Donnerstag, 13. Oktober 2016

35.000 Kinder in nur einem Jahr in Heimen, in betreuten Einrichtungen und bei gut bezahlten Pflegeeltern – auf deren Traumatisierung und völliger Entwurzelung inzwischen eine milliardenschwere Industrie aufbaut.

Familien unter Generalverdacht: Jugendämter hebeln Elternrechte aus.

Elternrechte aber sind Bürgerrechte!

Auch im Jahre 2015 haben die Jugendämter wieder ihre kaum eingeschränkte Machtfülle ausgespielt und knapp 130.000 Verfahren gegen Familien mit Kindern durchgeführt. Im Klartext heißt dies, dass die Jugendämter in nur einem Jahr bei 130.000 Kindern – das entspricht der Einwohnerschaft einer mittleren Großstadt! – glaubten, dass ihr Wohl durch ihre Eltern gefährdet würde.

Falls nun Ihr örtliches Jugendamt auch Sie unter Verdacht gestellt hat, auch über Sie Dossiers anfertigt, auch Sie zu Terminen beordert wie zu Verhören – dann sollten Sie sich unbedingt bewusst werden, dass Sie und Ihre Kinder in großer Gefahr schweben.

Allein im Jahr 2015 wurden über 35.000 (!!!) Kinder von den Jugendämtern aus ihren Familien gerissen und, wie es im Amtsdeutsch heißt, „fremdplatziert“. 35.000 Kinder – die in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle überhaupt nicht wissen, warum sie von völlig fremden Menschen in eine völlig fremde Umgebung geworfen werden. 35.000 Kinder in nur einem Jahr in Heimen, in betreuten Einrichtungen und bei gut bezahlten Pflegeeltern – auf deren Traumatisierung und völliger Entwurzelung inzwischen eine milliardenschwere Industrie aufbaut. Ganze Heerscharen von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Psychologen leben ausschließlich (und das nicht schlecht) von den Aufträgen der Jugendämter zur Ausforschung von Eltern und Kindern: Es erstaunt keineswegs, kaum ein Gutachten zu dem Ergebnis kommt, das Jugendamt habe sich geirrt.

Natürlich müssen Kinder gegen jede Form von Gewalt und Missbrauch geschützt werden, und es gibt niemanden, der in solchen Fällen nicht von Herzen froh ist, wenn Kinder einem kriminellen Umfeld entzogen werden.

Doch weist die Statistik für das Jahr 2015 lediglich in 12.223 Fällen den Verdacht auf Misshandlung oder Missbrauch aus.

Das heißt, dass rund 23.000 Kindern aus ganz anderen, ungleich weniger dramatischen Gründen aus ihren Familien gerissen wurden. Und es heißt auch, dass in fast 120.000 Fällen allein im letzten Jahr schon fast alltägliche Probleme bei der Erziehung oder bei der Entwicklung der Kinder ausreichten, damit die Jugendämter gegen die Eltern ein Verfahren eröffnen und sie wie Kriminelle unter Verdacht stellen und ausspionieren konnten:
Beziehungsprobleme, Krankheit, Depressionen eines Elternteils, schulische Schwierigkeiten, Überforderung nach Scheidung der Eltern, Alkoholprobleme beim Vater oder bei der Mutter, Rivalitäten zwischen Geschwistern – - – das und nicht etwa Gewalt sind in der überwältigenden Mehrheit der Fälle die Gründe dafür, dass das Jugendamt allein in 2015 mehr als 20.000 Kinder aus den Familien riss und den Eltern oft keinen Kontakt, noch nicht einmal eine Geburtstagskarte, mehr gestattete.

In all diesen Fällen wäre den Kindern und den Eltern weitaus besser durch Unterstützungsmaßnahmen in den Familien geholfen; doch dann würden ja in der Sozialindustrie Milliarden Euro weniger verdienen …

Wenn Eltern sich gegen die Machenschaften der Jugendämter und vor allem gegen die „Fremdplatzierung“ ihrer Kinder gerichtlich wehren, so steht ihnen ein unendlich schwerer Leidensweg bevor. Bis zur Rückführung der Kinder in die Familien können Jahre vergehen; von den langjährigen Prozessen durch die Instanzen und den damit verbundenen enormen Kosten werde ich in einem späteren Beitrag berichten.

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen