nicht weggekommen und es wäre ihm viel Leid erspart geblieben. Aber leider ist denen ein kleines Kind völlig egal. Erst als wir im November 2013 in einer Bürgerversammlung sprechen wollten, hat man reagiert und uns angehört. Leider hat sich bis heute immer noch nichts getan.

Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass solch ein Heimplatz zwischen 5000,- und 8000,- Euro kostet, für den der Steuerzahler aufkommen muss. Bei uns würden für Jonas keine Kosten anfallen, außer denen einer ambulanten Therapie.

Schuldig gemacht durch unterlassene Hilfe an dem Trauma und dem Schicksal unseres Enkels haben sich:

die Oberbürgermeisterin der Stadt ……. mit Stadtrat
der Rechtsdirektor der Stadt ……..
der Regierungspräsident von
der Vorstandsvorsitzende der Diakonie ………
der Familienrichter, der unseren „Fall verhandelt“ hat
Hauptverantwortlich für diesen Skandal: Die Frau vom Jugendamt …, stellvertretende Leiterin des Amtes

Bitte helft uns und Jonas,



Heinz und Renate, die Großeltern



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