Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte „Ich weiß nicht wohin“. Aber ich beklage mich nicht; gerade der Heimatlose wird in einem neuen Sinne frei, und nur der mit nichts Verbundene braucht auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen. So hoffe ich wenigstens eine Hauptbedingung jeder rechtschaffenen Zeitdarstellung erfüllen zu können: Aufrichtigkeit und Unbefangenheit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers, Anaconda Verlag 2013, S. 9f.

http://www.ipetitions.com/petition/kinderrechtejetzt/


Samstag, 26. März 2016

Nachricht an Leonie: Happy Birthday!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



13

Wieder ist ein Jahr geschafft.
Dreizehn Jahre, wer hätte das gedacht.
Mir ist als ob es gestern war,
als man dich legte in meine Hand,
um für dich zu sorgen ein Leben lang.
Heute wirst du dreizehn und bist nicht mehr klein.
Feierst eine Party und heimst Geschenke ein.
Ein fesches Fräulein bist du nun schon
und gibst oft an den Ton.
Die erste Geige, die spielst du
und niemand hat mehr vor dir Ruh.
Teenager wirst du auch genannt.
Für mich bleibst du die Prinzessin
außer Rand und Band.
In einen Briefumschlag passe ich nicht rein,
deshalb bekommst du dieses Gedicht
und hoffe es gefällt dir, so als Reim.
Wünsche und Träume mögen in Erfüllung gehen.
Ein dicker Kuss aus weiter Ferne,
ich gratuliere dir nur allzu gerne.



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