Mittwoch, 17. Februar 2016

Medebach: Nach dem Tod eines Zweijährigen, wird nun gegen die Jugendamtsmitarbeiterin ermittelt!

Nach dem Hungertod eines zweijährigen Jungen aus dem sauerländischen Winterberg ist auch das zuständige Jugendamt in die Kritik geraten. Im Prozess gegen die 38 Jahre alte Mutter am Amtsgericht Medebach warf Richter Ralf Fischer der Behörde vor, den Tod des Jungen nicht verhindert zu haben. Das Verfahren verwies er am Dienstag an die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Arnsberg.

Statt der angeklagten fahrlässigen Tötung bestehe nach der Beweisaufnahme hinreichender Tatverdacht, dass sich die neunfache Mutter einer vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gemacht haben könnte, sagte der Richter.

Die Kinder wurden mindestens zwei Monate unzureichend versorgt

Die Angeklagte hatte ihren bis auf die Knochen abgemagerten Sohn im Februar 2014 mit einer Magen-Darm-Infektion in eine Klinik gebracht. Dort starb der kleine Junge einen Tag später. Die neun Monate alte Schwester des Jungen, die ebenfalls unterernährt war, konnte von den Ärzten gerettet werden.

Auch gegen eine Mitarbeiterin des Jugendamtes wird ein Verfahren eingeleitet

Die Beweisaufnahme habe aber auch ein schlechtes Licht auf die Arbeit des Jugendamtes geworfen. Trotz Hinweisen auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung habe man auf eine engmaschige Kontrolle und Begleitung der Frau verzichtet. Wenn das Jugendamt korrekt gearbeitet hätte, wäre der Tod des Jungen zu verhindern gewesen, kritisierte der Richter.

Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen „fahrlässiger Tötung durch Unterlassen“ gegen die für die Familie zuständige Mitarbeiterin des Jugendamts ein. (dpa)
Nach dem Hungertod eines zweijährigen Jungen aus dem sauerländischen Winterberg ist auch das zuständige Jugendamt in die Kritik geraten. Im Prozess gegen die 38 Jahre alte Mutter am Amtsgericht Medebach warf Richter Ralf Fischer der Behörde vor, den Tod des Jungen nicht verhindert zu haben. Das Verfahren verwies er am Dienstag an die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Arnsberg.

Statt der angeklagten fahrlässigen Tötung bestehe nach der Beweisaufnahme hinreichender Tatverdacht, dass sich die neunfache Mutter einer vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gemacht haben könnte, sagte der Richter.

Nach Tod eines Zweijährigen: Zuständiger Richter kritisiert das Jugendamt | Panorama - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ksta.de/panorama/nach-tod-eines-zweijaehrigen-zustaendiger-richter-kritisiert-das-jugendamt,15189504,33803266.html#plx1799129950
Nach dem Hungertod eines zweijährigen Jungen aus dem sauerländischen Winterberg ist auch das zuständige Jugendamt in die Kritik geraten. Im Prozess gegen die 38 Jahre alte Mutter am Amtsgericht Medebach warf Richter Ralf Fischer der Behörde vor, den Tod des Jungen nicht verhindert zu haben. Das Verfahren verwies er am Dienstag an die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Arnsberg.

Statt der angeklagten fahrlässigen Tötung bestehe nach der Beweisaufnahme hinreichender Tatverdacht, dass sich die neunfache Mutter einer vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gemacht haben könnte, sagte der Richter.

Nach Tod eines Zweijährigen: Zuständiger Richter kritisiert das Jugendamt | Panorama - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ksta.de/panorama/nach-tod-eines-zweijaehrigen-zustaendiger-richter-kritisiert-das-jugendamt,15189504,33803266.html#plx1799129950

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen