Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Donnerstag, 26. März 2015

Nachricht an Leonie: Einen schönen 12. Geburtstag!



Vieles ist im letzten Jahr passiert und viele Dinge haben sich geändert, nur eines nicht, meine Liebe zu Dir. Und genau damit wollte man mich im Juli 2014 erpressen. Aber ich bin nicht erpressbar.

Es ist furchtbar, wenn sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten und ein Alptraum, nichts dagegen unternehmen zu können. Nun, Geduld ist eine Tugend und die habe ich Gott sei Dank. Zwei Jahre noch, dann startet die nächste Runde, um dir zu deinem Recht zu verhelfen.

Also sehe ich es positiv, dass du wieder ein Jahr älter geworden bist. Jedes Jahr, welches vergeht, lässt uns einander ein Stück näher kommen.

Liebe Leonie, ich gratuliere Dir heute sehr herzlich zu deinem 12. Geburtstag. Leider kann ich heute nicht persönlich bei Dir sein. Trotzdem möchte ich Dir alles Gute und viel Gesundheit und Glück wünschen. Ich wünsche Dir, dass sich all deine Träume erfüllen und du glücklich bist.

Es kommt von Herzen, das sage ich Dir und wünschte Du wärest heute bei mir.

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