Freitag, 27. Februar 2015

Richterin Fürstenau vom Amtsgericht Wiesloch schickt Kind ohne entsprechende Voruntersuchung in die Psychiatrie

Dieser fröhliche Junge sollte am letzten Montag von der Polizei gepackt, aus seinem Zuhause von der Mutter, dem Zwillingsbruder und seiner 5jährigen Schwester weggerissen und dem Vater übergeben werden. Dieser wollte ihn sodann auf Empfehlung der Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. med. Maria Schmidbauer aus  Heidelberg auf unbestimmte Zeit zur stationären Behandlung in das Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim geben. Das Institut ist eine Einrichtung des LWL-Kommunalverbandes. Dort finden auch psychiatrische Forschungsprojekte mit Kindern statt. Das Institut sucht hierfür Kinder, welche als Probanden zur Verfügung stehen......

Dabei gibt es keine Diagnose, die eine solche Einweisung rechtfertigen würde. Die Mutter befürchtet, dass ihr Sohn mit Hilfe des Jugendamtes und Gerichtes zwangsweise an der Studie Tactics teilnehmen muss. Da das Gericht ihr die Gesundheitssorge im einstweiligen Verfahren (ohne gesetzliche Ermächtigungsgrundlage) entzogen hat, hätte die Mutter im Moment keinerlei Möglichkeiten eine zwangsweise psychiatrische und ärztliche Behandlung ihres Kindes im ZI in Mannheim zu unterbinden.



Grund dafür könnte sein, dass gegen den Vater aktuell drei Strafverfahren laufen, zwei davon wegen Kindesmisshandlung gegen dieses Kind. Der fast 11jährige Junge verweigert seit dem 02.Jan.2015 den Umgang mit seinem Vater.

Die "Psychiatrieeinweisung" hat das Amtsgericht Wiesloch durch Richterin Fürstenau - entgegen den Bestimmungen des SGB V, wonach nur ein behandelnder Arzt eine Psychiatrieeinweisung vornehmen darf, per Gerichtsbeschluss "angeordnet".

Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Frau Dr. Schmidbauer hat im Juli +November 2014 den 10-jährigen untersucht. Er soll Schulprobleme haben "seinen Kopf während des Unterrichts auf den Tisch legen" und sehr langsam arbeiten, weshalb u.a. wegen dieser "Auffälligkeiten" eine stationäre psychiatrische Untersuchung empfohlen und vom Amtsgericht Wiesloch, Richterin Fürstenau "angeordnet" worden ist.

Kann es einem Kind wirklich gut tun, wenn man ihm die Mutter und die Familie wegnimmt?
Zwillingkinder haben eine besonders intensive Bindung zu ihren Geschwisterkindern. Wie man es einem Zwilling gehen, wenn man ihn halbiert?

Seelischer Schmerz ist Folter! Wir müssen unsere Kinder beschützen! Niemand darf zulassen dass so etwas passiert!

Das ist kein Einzelfall, sondern leider an der Tagesordnung!

 Zu all dem Leid kommt noch die Stigmatisierung durch die Gesellschaft. Wir alle haben gelernt: "Das Jugendamt kommt nur, wenn die Kinder vernachlässigt werden und es ihnen schlecht geht" <=> Der Umkehrschluss ist also: "Wenn bei denen das Jugendamt kommt, muss ja was nicht in Ordnung sein, sonst würden die ja nicht einschreiten!"


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