Kathleen Wichmann - Akte Jugendamt Berlin-Spandau/Amtsgericht Berlin-Spandau Az.51 X 127/94

Die Veröffentlichung dieser Akte, dient der Darstellung des Zusammenhangs zwischen dem Leben meiner Tochter Kathleen Wichmann und ihrer Tochter Leonie, sowie der Rolle des Jugendamtes Berlin-Spandau für das Leben der Beiden.

Und nun schauen wir uns einmal an, wie flexibel Jugendamtsmitarbeiter, speziell Frau Knade und Frau Proske vom Jugendamt Berlin-Spandau sein können.


2. Die Aussage von Frau Proske, Jugendamt Berlin-Spandau, vor dem Amtsgericht Oranienburg, basierend auf der Aussage von Frau Knade! Wir schreiben das Jahr 2005.


Jetzt hat sie also mit 12 Jahren die Familie verlassen. Müsste das JA es nicht besser wissen?  Es ist im JA bekannt das Kathleen Wichmann Geschichten erzählt, die Dramatik ist kaum zu übertreffen. Die bösen berufstätigen Eltern haben keine Zeit und eine Ersatztochter gehabt! Wer das gewesen sein soll wird verschwiegen. Wahrscheinlich Datenschutz. Die Mutter hat sie nur besucht, wenn sie Zeit hatte. Woher weiß Frau Knade das? Ich wohnte in Stendal, sie in Berlin!!!!! Die Eltern waren also überfordert, so dreht man das dann, wenn man den Eltern kein Mitsprachrecht gewährt. Und das JA Berlin-Spandau? Keine Überforderung?

Sehr interessant, jetzt hat sie das Kind zu den Großeltern abgeschoben, weil sie durch das Milieu bedroht wurde.  Dabei ging sie weiter anschaffen bis zum Jahre 2004, wollte sogar Pornostar werden. Ganz plötzlich hat die Kindsmutter eine Milchzuckerunverträglichkeit. Sie hat nur keine, das war auch eine Erfindung. Prüfte das JA das nach, nein. Man beachte! die bösen Großeltern setzen sie unter Druck, genauso gelogen wie die angeblich geplante Rückführung usw.. Das sie sogar zu faul war, ihr Kind aus dem Kindergarten abzuholen, erwähnt sie natürlich nicht. Daher konnte ich auch nicht arbeiten, denn die Kitazeiten entsprachen nicht meinen Arbeitszeiten. Das sie Leonie kaum sah, weil sie keine Lust hatte sich aus dem Haus zu bewegen und man ihr das Kind vorbeibringen musste wird ebenfalls verschwiegen.

Sieh mal an, Frau Knade schildert es genauso wie die Kindsmutter. Das sah aber 1995 noch anders aus.  Und natürlich ist es schwierig, dass die Großeltern die Trotzphase Leonie's nicht meistern können. Sie haben ja noch keine erlebt. Und die Kindsmutter? Sie schon?  Die Persönlichkeitsstörung der Kindsmutter findet keinerlei Beachtung, genauso wie man verschweigt, dass es das JA Berlin-Spandau war, welches der Mutter riet das Kind einfach mitzunehmen. Ob das Kind will oder nicht, wen interessiert das schon. Das Kind hat zur Mutter zu wollen.  Man gibt offen zu, dass Leonie zu ihrer Mutter zurück soll, gegen ihren erklärten Willen. Dabei will die Mutter ja gar nicht das Kind, sondern das Geld welches man für das Kind erhalten kann. Schließlich ist man Hartz-IV-Empfänger und beabsichtigt auch das zu bleiben. Nachdem das mit der Rückführung nicht so klappt wie geplant, macht man schnell ein neues Kind. Damit lässt es sich gut leben und zusätzlich wird noch für Leonie kassiert, obwohl das Kind gar nicht bei der Mutter lebt. Das Jugendamt Berlin-Spandau unterstützt sie dabei und wer kontrolliert schon die Angaben der Mutter die durch ein JA unterstützt wird?


1. Die Aussage von Frau Knade, Jugendamt Berlin-Spandau, vor dem Amtsgericht Berlin-Spandau 1995! Einige Sachverhalte stimmen nicht, aber wir wollen einmal nicht so kleinlich sein, wissen wir doch alle das sie es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, die Herrschaften vom Jugendamt!


Verschwiegen wurde hier, dass die Situation eskalierte weil Kathleen Wichmann, mit 13 Jahren, versuchte ihrer Mutter mit einem Messer in den Rücken zu stechen. Selbst hinzugezogenen Kinderpsychiater rieten zu einer Einweisung in die Psychiatrie um eine Therapie durchführen zu lassen. Die Diagnose emotional, instabile Persönlichkeitsstörung mit affektiver Hemmung war bereits gestellt und dem JA bekannt. Der Familientherapie verweigerte sich Kathleen Wichmann. Sie erschien einfach nicht.

Das wir keinen Einfluss auf die Erziehung unserer Tochter haben wollten, ist schlichtweg gelogen, denn genau das war das Problem mit dem Jugendamt Berlin-Spandau! Kein Mitspracherecht für die Eltern in Bezug auf ihre Tochter!

Dieses Gutachten wurde ca. 1 Jahr vor der Geburt von Leonie erstellt und auch dieses war den zuständigen Gerichten und Jugendämtern bekannt. Die Diagnose schrieb der Gutachter Waschke-Peter später ab. Allerdings war er der Meinung, die Ursachen seien andere, als die hier gezeigten.

Hintergrund für dieses Gutachten war ein Strafprozeß.


Hier gibt sie also zu Borderlinerin zu sein. Im Verfahren 32 F 273/05 bestreitet sie dies.


Siehe unten. Schlichtweg gelogen. Sie wurde einmal operiert.


Drogenkonsum mit 10 Jahren - gelogen. Siehe Bericht des JA Berlin-Spandaus. Der erstmalige Drogenkonsum erfolgte unter der Obhut des Jugendamtes Berlin-Spandau!

Sie war im 14.Lebensjahr als sie zu Frau Ch. ziehen wollte. (siehe unten) Sie lebte auch nicht von 1995 bis 1998 auf der Strasse. (siehe unten)

Der Gutachter Waschke-Peter sagt später vor dem Gericht in Oranienburg aus, dass es diese Erkrankung gar nicht gibt. Diagnostiziert (besser schreibt sie ab und benutzt sie)aber selbst in seinem Gutachten. Auch dieser Psychiater kommt nicht zu dem Ergebnis, dass die Eltern an der Erkrankung schuld sind, wohl aber später Waschke-Peter. Wie vom AG Oranienburg in Person der Richterin Czyszke gewünscht. Dieses Gutachten und auch der Beschluß des AG Berlin-Spandau ignoriert sie einfach, genau wie das OLG Brandenburg. Es passt nicht in's Konzept der erziehungsunfähigen Großeltern.

Meine Tochter hat die Betreuer, JA-Mitarbeiter, Richter und andere Personen schon immer zu dirigieren gewusst, so dass sie zu dem von ihr gewünschten Ergebnis kam.

" Das Jugendamt habe sie.... verarscht."

"Sie bereue die von ihr selbst gewollte freiwillige Heimeinweisung bitter.... Sie habe es doch zu Hause gut gehabt."
Später, im Verfahren 32 F 273/05 hört sich das ganz anders an!

"Sie will der Mutter nachstreben... Die Eltern sollen das Sorgerecht übernehmen....."

"Aus Angst geht sie in die nächste Jugendhilfeeinrichtung."

Hintergrund dieses Briefes war, dass Kathleen in dieser Einrichtung bleiben wollte. Man sie aber gegen ihren Willen nach Ritze verlegen wollte und auch hat. Dort haben ihre "bösen" Eltern sie dann wieder herausgeholt.

Dieser Beschluss ist, so wurde vom AG Berlin-Spandau mitgeteilt, nicht mehr vorhanden. Der Antrag auf Übertragung des Sorgerechts auf das Jugendamt Rendsburg erfolgte von Seiten der Kindseltern. Hintergrund war die Weigerung des Jugendamtes Berlin-Spandau einer Therapie für Kathleen zuzustimmen und die Tatsache, dass die Kindesmutter Birgit Wichmann ein zweites Mal an Krebs erkrankt war. Nach Meinung der behandelnden Ärzte lag die Ursache in der Tatsache, dass die Mutter kein Mitsprachrecht mehr in Bezug auf ihre Tochter habe und hilflos mit ansehen musste wie sie immer weiter abrutschte. Prognostizierte Lebenserwartung 1 Jahr. Nun ich habe es überlebt. Meine Tochter aber, besuchte unter der Vormundschaft des Jugendamtes Berlin-Spandau keine Schule mehr, wurden herumgereicht in verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen, nahm Drogen, verübte Straftaten, lebte auf der Strasse usw.....



Bezüglich des angeblichen sexuellen Missbrauchs durch den Vater und Großvater, sei zu sagen, dass die Ermittlungen eingestellt wurden nach wochenlanger Überwachung und Verhören bei der Polizei. Meine Tochter hatte die Vorwürfe schon am gleichen Tag zurückgenommen und zugegeben, dass ihr das von einer Frau Ch. geraten wurde, damit sie zu dieser Frau ziehen konnte, die sie als Pflegekind nehmen wollte. (Sozialhilfeempfängerin, klaute unseren Hund und sperrte ihn in den Schrank ein!) Eindeutig nachgewiesen, dass die Ursache der Verhaltensauffälligkeiten von Kathleen im Krankenhausaufenthalt zu suchen sind. Das Jugendamt Berlin-Spandau ignorierte das sowohl in diesem Verfahren, als auch in dem meiner Enkeltochter Leonie und behauptete:"Alles ein Frage der Erziehung." Aber dazu später. 

Zur Beachtung: "Unverschuldet". Wir werden sehen, was man später daraus gemacht hat.

Persönliche Kontakte gab es auch zu Pflegeeltern, Psychologen, Jugendhilfeeinrichtungen.
Aber jeder der ihr helfen wollte, wurde vom Jugendamt Berlin-Spandau abgewiesen.
Es hat niemanden gegeben, bei dem sie geblieben wäre.
Drogen, Straftaten, Gewalt, ein Schwangerschaftsabbruch, Kindesentführungen
und immer waren es die Eltern die sie aus dem "Dreck" holten und ihr halfen so gut es ging.
Aber dazu später.


Sie wurde in 4 Wochen Abständen wechselseitig  jeweils in der Klinik und zu Hause betreut.  Besuchszeit in der Klinik jeweils 1 Stunde. Ich lebte 60 km weit entfernt und fuhr trotz Vollzeittätigkeit jeden Tag mit dem Zug und leerem Kinderwagen nach Magdeburg. Ein Bindungsaufbau zwischen Mutter und Kind war trotzdem nicht möglich (Hospitalismus). Das Rooming wurde erst Jahre später eingeführt. Leider!



Am 27.03.1981 wurde meine Tochter Kathleen geboren. Wie sich 5 Wochen später bei einem Termin beim Kinderarzt herausstellte, mit einem Neuroblastom (Krebs). Die Einweisung in die Kinderklinik Magdeburg folgte. Prognostizierte Überlebenschance 20 %!

Kommentare:

  1. Ihre Familiengeschichte berührt mich und macht mich traurig. Es tut mir leid, dass es soweit gekommen ist. Wie konnte es aus Ihrer Sicht denn nur soweit kommen mit Kathleen? Lag es an der fehlenden Bindung in den schwierigen ersten 3 Jahren? Dass Kathleen später klaute, falsche Behauptungen aufstellte, sind bestimmt Hilferufe eines Kindes. Was meinen Sie ist die Ursache für ihr verfehltes Leben? Wäre Kathleen eine stabile Person geworden, hätte es das ganze Drama um die arme Leonie nicht gegeben. Ihre Meinung würde mich interessieren, will Ihnen aber auch nicht zu nahe treten. Viele Grüße, Ulla Mayer

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  2. Sehr geehrte Frau Mayer,

    ich nehme nicht für mich in Anspruch fehlerlos zu sein. Ich habe genauso viel oder wenig Fehler gemacht wie alle anderen Eltern, die auf dieser Welt zu Hause sind. Das Leben meiner Tochter wäre anders verlaufen, wenn das JA Berlin-Spandau der durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie Berlin-Frohnau vorgeschlagenen Therapie zugestimmt hätte. Die Diagnose lautete emotional instabile Persönlichkeitsstörung mit affektiver Hemmung. Das JA verweigerte die Zustimmung und ersetzte die Diagnose durch ihre Eigene. Es ist alles eine Frage der Erziehung. War dann jedoch auch nicht in der Lage sie zu erziehen. Die Persönlichkeitsstörung wurde verursacht durch den Krankenhausaufenthalt, weil keine Bindung aufgebaut werden konnte. Das hat Prof. Offermann auch bestätigt. Man hat damals nicht gewusst, dass es dadurch zu solchen Störungen kommen kann. Daraus entstanden ist das Rooming. Das eine Therapie meiner Tochter hätte helfen können, hat sie später selbst bewiesen. In einer ruhigen Phase hat sie eine solche gemacht und wurde auf Medikamente eingestellt. Das Zusammenleben funktionierte zwar nicht reibungslos, aber deutlich besser. Mit Leonie hat das Ganze nur insoweit zu tun, als Leonie die Folgen dieser psychischen Erkrankung ausbaden muss. Meiner Tochter fehlt, krankheitsbedingt, jede Einsicht in ihr Fehlverhalten.

    Zu dieser ihrer Aussage:"Dass Kathleen später klaute, falsche Behauptungen aufstellte, sind bestimmt Hilferufe eines Kindes." - Nein es war kein Hilferuf, sondern man hat es ihr eingeredet. Es gab in Berlin-Spandau eine Frau Ch. (Sozialhilfeempfängerin) die sich vorgenommen hatte mit Pflegekindern Geld zu verdienen. Meine Tochter wollte sie auch, deshalb hat sie ihr gesagt was sie tun muss, damit sie daheim ausziehen kann. Sie kannte meine Tochter von der Schule.

    Eine stabile Person wäre meine Tochter nie geworden, aber sie hätte lernen können ihre Krankheit zu akzeptieren und damit zu leben und zwar ohne das andere Menschen darunter leiden müssen, in erster Linie ihre eigenen Kinder.

    Mit freundlichen Grüßen

    Birgit Wichmann

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