Dienstag, 10. November 2015

Ist Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. med. Maria Schmidbauer hier die Beschwerdeführerin? Oder wer versucht hier die Wahrheit zu vertuschen?

Es geht um diesen Artikel auf meinem Blog. Wiedereinmal wird versucht mit unlauteren Mitteln die Wahrheit zu vertuschen.
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal geht aus der Beschwerde nicht hervor, wer in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sein will. Der Artikel auf meinem Blog wurde von einer in diesem Gerichtsverfahren involvierten Person geschrieben, die absolut integer ist und noch nie unwahre Behauptungen aufgestellt hat. Jeder einzelne Satz ist wahr. Da hier ein Straftatbestand aus dem Artikel konstruiert wird, stellt sich mir die Frage warum man dann nicht gerichtlich vorgeht. Wohl deshalb weil man vor Gericht keinerlei Aussicht auf Erfolg mit einer derart konstrusen Beschwerde hätte.
So sich die im Artikel genannte Gutachterin in ihren Rechten verletzt sieht, so sei darauf hingewiesen, dass die Wahrheit natürlich aus dem Internet verschwinden muss, da die Dame ansonsten keine Aufträge mehr vom Gericht erhält.
Im Einzelnen:

Wir nehmen Bezug auf den Blog vom Donnerstag, den 26.02.2015. Dort wird 
behauptet, dass der 10-jährige Y. nach dem Willen des Vaters und auf 
Empfehlung der Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. med. Maria Schmidbauer 
aus Heidelberg auf unbestimmte Zeit zur stationären Behandlung in das 
Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim gebracht werden soll. 

Diese Behauptung ist nicht wahr. Der Satz ist wahr.

Richtig ist vielmehr, dass die Entscheidung durch das Amtsgericht Wiesloch 
getroffen wurde aufgrund der Empfehlung der gerichtlichen Gutachterin. Die 
gerichtliche Gutachterin hat zwar das Gutachten unserer Mandantin, welche 
für das Jugendamt erstellt wurde, erhalten, dafür liegen aber nachweislich 
Schweigepflichtentbindungserklärungen vom 24.11.2014 der Mutter und des 
Vaters des 10-jährigen Y. vor.


Gutachterin war wie der Beschwerdeführer oben selbst sagt Dr. med Maria Schmidbauer.
Hier gibt der Beschwerdeführer selbst zu, dass sie die Empfehlung abgegeben hat.
Im ersten Absatz wird es bestritten. Es wird also gelogen.


In dem Blog wird weiter suggeriert, dass der 10-jährige Y. zwangsweise an 
einer Studie mit dem Namen „Tactics“ teilnehmen muss. Zunächst ist darauf 
hinzuweisen, dass es sich bei der Studie „Tactics“ um eine Studie zu 
Autismus und Zwang handelt. Sofern durch den Bericht suggeriert wird, 
unsere Mandantin hätte auch durch ihre „Empfehlung“ dazu beigetragen, das 
Y. an dieser Studie teilnehmen muss, entspricht dies ebenfalls nicht den 
Tatsachen.


Davon ist in dem Artikel nicht die Rede. Es steht lediglich, dass die Mutter befürchtet
das der Sohn an dieser Studie teilnehmen soll. Wer der deutschen Sprache mächtig ist
kennt den Unterschied.

In dem Blog wird weiter behauptet, dass unsere Mandantin dem Jugendamt ohne 
Rücksicht auf ärztliche Schweigepflichten eine fachärztliche Stellungnahme 
geschickt hat, weil die Mutter des 10-jährigen Jungen einen 
Folgeuntersuchungstermin nicht wahrgenommen hat. Diese Behauptung ist 
unwahr. Das Gutachten für das Jugendamt ist auf Wunsch beider Eltern 
erstellt und weitergeleitet worden.


Davon steht kein Wort in dem Artikel. Offenbar kann der Beschwerdeführer nicht lesen.

Des Weiteren wird in dem Blog behauptet, unsere Mandantin verlange die 
„versuchsweise“ Behandlung mit Stimulanzien (Methylphendidat). Außerdem 
würde unsere Mandantin dem Jugendamt empfehlen, dass für den Fall, dass 
sich die Mutter gegen die Psychopharmaka-Behandlung ihres Kindes stellen 
sollte, dem Vater die Gesundheitssorge übertragen werden sollte. Diese 
Behauptung ist unwahr. Richtig ist vielmehr, dass die Behandlung mit 
Stimulanzien lediglich eine unter mehreren Behandlungsempfehlungen war.
Davon steht kein Wort in dem Artikel.

Des Weiteren wird in dem Blog behauptet, dass unsere Mandantin unbedingt 
einen „Behandlungsversuch“ mit Psychopharmaka auch gegen die Meinung des 
Hausarztes des Kindes durchsetzen wollte. Darüber hinaus wird behauptet, 
dass unsere Mandantin nicht über Nebenwirkungen und Alternativen aufgeklärt 
hätte. Diese Behauptungen sind unwahr. Richtig ist vielmehr, die Behandlung 
mit Stimulanzien war – wie bereits erklärt – eine unter mehreren 
Behandlungsempfehlungen. Wahr und richtig ist, dass die Entscheidung über 
eine solche Behandlung ausschließlich den Eltern oblag. Ebenso ist unwahr, 
dass keine Aufklärung über die Nebenwirkungen erfolgt sei. Diese wurde 
explizit gegenüber dem Vater seitens unserer Mandantin durchgeführt.
Davon steht kein Wort in dem Artikel.

In dem Blog wird weiter mitgeteilt, dass die Übersendung des Arztberichtes 
an das Jugendamt durch unsere Mandantin eine Datenschutzverletzung und eine 
Verletzung der Berufspflicht der Ärztin und der Eltern und des Kindes 
darstellt. Sofern damit suggeriert wird, dass unsere Mandantin eine solche 
Verletzung begangen hat, ist die unwahr. Wahr ist vielmehr, dass unserer 
Mandantin, wie bereits erwähnt, eine Schweigepflichtentbindungserklärung 
vorlag.

Davon steht kein Wort in dem Artikel.

In dem Blog wird weiter behauptet, dass unsere Mandantin dem Jugendamt 
empfohlen habe, der Mutter die Gesundheitssorge zu entziehen und dem Vater 
zu übertragen. Diese Behauptung ist unwahr. Richtig ist vielmehr, dass 
unsere Mandantin nie gefragt worden ist, schon gar nicht vom Jugendamt, ob 
man der Mutter die Gesundheitssorge entziehen sollte. Es handelt sich um 
eine glatte Falschbehauptung.


Davon steht kein Wort in dem Artikel.auf

In dem Blog wird behauptet, dass unsere Mandantin nicht feststellen durfte, 
dass „der Vater gegenüber Terminabsprachen verlässlicher sei“. Diese 
Behauptung entspricht nicht der Tatsachen. Es ist vielmehr so, dass in dem 
Gutachten für das Jungendamt nach der multiaxialen Klassifikation auch 
familiäre Umstände beschrieben werden. Das Verhalten eines Elternteils oder 
seine psychische Gesundheit müssen unter der „Achse 5“ auch unter der 
Gesamtbetrachtung eines psychisch auffälligen Kindes beschrieben werden.
Davon steht kein Wort in dem Artikel. 

In dem Blog wird weiter behauptet, dass unsere Mandantin in der Lage sei, 
zwangsweise eine Psychopharmaka-Behandlung bei einem minderjährigen 
Patienten durchzusetzen. Dies ist nachweislich unwahr. Richtig ist 
vielmehr, dass es nie das Ziel war, das Kind „zwangsweise“ mit Stimulanzien 
zu behandeln. Dies war ein Vorschlag in einer Reihe von 
Behandlungsvorschlägen in dem Gutachten unserer Mandantin.
Davon steht kein Wort in dem Artikel. Allerdings hat sie es empfohlen. Das sagt sie ja bereits weiter oben und in Zusammenarbeit mit der Richterin ist sie durchaus dazu in der Lage. Selbst wenn es tatsächlich dort stehen würde, wäre es wahr.

Die wahrheitswidrige Behauptung eines strafrechtlich oder berufsrechtlich 
unzulässigen Verhaltens unserer Mandantin stellt eine üble Nachrede bzw. 
Verleumdung (§§ 186, 187 StGB) dar, welche nicht hinnehmbar ist.


Zusammengefasst, soll mit dieser Beschwerde, welche auf unwahre Behauptungen und gezielten Falschaussagen besteht, nur die Wahrheit aus dem Internet verschwinden.Jeder einzelne Satz ist wahr und von einer an diesem Verfahren beteiligten Person geschrieben. Daher wurde auch niemand in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. 

Im Übrigen gibt es noch so etwas wie Meinungsfreiheit und die Wahrheit zu schreiben gehört dazu.
Ich werde den Artikel daher nicht entfernen, behalte mir jedoch vor Strafanzeige zu stellen wegen übler Nachrede, Verleumdung, gezielter Falschaussage, dem Aufstellen von unwahren Behauptungen,
Nötigung und Erpressung gegen die Beschwerdeführerin.

Mit freundlichen Grüßen

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