Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Samstag, 10. Januar 2015

Hamburg: Fall Chantal - Beeinflussung einer Zeugin durch das Jugendamt?

2012 belastete Caroline L. (Freundin Chantal's), die bei Chantal ein und aus ging und oft dort übernachtete, deren Drogen-Eltern schwer.
„Überall standen Alkohol-Flaschen herum“, sagte sie damals aus. Und: „Chantal hatte fast keine Klamotten. Wenn das Jugendamt kam, wurde sie extra schick angezogen, damit es aussah, als gehe es ihr gut.“
Gestern will Caroline L., die selbst vom Jugendamt betreut wird, davon nichts mehr wissen.
„Ich kann mich nicht erinnern, so etwas gesagt zu haben. Wenn doch, muss ich wohl stark übertrieben haben. Außerdem hatte ich 2013 einen Unfall. Seitdem erinnere ich mich besonders schlecht.“ as  
P.S. Und jeder weiß, dass es doch so ist und warum die Zeugin plötzlich kein Gedächtnis mehr hat!


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