Samstag, 9. Mai 2015

Meldorf/Heide: Wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wär, hätte das Jugendamt keine Ausrede mehr.....

Im Juni letzten Jahres kam eine Ladung vom Amtsgericht Meldorf. Ich hatte einen Antrag auf Umgang mit Leonie gestellt. Ich war frisch operiert und nach Meinung der Ärzte noch lange nicht in der Lage eine so weite Reise zu machen. Diskussionen in der Familie und im Freundeskreis folgten. Meine Mutter meinte, sie vertraut dem Richter, Dr. Schulz. Er hat das Wohl von Leonie im Sinn. Ich winkte müde ab. Eine Reise ohne Aussicht auf Erfolg. Sie stehlen Kinder, aber zurück geben sie sie nicht. Sie müssen ihr Gesicht wahren und wollen Macht über Menschen. Das Ganze auf dem Rücken eines Kindes. Geld und Macht, das ist es, was sie wollen, von mir aber nicht bekommen.

Aber gut, ich möchte ja weiter in den Spiegel schauen können, also machte ich mich auf in den hohen Norden. 1.300 km durch Feindesland und gut überwacht, wie ich später erfuhr.

In Meldorf angekommen, begaben wir uns zu dritt in das Amtsgericht. Da wir die ersten waren, nahmen wir im Wartebereich Platz. Alle Stühle waren besetzt. Ich hatte eine Ahnung wie das Ganze ablaufen würde und genauso geschah es.

Zwischen uns stand ein kleines Zeitungstischchen. Plötzlich stand eine Frau vor uns und begehrte einen Sitzplatz. Ich bot ihr meinen an, aber sie wollte nicht. Stattdessen quetschte sie sich zwischen uns und nahm auf dem Zeitungstischchen Platz. Erst dann stellte sie sich vor. Sie sei die zuständige Betreuerin vom Jugendamt und der Vormund Leonie's und Holtschneider hieße sie. Ich fand das ziemlich anmaßend, denn schließlich bin ich nach wie vor im Besitz des Aufenthaltsbestimmungsrecht's und der Gesundheitssorge für Leonie. Sie darf lediglich bestimmen in welche Schule Leonie gehen soll.

Aber man hat mich gut erzogen, also blieb ich höflich obwohl die Dame mich wegen ihres aufdringlichen Verhalten's eher abstieß. "Die Show hat begonnen" dachte ich und ich bin der Hauptdarsteller. Freundliches Verhalten von vorn und hinten stoßen sie dir den Dolch in den Rücken. Jedoch, ich war nicht bereit mitzuspielen. Ich schaute zu. Das Ganze widerte mich an. Aber mich manipulieren zu wollen, mich erpressen oder benutzen zu wollen, dass würden sie nicht schaffen. Das wusste ich.

Im Vorfeld hatte man es vermieden, mit mir zu reden. Untereinander hatte man sehr wohl miteinander geredet. Frau Holtschneider berichtete mir, dass sie mit Leonie gesprochen hätte. Leonie hätte unter einem Baum gesessen und "Bonanza" gelesen. Mein Einwand, dass Leonie noch nie mit einem Jugendamtsmitarbeiter geredet hätte, ließ sie nicht gelten. Sie sagte Leonie vertraue ihr. Offensichtlich glaubte sie selbst daran. Jedoch, keiner von uns glaubte ihr. Offenbar, wollte man, wie üblich, mein Vertrauen gewinnen. Aber sehe ich so aus, als sei ich vom wilden Affen gebissen? Sie erzählte mir sogar warum sie vom Süden in den hohen Norden gezogen sei. Zum einen hatte ich keinerlei Interesse an einem Gespräch mit ihr und zum anderen interessierte mich ihr Leben überhaupt nicht. Ich habe nämlich ein eigenes und zum zweiten stoßen mich aufdringliche Personen ab. Ich blieb höflich, aber reserviert.

Dann wurden wir in das Richterzimmer gerufen. Zugelassen wurden jedoch nur die Mutter, Frau Holtschneider, die Verfahrensbeiständin Bormann-Söth und ich. Meine Beistände mussten das Zimmer wieder verlassen. Was sie auch taten. Der Lover der Mutter, Nils Bischoff, jedoch wollte nicht weichen. Ohne Rechtsanwältin an ihrer Seite, war die Mutter hilflos. Ihre Anwältin hatte ihr den Dienst verweigert, denn PKH gab es dieses Mal nicht. Pech für die Kuh Else..... Aber auch ihr Lover durfte kein Händchen halten. Er musste gehen, obwohl er den fürsorglichen Mann spielte. Wer die tatsächlichen Verhältnisse im Hause Wichmann II kennt, lächelt nur darüber. Allein auf sich gestellt, fällt ihre Show etwas ärmlich aus. Den Beweis dafür erbrachte sie kurze Zeit später selbst. 

Der Richter, Dr. Schulz, saß an seinem Tisch. Die Mutter nahm neben mir ihm gegenüber Platz. Sie ließ einen Platz zwischen uns frei, wohl wegen meiner Gefährlichkeit. Rechts von mir die Jugendamtsmitarbeiterin und daneben die Verfahrensbeiständin. Der Richter legte zunächst ein Schriftstück vor, in dem das Ergebnis seines Gespräch's mit Leonie stand. Leonie wollte keinen Kontakt zu ihrer Mutter (Wen wundert das?), wohl aber zu mir und ihrer Schwester. Die Mutter wurde hochrot und Frau Holtschneider schrie sofort auf:"Das hat Leonie mir aber andersherum gesagt. Sie will die Großmutter nicht sehen, wohl aber die Mutter." Aha dachte ich, der Dolch. Falsche Schlange, wusste ich doch. Frau Jugendamtsmitarbeiterin hatte nun einmal etwas anderes im Sinn. Sie wollte ihren Willen durchsetzen. Da das Ergebnis der Richterbefragung dem entsprach, was Leonie immer gesagt hatte, war für mich nur relevant, dass dieses Mal ein Richter die Wahrheit notiert hat. Respekt Dr. Schulz.

Der Richter konfrontierte die Mutter damit, dass es zwischen ihr und Leonie im Sommer 2013 einen Streit gegeben hätte, indessen Ergebnis Leonie die Mutter endgültig nicht mehr sehen wollte. Die Mutter konnte sich nicht mehr daran erinnern. Der Richter fragte, warum sie Leonie nicht besuche. Sie sagte, sie sei Weihnachten und Ostern ja dagewesen, aber die Entfernung sei zuweit. Dabei hatte sie Leonie doch dorthin bringen lassen. An Ostern hatte sie jedoch niemand dort gesehen. Sie blieb bei ihrer Behauptung und niemand wiedersprach.

Dann begannen die Vier untereinander ein wenig über Leonie und ganz viel über sich und ihre Befindlichkeiten zu reden. Das Vorhandensein dieses Blog's, die Veröffentlichung der Ursprungsakte und Foto's von Leonie (zu diesem Zeitpunkt bereits 6 Jahre alt) stellten die wichtigsten Gesprächsthemen dar. Die Entführung Leonie's aus Österreich war kein Thema, aber der Blog wurde als "Hochverrat" dargestellt. Wohlgemerkt als Hochverrat an Leonie. Ich sagte nichts, da ich bereits zu diesem Zeitpunkt sicher war, mich nicht getäuscht zu haben, wie das Ganze enden würde. 

Die Mutter fühlte sich dann wohl, wegen der fehlenden Dramatik und dem fehlendem Nachweis welch böser Mensch ich doch sei, zu einer Showeinlage genötigt. Ich trat offenbar nicht gefährlich genug auf. Ich quittierte das mit einem müden Lächeln, denn schließlich bin ich an derarlei gewöhnt. Borderliner eben.

Plötzlich behauptete sie, gegenüber dem Richter, dass auf dem Blog eingetragen wurde, dass Leonie's Zahnlücke von ihrem Lover verursacht wurde. Er sei deswegen zu seinem nicht vorhandenen Chef gerufen worden und hätte fast seinen nicht vorhanden Job verloren. Mit den Worten, leicht hysterisch hervorgebracht wegen der Dramatik, "Ist das gerecht." und "Ist das fair" und ein paar herausgepressten Tränen verließ sie das Richterzimmer. Ich hätte fast laut los gelacht. Gott, wie billig dachte ich. 

Einmal davon abgesehen, dass so etwas auf dem Blog nicht steht, was leicht beweisbar gewesen wäre, machte sich niemand die Mühe diese Behauptung zu überprüfen. Man bedauerte sie, welch böse, böse Mutter sie doch hätte. Gegen ein Kind stehlen, die Mutter mit gezielten Falschaussagen in die Psychiatrie und in Haft bringen wollen ist das, selbst wenn es wahr wäre, ja wohl garnichts. Aber sie ist arm dran. Na, besser als Arm ab. 

Auf dem Flur dann, schenkte die Urgroßmutter dieser Showeinlage sehr wohl Beachtung. Sie titulierte die Mutter als Schauspielerin. Ihr Lover, in dessen Arme sie sich wirksam geflüchtet hatte (man musste schließlich eine funktionierende Partnerschaft vortäuschen), beschimpfte die Urgroßmutter daraufhin mit den Worten " Alte Schabracke halt das Maul, sonst stopfe ich es dir." Die Wut über diese Schauspieleinlage rührte jedoch vom Wissen der Urgroßmutter, durch die Erzählungen der Mutter, dass ihr Lover Leonie bei jedem, vom Jugendamt erzwungenen Umgang, auf Geheiß der Mutter verprügelte und sie in ein Zimmer gesperrt wurde, weil sie sich nicht fügte. Ein paar ausgeschlagene Zähne inklusive? Auch zum fotografieren wurde Leonie gezwungen, weil die Mutter eine funktionierende Familie vortäuschen wollte. Und natürlich ein gute Mutter-Kind-Beziehung. Komisch, dass Leonie das anders sieht. Armselig!

Nach der Rückkehr der Mutter, meinte die Verfahrensbeiständin Bormann-Söth, dass sie alle redeten und redeten, aber ich still blieb. Aber wer stört schon gern eine solche Vertrautheit? Wozu sollte ich denn auch etwas sagen? Es war alles klar. Ich die Böse und die Anderen die Guten.

Der Richter meinte, er würde sich eine Versöhnung zwischen Mutter(mir) und Tochter wünschen und das ich doch sicher mein zweites Enkelkind kennenlernen möchte. Meine Antwort:"Nein, dass will ich nicht." Ich möchte keinen Kontakt zu jemanden, der öffentlich erklärt hat, erst ruhen zu wollen bis man mich zerstört hat und zu meinem zweiten Enkelkind habe ich keine Bindung und möchte sie auch nicht. Im Gegensatz zu Frau Holtschneider weiß ich, dass Bindung in den ersten drei Lebensjahren entsteht und nicht im Alter von 12 Jahren. Dass es meiner Tochter dabei nur um Geld geht, behielt ich für mich. Kurze Zeit später jedoch konnte ich den Nachweis führen. Der Mutter sei Dank.

Die Mutter antwortete daraufhin ziemlich hysterisch, dass ich lüge. Ich konfrontierte sie damit, dass ich in den letzten Wochen vor dieser Verhandlung beim AG Meldorf vom AG Oranienburg in Gestalt der Richterin Czyske Kostenfestsetzungsbeschlüsse mit einem ca. Gesamtwert von 1.800 € erhalten hatte, die sie von der Landesjustizkasse Brandenburg für ihre nicht entstandenen Kosten offenbar erhalten hatte. Die Landesjustizkasse will das Geld von mir zurück. Wohl gemerkt sie hat immer PKH erhalten und hatte im Gegensatz  zu mir nie Kosten. Zunächst war sie die Gläubigerin. Nachdem sie ihre Daten hätte offenlegen müssen, übernahm ganz schnell, offenbar auf Geheiß der Richterin Czyske, die Landesjustizkasse die Forderung und zahlte offenbar an die Mutter aus. Eine diesbezügliche Beschwerde beim Justizministerium blieb erfolglos. Das scheint üblich zu sein in Brandenburg.

Es ist natürlich ein Zufall, dass mir diese Beschlüsse durch das AG Oranienburg, welche auf 3 Jahre zurückdatiert waren, just kurz vor diesem Termin zugingen. Ein Kind aus Österreich entführen und auch noch Geld dafür verlangen, dachte ich damals. Die Mutter wies dies entschieden zurück und behauptete mit sich überschlagender Stimme, dass diese Beschlüsse von mir gefälscht seien. Da ich es aber nicht war, das kann sicher jeder nachvollziehen der über ein klein wenig Verstand verfügt, kann es ja nur Richterin Czyske am AG Oranienburg gewesen sein, welche diese Beschlüsse gefälscht hat.  Es wäre ja auch nicht das erste Mal, dass sie sich einer kriminellen Handlung bedient um ihr Gesicht zu wahren. Sie hat ja auch bereits, nachweislich, frisierte Akten nach Landshut gesendet, damit ich verurteilt werde.

Der Richter sah daraufhin ein, dass eine Versöhnung ausgeschlossen ist. Der Richter bemerkte, dass er wünsche, dass Leonie Kontakt zu ihrer Großmutter bekomme. Auch die Verfahrensbeiständin war dafür. Nicht so Frau Holtschneider vom Jugendamt. Sie wollte erst eine funktionierende Mutter-Kind-Beziehung. Sie ignorierte dabei völlig, den Wunsch und Willen von Leonie und das Bindungen in den ersten drei Lebensjahren entstehen. Genauso,wie die Tatsache, dass die Mutter sich nie um Leonie gekümmert hatte und auch nach Leonie's Entführung aus Österreich den Umgang nur wahrgenommen hatte, wenn sie musste, um den Schein zu wahren. Die Erklärung der Mutter vor dem OLG Brandenburg, dass ihr Leonie egal sein und sie nur die Bindung zur Großmutter zerstören wolle, ignorierte sie ebenfalls. Dann warf man mir vor, dass ich Leonie gezwungen hätte "MAMA" zu mir zu sagen. Lächelnd wies ich daraufhin, dass in einer anderen Akte die Wahrheit steht.

Dann ging es wieder um die Foto's von Leonie. Man könnte sie direkt dafür bewundern, wie selbstgerecht sie doch davon überzeugt sind, dazu berufen zu sein über Menschenschicksale entscheiden zu dürfen, geschehe dies nicht zum Nachteil von Kindern. Ich wollte diese Scharade endlich beenden. Frau Holtschneider hatte inzwischen mitgeteilt, dass Leonie aufgrund ihres "schlechten" Sozialverhaltens in eine Schule für geistig und körperlich Behinderte gesteckt wurde. Sie vergaß dabei zu erwähnen, dass dieses Verhalten durch die gute Mutter, das gute Jugendamt und das gute Familiengericht verursacht wurde. Im Übrigen halte ich das wehrhafte Verhalten eines Kindes nicht für ein schlechtes Sozialverhalten. Aber Fachkompetenz ist nicht gerade eine Stärke bei Jugendamtsmitarbeitern.

Ich kämpfte nicht nur mit den Tränen , sondern auch mit den ständig stärker werdenden Schmerzen aufgrund meiner OP. Also versprach ich, die Foto's von Leonie aus dem Internet zu löschen. Dafür sollte ich betreuten Umgang erhalten. Jedoch erst, wenn die Mutter-Kind-Beziehung steht, also nie. Die lächerliche Distanz von 1.300 km und meine Berufstätigkeit stellen natürlich kein Hindernis dar. Hopfen und Malz verloren dachte ich. Niemals werde ich zulassen, dass jemand Leonie und mich beobachtet wie die Affen im Zoo. Völlig indiskutabel. Aber wie macht man das Menschen klar, die Kinder und Familien lieber zerstören, als zu deren Wohl zu handeln?

Ein völlig normales Kind mit der Fähigkeit im Alter von 5 Jahren komponieren zu können, 3 Sprachen zu sprechen, einem völlig intakten Sozialverhalten und einem guten zu Hause wird einfach so weggesperrt. Die Menschen die dafür verantwortlich sind, sind nicht bereit dem Willen des Kindes zu entsprechen und ein Unrecht zu korrigieren. Selbstgerecht behaupten sie, alles geschehe zum Wohle des Kindes. Wenigstens muss ich die Foto's aus glücklichen Kindertagen nicht löschen, denn ein Umgang war nie wirklich gewollt und die gestellten Foto's der Mutter sollen im Internet bleiben.

Die Wahrheit über das schmutzige Spiel der Mutter, der Jugendämter und Gerichte sollte stehenbleiben.

Kurz vor dieser Verhandlung bekam ich Foto's von Leonie zugespielt. Und nein, ich danke nicht dafür, denn mir drehte sich der Magen um, als ich sie sah. Der Richter sagte mir am Anfang, dass es Leonie gut gehe und sie sich wohl fühle. All das hatte ich vor meinem geistigen Auge, als ich das Richterzimmer verließ. Eine Stunde brauchte ich, um mich ein wenig zu beruhigen.

Aber die Bindung zu Leonie hat Bestand und letztendlich ist es das Einzige was zählt. Wie der Kinderpsychiater in Neuruppin schon sagte:" Dieses Kind ist völlig in Ordnung. Das Einzige was es braucht, sind Sie, die Großmutter."

Anmerkung: Es handelt sich um ein Gedächtnisprotokoll, welches natürlich fehler- oder lückenhaft sein kann. Aber ich will nichts vergessen und später wird auch dies im Buch Eingang finden.



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